Willkommen zum openSUSE Planeten

Dies ist eine Zusammführung der Blog-Einträge von Mitwirkenden im openSUSE-Projekt.

Zum Hinzufügen eines Blog-Feeds bitte die Anleitung lesen.


Samstag
23. Februar 2013


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idp13Heute ist, wie schon in verschiedenen Medien berichtet, der Tag für Datenschutz und Privatsphäre  Im Zuge dessen gab es in mehreren Städten Kundgebungen und Demonstrationen. Unter anderem auch in Düsseldorf, wo ca. 50 bis 60 Leute für die Privatsphäre bei eisigen Temperaturen auf die Straße gingen. Neben zwei Kundgebungen, in der Altstadt sowie vor dem Landtag, wurde Passanten mit Flugblättern aufgeklärt was sich hinter Acta und INDECT verbirgt. Einer der Redebeiträge kann hier nachgelesen werden.


Freitag
22. Februar 2013


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Cisco IP Phone 7960

Cisco IP Phone 7960

Das das Cisco IP Phone ein schönes Gerät ist, scheint in vielen Kreisen bekannt zu sein. Das gute ist, dass es sich als IP Telefon sogar an der Fritzbox nutzen lässt. Auch wenn es ein wenig Spielerei und Gefummel ist.

Die Geräte gibt es bei eBay für 30 bis 50 Euro gebraucht bzw. neu für etwa 120 bis 200 Euro.

Bitte zuerst die Anleitung komplett lesen. Auch den unten aufgeführten Link lege ich sehr ans Herz. Durch das flashen mit der falschen Firmware kann das Gerät u.U. nicht mehr funktionieren. Die Konfigurationsdateien können immer wieder neu eingespielt werden. Falsche Konfigurationsdateien sollten das Gerät nicht unbrauchbar machen.

Fritzbox vorbereiten

Einfach unter Telefonie > Telefoniegeräte > Neues Gerät einrichten klicken und dann Telefon auswählen. Im nächsten Dialog wählen Sie LAN/WLAN (IP-Telefon) aus und geben Sie dem Gerät einen Namen. Drücken Sie dann weiter. Im nächsten Dialog notieren Sie sich die Angaben und wählen ein Passwort aus. Dann noch die Rufnummer einrichten und das war es an der Fritz!Box auch schon.

TFTP Server einrichten

Windows

Für Windows empfehle ich TFTPD32.

Linux

Diese Anleitung bezieht sich auf CentOS / Scientific Linux.

yum install tftp-server
chkconfig --level 345 xinetd on
chkconfig --level 345 tftpd on

Die benötigten Dateien können dann später nach

/var/lib/tftpboot

abgelegt werden.

(Falls noch eine Firewall läuft muss der Port noch freigegeben werden. Dies kann mit system-config-firewall-tui geschehen.)

Konfigurationsdateien

Je nachdem welche Firmware Sie auf dem Gerät installiert haben müssen Sie dieses erst flashen. Die nötigen Dateien finden Sie, wen Sie einen Supportvertrag mit Cisco haben in deren Downloadbereich oder z.B. unter

http://radiotwenterand.nl/~graver/cisco/SIP-7960/

Ich habe mich für die Release P0S3-8-12-00.zip entschieden. Dies funktionierte auch bei mir ohne Probleme. Entpacken Sie das Archiv einfach in den tftpboot Ordner.

Nun kommt die schwierigere Aufgabe. Die Konfigurationsdateien für das Telefon. Hier habe ich bei http://www.europott.org/2009/05/31/cisco-7960g-und-fritzbox-fonwlan abgeschaut. Die Anleitung ist sehr gut gemacht und die zum Download bereitstehenden Konfigurationsdateien haben bei mir funktioniert. Dort beachten Sie einfach die Kommentare in den ersten Zeilen der Dateien. Die bennenung der der SIP[MAC].cnf wird auf der oben genannten Webseite erklärt.

Allerdings müssen Sie an der SIPDefault.cnf eine änderung vornehmen. Klammern Sie

# image_version: "P0S3-08-8-00" Auskommentiert da SIP Firmware schon geladen ist

aus und ändern Sie die Zeile so ab wie die Firmware heisst. In unserem Falle

image_version: "P0S3-8-12-00"

Wenn Sich das Telefon dann die Konfiguration abholen möchte wird es sich direkt flashen. Die beiden Konfigurationsdateien kommen dann nach dem Ändern der entsprechende Zeilen auch in den tftpboot Ordner. Ändern Sie die Rechte noch mit

chmod 777 /var/lib/tftboot

ab.

Telefon einrichten

Wenn Sie jetzt das Gerät richtig angeschlossen haben (Netzwerkkabel gehört in den mit Switch beschrifteten Anschluss) wird erstmal nicht viel passieren


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Wir freuen uns, den neuen open-slx Wochenrückblick 47 zu veröffentlichen.

Unter anderem in dieser Woche:

  • open-slx Screencast: Exporting & Importing a Calendar
  • Hybride PDFs mit LibreOffice erstellen
  • Egosoft portiert X3-Serie auf Linux
  • und mehr...

Der open-slx Wochenrückblick 47 kann hier (PDF) heruntergeladen werden.

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Mittwoch
13. Februar 2013


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Wir freuen uns, den neuen open-slx Wochenrückblick 46 zu veröffentlichen.

Unter anderem in dieser Woche:

  • D-BUS kommt in den Linux Kernel
  • KDE 4.10: Schlauere Suche, schönere Fenster, mehr QML
  • Bard's Tale für Android - echt gutes Rollenspiel zum kleinen Preis
  • und mehr...

Der open-slx Wochenrückblick 46 kann hier (PDF) heruntergeladen werden.

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Donnerstag
07. Februar 2013


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kfritz1

Anrufliste von KFritz

Nach Umzug und Vertragswechsel bei meinem Provider gab es ein neues Modem. In meinem Fall ein AVM Fritz!Box 6360 Cable. Das schöne dabei ist die Möglichkeit, die Anrufliste aus der Fritz!Box auszulesen. Besonders auf KDE angepasst gibt es das Programm KFritz zu finden unter http://www.joachim-wilke.de/kfritz.htm. Der Vorteil an diesem Programm liegt noch dabei, dass es Benachrichtigungen (KNotify) beherrscht.

kfritz2

KFritz benachrichtigt bei Anrufen

So bekommt man beim Anruf direkt zu sehen wer anruft. Ist die Nummer nicht im Telefonbuch der Fritz!Box hinterlegt so sucht das Programm automatisch in Telefonnummerdatenbanken nach dem Namen des Besitzers. Das Systemabschnittssymbol passt sich auch gut in die Standardsymbole ein.

Das einzige was man Einstellen muss ist eventuell die IP der Fritz!Box (wenn nicht unter fritz.box erreichbar) sowie das Passwort für jene.

