Willkommen zum openSUSE Planeten

Dies ist eine Zusammführung der Blog-Einträge von Mitwirkenden im openSUSE-Projekt.

Zum Hinzufügen eines Blog-Feeds bitte die Anleitung lesen.


Samstag
05. Dezember 2015


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AMD Catalyst 15.11 (fglrx 15.30.1025) (Radeon Crimson Edition) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-15.11.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2, 42.1 und Tumbleweed sowie bis Kernel 4.4 (offiziell nur bis Kernel 3.19).

Ich habe den AMD Treiber für den kommenden Kernel 4.4 angepasst. Zur Zeit läuft der AMD Treiber mit Kernel 4.4-rc3 einwandfrei. Leider funktioniert der GNOME Desktopmanager nach wie vor nicht. Als Workaround sei ein alternativer Desktopmanager z.B. lightdm zu empfehlen.

[UPDATE 07.12.2015]
Anscheinend ist die Release Notes zur Radeon Crimson Edition nicht vollständig gewesen. Es gibt eine gute und leider auch eine schlechte Nachricht. AMD hat die Unterstützung einiger noch recht aktuelle Grafikkarten aus dem aktuellen Treiber gestrichen. Offenbar nicht alle genannten Grafikkarten, was wiederum zu einem bedauerlichen Glücksspiel wird.

Es betrifft folgende Grafikkarten:

  • Radeon HD 5000 Serie
  • Radeon HD 6000 Serie
  • Radeon HD 7000 – 7600 Serie
  • Radeon HD 8000 – 8400 Serie

Wer noch eine Grafikkarte dieser Sorte hat, sollte besser bei AMD Catalyst 15.9 bleiben oder auf den vom Kernel mitgelieferten Radeon Treiber umsteigen.

AMD arbeitet zur Zeit mit höherer Priorität am freien AMD Treiber amdgpu. Einsehbar in den Git-Repositorien Kernel-Entwicklungszweig und PowerPlay-Entwicklungszweig. Im Gegensatz zum Radeon-Treiber sollte die Performance, das Powermanagement sowie der Re-Clocking Support via PowerPlay-Patch besser mit amdgpu funktionieren und wird im Kernel 4.5 voraussichtlich im nächsten Jahr Februar/März 2016 integriert sein.

Quelle: AMD Radeon™ Software Support for Legacy Graphics Products
Quelle: AMDGPU With PowerPlay Compared To AMD’s Catalyst Linux Driver
Quelle: AMD Publishes AMDGPU PowerPlay Support For Re-Clocking / Power Management
[/UPDATE 07.12.2015]

Gelöste Probleme:

  • [SWDEV-55204] Stuttering when running glxgears with VSync enabled
  • [SWDEV-7339] Intermittent mouse cursor corruption

Link: AMD Catalyst 15.11 Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Sonntag
27. September 2015


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AMD Catalyst 15.9 (fglrx 15.201.1151) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-15.9.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 und Tumbleweed sowie bis Kernel 4.2 (offiziell nur bis Kernel 3.19).

Wichtiger Hinweis: Die erste Beta-Version von openSUSE Leap (zukünftige openSUSE 42.1) wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht. Jedoch wurde der AMD Treiber noch nicht an die neue Version angepasst. Dazu werde ich mich in den nächsten Tagen näher beschäftigen und ein weiteres Update bereitstellen.

Ein weiterer Hinweis: Nach einigen Experimenten mit dem GNOME Desktopmanager konnte ich ihn nicht zum Laufen bringen. Da scheint tatsächlich etwas im Argen zu sein. Hierzu werde ich die AMD Entwickler kontaktieren. Als Workaround empfehle ich für GNOME einen anderen Desktopmanager wie z.B. lightdm bis das Problem behoben ist.