Leider hat es bei mir nicht funktioniert neue Kontakte zu den Fritz!Box Kontakten hinzuzufügen. Zwar werden die Kontakte in der Liste angezeigt, sind aber nach einem Refresh nicht mehr vorhanden. Auf der Fritz!Box tauchen sie garnicht auf. Stört mich allerdings weniger. Die Hauptsache der Meldung für ein- und ausgehende Telefonverbindungen reicht mir hier völlig.

Installation

Das Programm gibt es für alle großen Linuxdistribution.
openSUSE User laden sich das Programm von http://download.opensuse.org/repositories/home:/rbos/openSUSE_12.1/i586/ herunter.

Arch Linux Nutzer finden im AUR ein PKGBUILD (https://aur.archlinux.org/packages/?O=0&K=kfritz). Das kompilieren dauert nicht lange.

Andere Distributionen haben auch passende Pakete zur Hand. Genaueres gibt es auf der Entwicklerseite.


Freitag
01. Februar 2013


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Wir freuen uns, den neuen open-slx Wochenrückblick 45 in dem Format PDF zu veröffentlichen.

Unter anderem in dieser Woche:

  • Shell Scripting - Abläufe automatisieren
  • Plasma Active 4 wird Ende März erscheinen
  • Kostenloses Horror-Spiel: One Late Night
  • und mehr...

Der open-slx Wochenrückblick 45 kann hier (PDF) heruntergeladen werden.

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Freitag
25. Januar 2013


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AMD Catalyst 13.1 Legacy (fglrx 8.97.100.7) wurde veröffentlicht und unterstützt nur ältere Grafikkarten der Serie Radeon HD 2000 bis einschließlich HD 4000. Das Skript makerpm-amd-13.1-legacy.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1 und 12.2 sowie bis Kernel 3.8. Das Packaging Skript wurde im Zuge der Kernel-Patches für 3.5 bis einschließlich 3.8 aktualisiert (offiziell wird von AMD nur bis Kernel 3.4 unterstützt).

Im IRC-Chat habe ich um einen Test mit dem Legacy-Treiber auf openSUSE 12.3 Beta 1 gebeten. Freiwillige User haben hierzu Feedback gegeben. Leider sah es nicht besonders gut aus. Auf openSUSE 12.3 ist der X-Server in der Version 1.13.1 im Einsatz und der Legacy-Treiber unterstützt jedoch nur bis 1.12.x.

Da bin ich wie auch viele andere User dem Artikel von Michael Larabel (Phoronix) auf den Leim gegangen. Der Artikel wurde trotz der Beschwerden und Hinweise im Forum immer noch nicht korrigiert. Daher der Hinweis: Der Legacy-Treiber läuft nicht auf openSUSE 12.3 in Verbindung mit dem X-Server 1.13.1.

Man kann den Legacy-Treiber noch mit openSUSE 12.2 bis zum 15. Januar 2014 betreiben, dann endet die Lebenszeit von openSUSE 12.2 und jegliche Updates werden eingestellt. Für Tumbleweed-Benutzer endet es bereits mit der Veröffentlichung von openSUSE 12.3 voraussichtlich am 13. März 2013. Hier wird empfohlen, nach dem Release von openSUSE 12.3 auf entsprechende Repos für openSUSE 12.2 umzusteigen. Alternativ kann man sich openSUSE 12.3 installieren und lässt es mit dem Kernel-Treiber radeon laufen und aktualisiert entsprechend den Kernel, um neuere und stabilere radeon Treiber zu erhalten.

Zu diesem Legacy-Treiber gibt es momentan noch keinen Changelog.

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-13.1-legacy.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren oder deaktivieren
-nohw Hardware-Erkennung explizit ausschalten. (z.B. beim Bau in einer VM)
-old2ddriver <yes|no> den alten 2D-Treiber aktivieren oder deaktivieren
-r|–report erstellt ein Report und speichert diese in eine Datei namens amd-report.txt
-u|–uninstall entfernt AMD Catalyst restlos vom System. Zuerst wird das fglrx-Package (falls vorhanden) vom System deinstalliert. Danach werden vorhandene AMD-Dateien und -Verzeichnisse entfernt. Hinweis: Falls das Rebuild-Skript installiert wurde, wird es ebenfalls entfernt

Donnerstag
24. Januar 2013


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Wir freuen uns, den neuen open-slx Wochenrückblick 44 in dem Format PDF zu veröffentlichen.

Unter anderem in dieser Woche:

  • openSUSE Anwendertreffen 2013
  • Gefährliche Lücke in Java
  • Amarok 2.7 mit Nepomuk-Plugin
  • und mehr...

Der open-slx Wochenrückblick 44 kann hier (PDF) heruntergeladen werden.

Da Textschreiber immer wieder einen Koffeinschub brauchen, kannst du gerne hier klicken .

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Freitag
18. Januar 2013


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AMD Catalyst 13.1 (fglrx 9.012) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-13.1.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1 und 12.2 sowie bis Kernel 3.8. Das Packaging Skript wurde im Zuge der Kernel-Patches für 3.7 und 3.8 (offiziell wird von AMD nur bis Kernel 3.6 unterstützt) und der vorläufigen Unterstützung von openSUSE 12.3 Beta 1 aktualisiert. Der Treiber kann auch unter openSUSE 12.3 Beta 1 installiert werden (Feedback erwünscht).

Ursprünglich sollte AMD Catalyst 12.12 (fglrx 9.011) im Dezember 2012 herauskommen. Jedoch habe ich einige Mängel zu dieser Treiberversion bei AMD gemeldet und darum gebeten, diese AMD Version zu überspringen. Offenbar haben die AMD-Entwickler es ebenso gesehen und war auch einer der Gründe für die Verspätung des Treibers.

AMD hat erfreulicherweise wieder eine Release Notes für Linux veröffentlicht. Es hat sich gelohnt, bei AMD regelmäßig mit diesem Anliegen auf der Matte zu stehen. ;-)

Neu ist bei dem Treiber die X-Server 1.13 Unterstützung.

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [368958]: Driver release version is added to GL_VERSION
  • [367282]: Bblank VGA display after resume from suspend
  • [367245]: X crash for AMD PowerXpress™ A+I High-Performance mode on Ubuntu 12.10
  • [366820] Performance of Valve Linux games
  • [366805]: Segmentation fault when exit QtOpenGL applications such as AMD CodeXL
  • [366425]: Xserver getting exit upon resume from suspend on RHEL 5.8
  • [364107]: VariBright not working when change AMD PowerPlay™ settings in AMD Catalust Control Center:LE
  • [363638]: VariBright doesn’t work after resume from suspend on “Trinity” platform
  • [350759]: Flickering cursor when run some full-screen OpenGL games with CrossFire enabled
  • [347895]: OpenGL performance on “Southern Islands” ASICs
  • [344996]: 16 re-frames doesn’t work for H.264 @Level 5.1
  • [337240]: Corruption when resize the Konsole window
  • [304016]: One display goes black after changing from multi-display desktop from single independent

Link: AMD Catalyst™ 13.1 Proprietary Linux® Graphics Driver Release Notes

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. AMD hat einen Legacy-Treiber zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen zum Legacy Treiber: http://www.sebastian-siebert.de/2013/01/25/opensuse-amd-catalyst-13-1-legacy-treiber-als-rpm-installieren/

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-13.1.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der


Donnerstag
10. Januar 2013


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Die HMM Deutschland GmbH sucht zur Verstärkung ihres Teams einen Linux Admin.
Wenn also jemand Interesse hat bitte eine Bewerbung an:

bewerbung (at) hmmdeutschland.de senden.

Informationen zum Unternehmen gibt es unter der Adresse www.hmmdeutschland.de


Dienstag
08. Januar 2013


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Die Planung zum nächsten openSUSE Anwendertreffen 2013 ist bereits angelaufen. Der Termin für das Treffen steht in der ersten Runde fest und ist der 03. August 2013. Die meisten Teilnehmer haben dieses Datum gewählt. Meine Wenigkeit wird auch anwesend sein und freue mich riesig alle aus der openSUSE-Community kennenzulernen. Wer kommen möchte, ist herzlichst zum openSUSE Anwendertreffen 2013 eingeladen und würde mich über rege Teilnahme freuen. ;-)

Nun ist noch der Veranstaltungsort offen und kann ab sofort über eine Umfrage via Mehrfachauswahl (Multiple Choice) öffentlich abgestimmt werden (Link). Die vorgeschlagenen Orte wurden so gewählt, dass diese in etwa zentral in Deutschland gelegen sind und über eine gute Verkehrsverbindung und/oder Übernachtungsmöglichkeit verfügt, um möglichst viele an der Teilnahme des Anwendertreffen zu ermöglichen. Der Veranstaltungsort mit den meisten Stimmen zum Abschluss der Umfrage am 28. Februar 2013 gewinnt.

Um die Abstimmung zu erleichtern, wurde zu jedem Veranstaltungsort ein Link zur Webseite sowie ein Link zu Google Maps für die Routenplanung angegeben:

  1. Ökomarkt Vachdorf (Veranstaltungsort auf Google Maps / Vorschlag von Kanonentux)
  2. EBZ-Hesselberg (Veranstaltungsort auf Google Maps / Vorschlag von boser)
  3. Unperfekthaus Essen (Veranstaltungsort auf Google Maps / Vorschlag von mir / Sebastian Siebert)
  4. Bildungsstätte Bundeshöhe Wuppertal (Veranstaltungsort auf Google Maps / Vorschlag von yogie)

Link zur Umfrage: openSUSE Anwendertreffen Veranstaltungsort

Link zum Forum: openSUSE Anwendertreffen 2013

Link zum Forum (ursprünglicher Post): openSUSE Anwendertreffen 2013

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Montag
31. Dezember 2012


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Mediacenter mit XBMC

Mediacenter mit XBMC

Frisch zu Weihnachtszeit Anfang Dezember, habe ich mir mal ein kleines Mediacenter gegönnt. Nach nun mehreren erfolgreichen Abenden der Nutzung nun einen kleinen Blogartikel darüber.

Aber erst etwas Theorie meinerseits. Ich wollte für das Mediacenter auf der einen Seite nicht viel Geld ausgeben, denoch auf Standardkomponenten setzen die nicht viel Strom verbrauchen. Dolby oder ähnliches sind für mich nicht von belang. Letztlich habe ich mich für folgenden Komponenten entschieden die ich bei einem großen Onlinecomputerhandel erworben habe:

  • Intel D2550DC2 Mainboard mit aufgelöteten Atom D2550
  • SO-DIMM 2 GB DDR3-1333
  • Antec ISK 300-150 Mini ITX
  • GeForce GT 610 PCI pasiv (dazu später mehr)

Eine alte aber noch gute 2,5″ Festplatte hatte ich noch zur Hand, so das ich hier nichts mehr einkaufen musste. Viel Speicher muss die Platte bei mir nicht haben, da sich das Mediacenter die Medien vom Homeserver holt. Die entsprechenden Ordner sind per SMB freigegeben. Insgesamt hat mich der Einkauf (ohne Festplatte) knapp 215 Euro gekostet.

An dieser Stelle muss ich nun kurz vorgreifen warum ich zusätzlich zu der mit auf dem Atom eingebaute Grafikkarte (eine PowerVR Grafikkarte) eine nVidia Karte eingebaut habe.
Die schon eingebaute Karte des Atom D2550 wird vom Linuxkernel 3.6 aktuell nicht unterstützt. Aus diesem Grund sollten Linux Nutzer die aktuelle Atom Version erstmal meiden, da die Treiber für PowerVR Grafikkarten noch nicht stable sind.

Hardware

PCI Slot mit wenig Luft

PCI Slot mit wenig Luft

Bei dem Zusammenbau ist selber nicht viel zu beachten. Das Gehäuse selber kenne ich noch aus meinem ersten Homeserver. In der neuen Revision ist das Netzteil nun geschlossen und aktiv gekühlt.
Blöderweise lag bei dem Mainboard der Anschluss für den Gehäuselüfter so weit weg, das das Kabel zu kurz war. Aus diesem Grund musste ich mir erstmal eine Verlängerung zusammenlöten damit der Stecker passt.
Die Grafikkarte mit ihrem passiven Kühlkörper ist etwas wuchtig, da der Kühlkörper auch auf der anderen Seite

Grafikkarte ist gut durchlüftet

Grafikkarte ist gut durchlüftet

noch ausgebaut ist. Erst nach dem umlegen von ein paar Kabeln passte die Grafikkarte zufriedenstellend. Hier ist zu beachten, dass nur Grafikkarten mit LowProfile-Blende passen. Von der Hitzeentwicklung her ist die Karte in Ordnung. Sie wird zwar warm aber nicht heiss.

Software

Als Betriebssystem ist ein minimales Arch Linux installiert. Zusätzlich werden über den Befehl

pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xbmc

die nötigen Pakete für XBMC installiert. Damit XBMC automatisch beim Hochfahren mitstartet müssen folgenden Befehle ausgeführt werden:

systemctl enable xbmc
systemctl enable graphical.target

Anfangs hatte ich Probleme dem richtigen Sound. Eventuell müssen Sie hier mit

pacman -S alsa-utils
alsamixer

erst noch die Lautstärke von Hand hochdrehen.

Für die Grafikkarte verwende ich die properitären Grafkikkartentreiber. Diese installieren Sie mit

pacman -S nvidia libvdpau

Vergessen Sie hier nicht die VDPAU Bibliothek zu installieren, wie oben beschrieben, und das XBMC diese auch nutzt (unter Einstellungen > Wiedergabe > Video), ansonsten werden 1080p Videos nur


Sonntag
30. Dezember 2012


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Wie angekündigt habe ich versucht auf das Galaxy Tab 2 KDE zum laufen zu bringen, leider erfolglos.
Nachdem das Gerät erfolgreich gerootet wurde (dies wird für Installation von Ubuntu benötigt, bzw. für alle Anwendungen die im chroot Kontext laufen sollen) habe ich Ubuntu per Installer darauf installiert. Ich wurde nach dem Booten auf der Shell begrüßt und habe danach ein apt-get install kde-desktop eingegeben. Alle Pakete wurde runter geladen und installiert. Leider fährt das Ubuntu danach nicht richtig hoch, man sieht kurz den Bildschirm flackern und landet danach in einem Blackscreen. Im Logfile des Grafikservers ist leider kein Hinweis zu finden, was schief gelaufen ist, auch die sonstigen Logfiles sehen sauber aus. Leider fehlt mir nun die Zeit mich damit weiter zu beschäftigen, aber einen Versuch war es wert.


Montag
24. Dezember 2012


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An dieser Stelle wünsche ich euch heute Abend und die nächsten Weihnachtstage ein besinnliches und ruhiges Fest.


Freitag
07. Dezember 2012


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Ich habe mich dazu entschlossen zwischen den Feiertagen ein kleines Projekt zu realisieren.

Es existiert für Android Geräte ein Ubuntu Installer. Den werde ich einmal ausprobieren. Sollte das auf dem Galaxy Tab gelingen werde ich versuchen den KDE Desktop darauf zu installieren. Natürlich werde ich hier im Blog darüber berichten ob alles reibungslos funktioniert :-)

Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit einer Ubuntu Installation auf dem Galaxy Tab ?

 


Sonntag
28. Oktober 2012


Christian Boltz: openSUSE conference

21:17 UTCmember

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emacs-based music at the party - maybe vi would have been better? ;-)
Letztes Wochenende (bis Dienstag) war ich bei der openSUSE conference, die diesmal in der "goldenen Stadt" Prag stattfand. Die Konferenz war sehr interessant - zum Einen die Vorträge, zum Anderen der "hallway track", bei dem ich viele Leute persönlich traf, die ich sonst nur namentlich aus Mailinglisten oder Bugzilla kenne.

Mein Workshop zu AppArmor wurde von rund 15 Personen besucht, die jetzt mehr über AppArmor wissen. Es wurden auch Fragen zum Packaging von Profilen gestellt - mit etwas Glück bekommen also ein paar Programme ein AppArmor-Profil in ihr Paket oder das Profil wird upstream zur Aufnahme zu den Standard-Profilen vorgeschlagen. Die Folien zum Workshop gibt es am Ende dieses Eintrags.

The "golden town" prague, with the Charles Bridge on the left

Zum openSUSE Jeopardy kamen nur 5 Personen. Diese haben aber alle mitgespielt und hatten sichtlich Spaß, die passenden Fragen zu meinen Antworten rund um Linux und openSUSE zu finden - vor allem Jan, der beide Runden (und somit zwei Flaschen Wein) gewann. Der IRC-basierte "Buzzer" hat dabei gut funktioniert und kommt mit etwas Glück beim nächsten LinuxTag nochmal zum Einsatz.

Am Montag  war ich einer der wenigen Teilnehmer der BoF zur openSUSE landing page, die wir spontan etwas verlängerten. Daher fiel die admin@-BoF mehr oder weniger aus, was mangels anwesender Admins auch nicht wirklich schlimm war. Danach wurde ich von Coolo noch zum Filmen freiwillig gemeldet ;-) - die schrecklichen Publikums-Bilder vom Montag Nachmittag (Project Meeting etc.) und Dienstag (hauptsächlich Raum Riker) stammen von mir ;-)

Vielen Dank an alle, die zur openSUSE Conference beigetragen haben, and für die Unterstützung bei den Reisekosten!

AppArmor workshop

Last weekend (until tuesday) I visited the openSUSE conference which was in the "golden town" Prague this year. The conference was very interesting. One part are the talks, the other part is the "hallway track" where I met lots of people I only knew from mailinglists or bugzilla.

About 15 persons took part in my AppArmor workshop, which means they now know more about AppArmor. Some also asked about packaging of AppArmor profiles. If we are lucky, some applications will receive a profile in their package, or their profile will be proposed for inclusion the the upstream set of default profiles. The slides I used in the workshop are available for download at the end of this post.

Jürgen's UFO advertising openSUSE TV

Only 5 persons came to my openSUSE jeopardy, but they all played and had fun in finding the matching questions for my answers about Linux and openSUSE. Jan must have had most fun - he won both rounds (and two bottles of wine). The IRC based "buzzer" worked quite well and will probably be used again at next LinuxTag.

On monday, I was one of the few participants of the BoF about the openSUSE landing page, which we extended time-wise. This also means the admin@ BoF was more or less dropped, which wasn't really


Donnerstag
25. Oktober 2012


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AMD Catalyst 12.10 (fglrx 9.002) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-12.10.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt 11.4, 12.1 und 12.2 sowie bis Kernel 3.6.

[UPDATE 13.12.2012]
Das Packaging Script wurde aktualisiert und ein Patch wurde zwecks Kompatibilität zum Kernel 3.7 hinzugefügt.
[/UPDATE 13.12.2012]

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. AMD hat einen Legacy-Treiber zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen zum Legacy Treiber: http://www.sebastian-siebert.de/2012/07/28/opensuse-amd-catalyst-12-6-legacy-treiber-als-rpm-installieren/

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-12.10.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren oder deaktivieren
-nohw Hardware-Erkennung explizit ausschalten. (z.B. beim Bau in einer VM)
-old2ddriver <yes|no> den alten 2D-Treiber aktivieren oder deaktivieren
-r|–report erstellt ein Report und speichert diese in eine Datei namens amd-report.txt
-u|–uninstall entfernt AMD Catalyst restlos vom System. Zuerst wird das fglrx-Package (falls vorhanden) vom System deinstalliert. Danach werden vorhandene AMD-Dateien und -Verzeichnisse entfernt. Hinweis: Falls das Rebuild-Skript installiert wurde, wird es ebenfalls entfernt und das Initskript /etc/init.d/xdm wiederhergestellt.
-ur|–uploadreport wie Option –report nur zusätzlich wird der Report auf einem NoPaste-Service sprunge.us hochgeladen und gibt bei Erfolg den Link zurück.
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-V Version des Skript anzeigen

Hilfe, es funktioniert nicht!

Bitte haltet folgende Regel ein:

  1. Bei der Eingabe der Befehle auf mögliche Tippfehler überprüfen.
  2. Möglicherweise ist die Lösung für das Problem im Wiki vorhanden.
  3. In Kommentaren lesen, ob eine Lösung zu einem Problem bereits existiert.

Wenn keines der o.g. Regel greift, dann könnt ihr mit eurem Anliegen an mich wenden. Damit ich euch helfen kann, müsst ihr erst vorarbeiten. Bitte


Sonntag
14. Oktober 2012


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Eigentlich wollte ich nur ein paar Apps ausprobieren, und das ganze im Firmenumfeld. Ich bin dann relativ schnell gescheitert, die Apps haben immer die Verbindungsparameter für invalide gehalten, und geschrieben ich solle die Einstellungen überprüfen. Nach einiger Recherche, denn ich bin mir sehr sicher das die URLs und die Credentials stimmen, habe ich heraus gefunden, dass viele Apps nicht berücksichtigt haben, dass man Zertifikate selber signieren kann. Dies wird oft bei internen Applikationen gemacht.

Lösung

Um den ganzen Herr der Lage zu werden, habe ich mir das “root” Zertifikat mit dem unsere IT alle selbst signierten Zertifikate unterschreibt geben lassen. Man muss dieses physisch auf dem Android Gerät speichern und mit der Dateiendung “.crt” versehen. Klickt man nun mit einem Dateiexplorer auf diese Datei wir einem das öffnen mit dem Zertifikatsimporter von Android geöffnet. Einmal damit im Gerät hinterlegt, kann man problemlos mit jedem App via https auf die internen Systeme zugreifen.

Besserer Lösungsvorschlag an App Entwickler

Liebe App Entwickler da draußen, bitte seht bei euren Apps vor, dass es auch Zertifikate gibt, die nicht von einem offiziellen Trustcenter signiert sind. Man kann dazu, wie beim Webbrowser, eine Rückfrage an den Anwender stellen, ob er dem Zertifikat dennoch vertrauen möchte, anstelle ihn mit “Bitte überprüfe deine URL sowie Usernamen und Kennwort” zu belasten.

 

Was denkt ihr?


Dienstag
18. September 2012


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Da es anscheinend noch keine Anleitung auf deutsch gibt wie man sein Arch Linux auf systemd umstellt, werde ich mich nun daran versuchen. Folgend werden wir ein Arch Linux vom alten init-System auf systemd umstellen.

Pakete installieren

Zu allererst ein volles Update des Systems mit dem Befehl:

pacman -Syu

Nun installieren wir systemd mit dem Befehl:

pacman -S systemd

Konfigurationsdateien erstellen

Jetzt legen wir folgende Dateien an mit dem jeweiligen Inhalt:

/etc/hostname
#hostname vom Rechner

 

/etc/vconsole.conf
KEYMAP="de-latin1.map.gz"
FONT=lat9w-16
FONT_MAP=8859-1_to_uni

 

/etc/locale.conf
LANG=de_DE.utf8
LC_COLLATE=C

 

/etc/timezone
Europe/Berlin

Kernelmodule eintragen

Wenn zusätzliche Kernelmodule geladen werden müssen die in der /etc/rc.conf stehen, so müssen diese noch extra eingerichtet werden, da die rc.conf bei systemd in diesem Falle ignoriert wird.

Legen Sie für jedes Kernelmodul das geladen werden soll im Ordner

/etc/modules-load.d/

eine Datei an. Hier am Beispiel vom vboxdrv

touch /etc/modules-load.d/vboxdrv.conf

und schreiben Sie in die Datei den Namen des Kernelmoduls

vboxdrv

Dies wiederholen Sie mit allen zu ladenen Kernelmodulen.

systemd einrichten

Nun kommen wir zur eigentlichen systemd Konfiguration. Zuerst müssen wir das target, also das Ziel festlegen, was in unserem Fall das Ursprüngliche init 5 oder bei systemd das graphical.target ist.

Mit dem Befehl

systemctl enable graphical.target

geben wir dies an systemd weiter.

Nun müssen wir noch alle Deamons die beim Start geladen werden sollen, angeben. Schauen Sie dazu in die /etc/rc.conf hinein und übertragen Sie alle zu startenden Deamons in systemd.

Steht in der rc.conf zum Beispiel

DAEMONS=(syslog-ng acpid dbus iptables networkmanager ntpd alsa cupsd crond kdm)

sehen die Befehle an systemd so aus:

systemctl enable syslog-ng.service
systemctl enable acpid.service
systemctl enable apcid.socket
systemctl enable iptables.service
systemctl enable NetworkManager.service
systemctl enable ntpd.service
systemctl enable cupsd.service
systemctl enable cronie.service
systemctl enable kdm.service

Ohne NetworkManager benutzen Sie einfach

systemctl enable dhcpcd@eth0.service

Tipp: Manche Deamons haben andere Namen im systemd. So heisst zum Beispiel cupsd bei systemd cups.service. Um den richtigen Namen zu finden kann mit

systemctl --all | grep cups

gesucht werden.

Altes init-System löschen

Nun müssen Sie noch das alte init-System löschen

pacman -R initscripts
pacman -S systemd-sysvcompat

Das war es auch schon. Nach einem Neustart sollte systemd den Rechner nun ohne Probleme hochfahren. Sollte ein Deamon nicht starten können Sie die Fehlermeldung mit

systemctl status [deamon].service

abrufen.

Mehr Informationen zum Thema systemd in Arch Linux gibt es in dem sehr ausführlichen Artikel unter https://wiki.archlinux.org/index.php/Systemd

Wichtig: Wer auf der sicheren Seite sein möchte kann initscripts auch erstmal behalten und mit dem Kernelparameter

init=/bin/systemd

ausprobieren ob systemd wie erwartet funktioniert. Ist dies der Fall kann dann das alte init-System wie im letzen Kapitel beschrieben gelöscht werden.


Dienstag
11. September 2012


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Mein Script zur Ersteinrichtung von neuen openSUSE Installation habe ich nun für die 12.2 Release aktualisiert.

Ununseptikum

Nach einer Neuinstallation ist es immer ärgerlich das bestimmte Handgriffe immer wieder gemacht werden müssen. Um dies ein wenig zu vereinfachen habe ich ein kleines Shellscript geschrieben. Es installiert die neuesten Updates, bindet das Multimedia Repository Packman ein und installiert alle notwendigen Codecs um auch mp3 und andere Formate abzuspielen. [..]

Den Download finden Sie unter ununseptikum-12.2-1.2.0.sh.tar.gz

Den Changelog und mehr Informationen finden Sie im Reiter openSUSE.


Freitag
07. September 2012


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Mein Netbook musste wieder als Testobjekt für ein Live-Upgrade von openSUSE 12.1 auf openSUSE 12.2 herhalten. Das ist jetzt für das Netbook das 4. Live-Upgrade seit openSUSE 11.2 und nutze es immer noch produktiv. :-) Das Upgrade ist an und für sich recht flüssig über die Bühne gegangen. Keine nennenswerte Probleme wie bei den anderen Upgrades auch. Außerdem ist mir der Geschwindigkeitszuwachs zwischen openSUSE 12.1 und openSUSE 12.2 aufgefallen, sehr wahrscheinlich würde man es nur auf einer etwas schwächeren Hardware wie z.B. auf einem Netbook bemerken. ;-)

Bevor man ein Upgrade vornimmt, sollte man sich die Versionshinweise aufmerksam durchlesen:
http://www.suse.de/relnotes/i386/openSUSE/12.2/RELEASE-NOTES.de.html

Möglicherweise gibt es noch andere Probleme, die zu umschiffen gilt:
http://en.opensuse.org/openSUSE:Most_annoying_bugs
http://en.opensuse.org/openSUSE:Most_annoying_bugs_12.2_dev

Auch ein Blick im Bugreport zu openSUSE 12.2 ist zu empfehlen:
http://bugzilla.novell.com/buglist.cgi?…

Sollte einer der offenen Bugs möglicherweise zu einem Problem führen, die man selbst nicht beheben kann. Dann ist es besser im Bugreport, in der Mailingliste oder im IRC nachzufragen, ob dafür eine Lösung ggfs. ein Workaround existiert. Je nach Schweregrad sollte man das Upgrade lieber verschieben, bis das Problem behoben wurde.

Anbei noch eine Empfehlung für den Fall der Fälle die folgende von mir gepflegte Seite zu bookmarken (Feedbacks sind erwünscht):
http://www.opensuseusers.de/

Upgrade-Anleitung

Hinweis: Alle Befehle sind als root-User in der Konsole bzw. im Terminal auszuführen. Um Tippfehler zu vermeiden, empfiehlt es sich die Befehle zu kopieren und in die Konsole/Terminal einzufügen.

  1. Vor dem Upgrade wird empfohlen, ein Backup vom System zu machen.
  2. Alle eingebundenen Repos in /etc/zypp/repos.d vorübergehend deaktivieren:
    zypper mr -a -d

    oder alternativ:

    sed -i 's/enabled=.*/enabled=0/g' /etc/zypp/repos.d/*.repo
  3. Die alten Standard-Repos von openSUSE in /etc/zypp/repos.d vorsichtshalber entfernen:
    for REPOFILE in `grep -rliE '/distribution/12.1|/update/12.1' /etc/zypp/repos.d`; do rm -v "${REPOFILE}"; done
  4. Alle deaktivierten Repos in /etc/zypp/repos.d auf openSUSE 12.2 umschreiben:
    sed -i 's/openSUSE_12.1/openSUSE_12.2/g' /etc/zypp/repos.d/*.repo
  5. Die neuen Standard-Repos für openSUSE 12.2 einfügen:
    zypper ar -t yast2 -f -c http://download.opensuse.org/distribution/12.2/repo/oss/ "openSUSE 12.2 OSS"
    zypper ar -t yast2 -f -c http://download.opensuse.org/distribution/12.2/repo/non-oss/ "openSUSE 12.2 NON-OSS"
    zypper ar -t rpm-md -f -c http://download.opensuse.org/update/12.2/ "openSUSE 12.2 OSS Update"
    zypper ar -t rpm-md -f -c http://download.opensuse.org/update/12.2-non-oss/ "openSUSE 12.2 NON-OSS Update"
  6. Cache bereinigen:
    zypper clean -a
  7. Repo-Cache aktualisieren:
    zypper ref
  8. Upgrade starten (Abhängigkeiten auflösen):
    zypper dup
  9. Sicher gehen, dass auch alles upgegradet wurde. Wenn nicht, so oft wiederholen bis nichts mehr zum Upgraden da ist.
    zypper dup 

Mittwoch
05. September 2012


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openSUSE 12.2 wurde veröffentlicht und kann als GNOME- bzw. KDE–Live CD sowie die Installations-DVD und die Netzinstallations-CD unter http://software.opensuse.org/122/de heruntergeladen werden.

Bei jedem Release fragt man sich: Welche Pakete sind neu? Welche Pakete sind weggefallen? Und welche Pakete wurden aktualisiert? Um die Fragen kurz und knapp zu beantworten, habe ich weiter unten eine kleine Auflistung der Neuerungen beschrieben.

Zuletzt hatte ich openSUSE 11.3 und 11.4 ebenfalls auf Basis der Repository verglichen. Aus zeitlichen Gründen konnte ich den Vergleich zwischen openSUSE 11.4 und 12.1 im letzten Jahr nicht mehr durchführen. Dennoch ist die letzte Auswertung so gut angekommen, dass ich mich entschlossen habe, sie in diesem Jahr wieder zu machen. ;-)

Zusätzlich habe ich eine umfangreiche Paketliste im offenen ODS-Tabellenformat erstellt, die ich mittels selbstgeschriebenem Skript ausgewertet habe. Das Dokument beinhaltet auch Makros, um über die Filterfunktion (Schaltflächen) im Dokument z.B. nur neuere, aktualisierte oder entfernte Pakete ein- bzw. auszublenden und ist in Englisch für die Linux-Freunde in der Welt gehalten. Die Liste berücksichtigt alle Pakete im OSS-, NON-OSS- und das Update-Repository.

Tipp: Um die Makros im Dokument in LibreOffice/OpenOffice zu aktivieren, ist es erforderlich die Makrosicherheitsstufe unter Extras -> Optionen -> Sicherheit -> Makrosicherheit auf Mittel zu stellen. Somit werden Makros im unsignierten Dokument nicht grundsätzlich abgelehnt, sondern erst auf Nachfrage beim Benutzer für das aktuelle Dokument aktiviert oder deaktiviert.

Download:
packagelist-opensuse-12-1-vs-12-2.ods
packagelist-opensuse-12-1-vs-12-2.ods.sha1

Die wichtigste Änderungen im Überblick:

Desktop
Paket openSUSE 12.1 openSUSE 12.2
GNOME 3.2.1 3.4.2
KDE 4.7.2 4.8.4
LXDE (Panel) 0.5.8 0.5.10
Xfce 4.8.0 4.10.0
Bankinganwendung
Paket openSUSE 12.1 openSUSE 12.2
aqbanking 5.0.16 5.0.23
gnucash 2.4.7 2.4.11
kmymoney 4.6.0 4.6.2
moneyplex 2009 12.0.20869
Bibliotheken / Frameworks
Paket openSUSE 12.1 openSUSE 12.2
bluez 4.96 4.99
glibc 2.14.1 2.15
gtk2 2.24.7 2.24.10
gtk3 3.2.1 3.4.4
horde4 4.0.8 4.0.13
libboost 1.46.1 1.49.0
libqt4 4.7.4 4.8.1
mono-core 2.10.6 2.10.6
mozilla-nspr 4.9.2 4.9.2
mozilla-nss 3.13.6 3.13.6
udev 173 182
udisks 1.0.4 1.0.4
udisks2 - 1.97.0
upower 0.9.14 0.9.16
Buildwerkzeuge
Paket openSUSE 12.1 openSUSE 12.2
autoconf 2.68 2.69
autogen 5.11.8 5.16
autoyast2 2.21.4 2.22.5
binutils 2.21.1 2.22
build 2012.03.06 2012.07.19
ccache 3.1.6 3.1.7
cmake 2.8.6 2.8.8
doxygen 1.7.5.1 1.8.1
gcc 4.6.2 4.7.1
gdb 7.3 7.4.50.20120603
gettext-tools 0.18.1.1 0.18.1

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Sagt man nicht immer so? Doch, stimmt das auch? Ich hab zwar keine Ahnung wo der Spruch ursprünglich her kommt, aber dieser galt bestimmt in einem anderen Zusammenhang als das dies die Entwickler/Macher des openSUSE Projektes der gleichnamigen Distribution dem … Continue reading


Freitag
31. August 2012


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openSUSE Stand auf der FrOSCon

Mit ein wenig Verspätung noch ein kleiner Bericht von der diesjährigen FrOSCon die letztes Wochenende in der Hochschule St. Augustin stattgefunden hat.

Michal Hrušecký von SUSE hielt im DevRoom einen Vortrag / Workshop über den openBuild Service und auch der der Stand war im großen und ganzen gut besucht. Wir hatten auf einem Rechner das neue openSUSE 12.2 RC2 installiert, das auch bis Sonntag Abends ohne Probleme lief (dazu später mehr). Da die neue openSUSE Release die Tage erscheint, haben wir nicht so viele DVDs an die Leute gebracht. Zum Glück hat sich noch jemand gefunden der welche an Schulungsklassen weitergeben kann. So musste ich nicht auf 100 openSUSE DVDs sitzen bleiben.

Samstag Abends gab es dann wieder das bekannte Grillen auf dem Hof in der Hochschule. Traditionellerweise natürlich wieder mit gutem Wetter und Diskussion mit den Leuten vom invis Server Projekt.

Sonntag Nachmittags war es erwarungsgemäß sehr ruhig, so das wir kurz gegen Ende der Confernce noch ein wenig am Demorechner gepspielt haben. So haben wir mal ausprobiert ob rm -rf / wirklich vom System abgefangen wird. Und ja es bricht wirklich ab mit der Meldung:

# rm -rf /
rm: it is dangerous to operate recursively on '/'
rm: use --no-preserve-root to override this failesafe

Wärend

#rm -rf /*

jedoch das System sofort ins Nirwana schickt.

Subjektiv war wohl etwas mehr los als letzes Jahr, was eventuell auch durch das etwas durchwachsene Wetter geschuldet war.  Mit der Club Mate hatte man sich dieses Jahr wohl etwas verschätzt. Schon Nachmittags mussten neue Kästen organisiert werden, da die Reserven zur Neige gingen. Sonntag dann aber wieder mit voller Bestückung.

 


Montag
20. August 2012


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AMD Catalyst 12.8 (fglrx 8.982) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-12.8.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt 11.4, 12.1 und 12.2.

Offiziell unterstützt der Treiber bis Kernel 3.4. Ich habe wie schon im vergangenen Treiber auch die Kernel-Unterstützung für 3.5 als Patch im Packaging Skript hinzugefügt. Ab sofort wird auch openSUSE 12.2 mit dieser Version unterstützt, was soviel heißt, dass die RPM-Paketierung auf openSUSE 12.2 offiziell freigegeben ist. Wer das inoffizielle AMD-Repo in YaST eingebunden hat, möchte ich hier einmal erinnern, dass sich die URL zum Repo geändert hat. Mehr Informationen zum Repo in der Wiki.

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der hoffentlich nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Gerne würde ich mich über ein paar Rückmeldungen freuen, wie der Treiber z.B. auf openSUSE 12.2 RC 2 läuft und wo es ggfs. noch Probleme gibt. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. AMD hat einen Legacy-Treiber zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen zum Legacy Treiber: http://www.sebastian-siebert.de/2012/07/28/opensuse-amd-catalyst-12-6-legacy-treiber-als-rpm-installieren/

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-12.6.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren oder deaktivieren
-nohw Hardware-Erkennung explizit ausschalten. (z.B. beim Bau in einer VM)
-old2ddriver <yes|no> den alten 2D-Treiber aktivieren oder deaktivieren
-r|–report erstellt ein Report und speichert diese in eine Datei namens amd-report.txt
-u|–uninstall entfernt AMD Catalyst restlos vom System. Zuerst wird das fglrx-Package (falls vorhanden) vom System deinstalliert. Danach werden vorhandene AMD-Dateien und -Verzeichnisse entfernt. Hinweis: Falls das Rebuild-Skript installiert wurde, wird es ebenfalls entfernt und das Initskript /etc/init.d/xdm wiederhergestellt.
-ur|–uploadreport wie Option –report nur zusätzlich wird der Report auf einem NoPaste-Service sprunge.us hochgeladen und gibt bei

Samstag
11. August 2012


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Auch der Apache 2 war nicht optimal konfiguriert, maximal für ein bis zwei Webseiten, aber mehr nicht.

Gehofen haben die Einstellungen die ich hier gefunden habe:

  • http://www.liquidweb.com/kb/apache-optimization/

Viel Spass damit


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Endlich, ein neuer Server, allerdings mit Plesk zum administrieren. Die Standardeinstellungen z.B für den Imap Server, erlauben den gleichzeitigen Zugriff von einer IP Adresse nur begrenzt. Wer nun viele Geräte zu Hause im WLAN hat und gleichzeitig die Mails überall synchron haben möchte kommt nicht drum herum die Einstellungen zu modifizieren.

Undo so geht es:

In den beiden Dateien /etc/courier-imap/imapd und pop3d

Die beiden Werte der Variablen MAXDAEMONS und MAXPERIP hoch setzten. Danach hatte ich zumindest keine Verbindungsprobleme mehr. Hoffe das hilft irgendwem.

Nicht vergessen den dienst danach durch zu starten.


Samstag
04. August 2012


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Wie jedes Jahr findet auch diesen Monat, genauer gesagt am 25ten und 26ten, die FrOSCon in St. Augustin statt. Auch openSUSE wird wieder dabei sein. Allerdings suche ich noch ein paar Leute die sich mit um die Standbetreuung kümmern möchten.

Wenn du also um die oben genannten Tage Zeit und Lust hast openSUSE und Open Source zu Promoten dann melde dich einfach bei mir. Ich sorge dann dafür das du auch ein Austellerticket bekommst. Kontaktdaten findest du im Impressum oder auf meiner Wikiuserpage: http://en.opensuse.org/User:Liquidsky89


Samstag
28. Juli 2012


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Der Legacy Treiber AMD Catalyst 12.6 (fglrx 8.97.100.3) für die Radeon HD Serie 2000 – 4000 wurde veröffentlicht und unterstützt bis Kernel 3.4.x. Wie versprochen stelle ich ein separates makerpm-amd-Skript zur Installation des Legacy Treiber für openSUSE zur Verfügung. Der Treiber läuft auf openSUSE 11.4 und 12.1. Zusätzlich habe ich die Paketierung für openSUSE 12.2 freigeschaltet. Ich denke, dass nicht jeder sofort eine neue Grafikkarte kaufen möchte bzw. kann. Mit der inoffiziellen Unterstützung von openSUSE 12.2 können die genannten Grafikkarten im Idealfall noch knapp 2 weitere Jahre laufen. Jedoch muss man im Hinterkopf behalten, dass der Legacy-Treiber zwar von AMD weiterhin betreut wird und gefundene Fehler beseitigt (Bugreport zum Legacy-Treiber), aber keine neuen Feature hinzukommen. Das kann unter anderem auch bedeuten, dass die nächste GNOME- oder KDE-Version mit ihren 3D-Effekten dann nicht mehr laufen werden, speziell im Einsatz mit Tumbleweed oder einer Desktop-Repository.

Ich habe das Packaging Skript für den Legacy Treiber aktualisiert. Es wird ein RPM-Paket mit dem Zusatznamen legacy erzeugt wie z.B. fglrx64_legacy_xpic_SUSE121-8.97.100.3. Sofern bei der Installation des Legacy-Paketes noch ein AMD Catalyst 12.4 oder früher installiert ist, wird dieser automatisch entfernt. Somit wird auch ein versehentliches Updaten auf eine neuere Hauptversion (z.B. AMD Catalyst 12.8) verhindert, die die oben genannten Grafikkarten nicht mehr unterstützen und so die Gefahr bestand in der textbasierten Konsole zu landen. Ich werde in nächster Zeit einige Kernel-Patches integrieren, um neuere Kernel-Versionen zu unterstützen. Hierzu werde ich bei jedem Update des makerpm-amd-Skripts bzw. des Packaging Skripts auf dieser Seite eine entsprechende Meldung herausgeben.

[UPDATE 29.07.2012]
Soeben habe ich ein Patch für den fglrx-Treiber implementiert und ist nun auf dem Kernel 3.5.0 lauffähig. Dieser Patch stammt zum Teil aus dem Beta-Treiber und wurde von mir für den Legacy Treiber AMD Catalyst 12.6 zurückportiert.
[/UPDATE 29.07.2012]

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-12.6-legacy.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren oder deaktivieren
-nohw Hardware-Erkennung explizit ausschalten. (z.B. beim Bau in einer VM)
-old2ddriver <yes|no> den alten 2D-Treiber aktivieren oder deaktivieren
-r|–report erstellt ein Report und speichert diese in eine Datei namens amd-report.txt

Montag
02. Juli 2012


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AMD Catalyst 12.6 (fglrx 8.980) wurde veröffentlicht. Das Skript makerpm-amd-12.6.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt 11.4 und 12.1.

[UPDATE 29.07.2012]
Soeben habe ich ein Patch für den fglrx-Treiber implementiert und ist nun auf dem Kernel 3.5.0 lauffähig. Dieser Patch stammt zum Teil aus dem Beta-Treiber und wurde von mir für AMD Catalyst 12.6 zurückportiert.
[/UPDATE 29.07.2012]

[UPDATE 17.07.2012]
Ich habe das makerpm-amd-Skript aktualisiert. Hierzu habe ich eine kleine Ergänzung vorgenommen, um den Paketbau auf openSUSE 12.2 zu ermöglichen. Auf openSUSE 12.2 wurde das rpm-Paket in “rpm” und “rpm-build” aufgeteilt. Das Paket “rpm-build” muss installiert sein. Ansonsten wird es vom Skript automatisch installiert.
[/UPDATE 17.07.2012]

Was ist neu?
Das Packaging Skript habe ich manuell aktualisieren müssen, da der Kernel-Patch für 3.4.0 und höher fehlte. AMD hat noch ein älteres Packaging Skript für diesen Release verwendet, obwohl ich bereits vor längerer Zeit für den 8.98 Zweig ein aktuelleres Packaging Skript in das GIT Repository eingeliefert habe.

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. AMD stellt in nächster Zeit einen Legacy-Treiber zur Verfügung, dass definitiv neuerer als der AMD Catalyst 12.4 ist. Ein makerpm-amd-Skript für den Legacy-Treiber stelle ich zur Verfügung, sobald dieser auch veröffentlicht wurde.

In Sachen Hardware-Beschleunigung hat AMD auf meine Frage zum Status geantwortet. Interessanterweise ist die Antwort von AMD aus der geschlossenen Mailingliste auf Phroronix gelandet. AMD erklärt, dass MPEG-2 VLD und MPEG-4 Part2 (DivX) implementiert wurde. Jedoch benötigt das XvBA SDK ein Update, um das neue Feature verwenden zu können. H.264 Level 5.1 ist zwar implementiert, aber nicht scharf geschaltet. In der AMD Linux Community hat man den Schalter bereits ausfindig gemacht und muss entsprechend in der Konsole aktiviert werden.

aticonfig --set-pcs-u32=MCIL,HWUVD_H264Level51Support,1

Die Entwickler (FernetMenta und fritsch) vom XBMC-Fork, die speziell an der Implementierung der XvBA-Schnittstelle in XBMC zuständig sind, haben sich wegen einigen Problemen mit dem Treiber an mich gewendet. Da sie nicht wissen, an wen sie sich bei AMD wenden sollen. Offenbar haben sie einige Bugs an AMD gemeldet und bisher hatte sich noch keiner darum gekümmert. Kurzerhand habe ich meine Hilfe angeboten, die Fehlerberichte an AMD direkt über die geschlossene Mailingliste weiterzugeben. Seitdem wurden einige Bugs wie z.B. “ASIC hang happened” und das HDMI/Audio-Problem auf einem HD-TV behoben. Mit den Entwickler von XBMC (XvBA) stehe ich weiterhin in Kontakt. Sobald AMD die XvBA SDK aktualisiert hat und die o.g. Formate für die Hardwarebeschleunigung öffentlich zur Verfügung stehen, werden die Entwickler die XvBA-Schnittstelle im XBMC-Fork an das XBMC-Upstream Projekt weitergeben. Somit erhält auch das ffmpeg Projekt die XvBA-Schnittstelle, was letztendlich für alle Video-Player mit der ffmpeg-Anbindung zugute kommt. Die Gehhilfe VA

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