[UPDATE 09.11.2015]
Das Packaging Script wurde aktualisiert. Es wird ab sofort openSUSE Leap 42.1 und Kernel 4.3 unterstützt. Have a lot of fun! ;-)
[/UPDATE 09.11.2015]

Gelöste Probleme:

  • [425910] Driver installation sometimes fails on Ubuntu 14.04.3
  • [424450] Company of Heroes® 2 – Game crashes while running the performance test
  • [424794] Middle-earth™: Shadow of Mordor – Corruption observed in game
  • [424882] DIRT® Showdown – Corruption observed in game
  • [425234] DIRT® Showdown – Game crashes after the loading screen
  • [424802] DOTA™ 2 – Application hang observed while exiting the game
  • [424255] AMD Catalyst™ Installer removing EGL links resulting in Xserver/Xorg load failure
  • [423471] Unable to switch desktop mode after installing AMD Catalyst™ driver
  • [423735] Renaming Counter-Strike: GO and other Steam game binary improves performance

Bekanntes Problem:

  • [419960]: Vari-Bright on some configurations is not decreasing brightness as expected

Link: AMD Catalyst 15.9 Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Samstag
22. August 2015


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Am 18. + 19. September 2015 (Freitag + Samstag) findet in Kiel die 13. Kieler Open Source und Linux Tage statt. Der Eintritt ist frei. Diesmal ist openSUSE zum ersten Mal in Kiel dabei und erobert nun Schleswig-Holstein – das Land der Horizonte bzw. der echte Norden. Dem Besucher werden interessante Ausstellungen und ein umfangreiches Programm an Vorträgen wie auch Workshops angeboten. Es finden wieder LPI-Prüfungen (Linux Essentials, LPIC-1, LPIC-2, LPIC 3, Univention UVCP) statt.

Am openSUSE-Stand kann jeder Besucher die openSUSE-Distribution einmal Live ausprobieren und sich vom openSUSE-Team beraten lassen. Außerdem werde ich einen Vortrag zu „openSUSE für den täglichen Einsatz“ halten und richtet sich an Linux-Einsteiger oder Umsteiger. Danach werde ich ein Workshop „openSUSE Installationsparty“ leiten, in dem man unter Anleitung openSUSE direkt auf dem eigenen Notebook installiert und bekommt auch ein paar Tipps und Tricks im Umgang mit openSUSE oben drauf. openSUSE-Installationsmedien (USB-Sticks / DVDs) werden kostenfrei zur Verfügung gestellt und können mitgenommen werden. Wer am Workshop teilnehmen möchte, sollte sich besser mit der Anmeldung beeilen. Da nur maximal 10 Plätze reserviert werden können.

Folgende Aussteller sind vor Ort (alphabetisch):

Quelle: Aussteller auf den Kieler Linuxtagen

Ein Auszug aus dem Programm:

  • Das Internet Spiel (Sven Guckes / Beschreibung)
  • Work-Life-Revenue Balance als OSS Unternehmen (Felix Kronlage / Beschreibung)
  • Reds.io – ein Framework für mehr Privatsphäre in der Cloud (Torben Haase / Beschreibung)
  • So fern und doch so nah, nutzen der priv. Cloud mittels SSH (Marek Walther / Beschreibung)
  • Effiziente Lösungsstrategien für IT-Probleme (Hauke Goos-Habermann / Beschreibung)
  • Der Mailer Mutt (Sven Guckes / Beschreibung)
  • Einfach und sicher: OpenVPN mit 2 Faktor Authentisierung auf UCS (Felix Kronlage / Beschreibung)
  • 3D-Druck Verfahren und ihre Vor- und Nachteile (Jan-Tarek Butt / Beschreibung)
  • Die eigene Cloud mit Seafile (Marek Walther / Beschreibung)
  • openSUSE für den täglichen Einsatz (Sebastian Siebert / Beschreibung)
  • invis-Server AD – Small Business für kleine Unternehmen (Stefan Schäfer / Beschreibung)
  • Flexibles Storage-Management unter Linux mit openATTIC (Lenz Grimmer / Beschreibung)
  • Rust – Einstieg in eine neue Programmiersprache (Felix Kronlage / Beschreibung)
  • Zentrales Log-Management mit Graylog (Bernd Ahlers / Beschreibung)
  • Freifunk 2015 (Freifunk Community Kiel / Beschreibung)
  • 1.000.000 Gründe, Linux zu benutzen (Monika Eggers / Beschreibung)
  • Ubuntu in Touch (Torsten Franz / Beschreibung)
  • FreeYourAndroid – Freie Software auf Android-Geräten (Dominic Hopf / Beschreibung)
  • 3D-Scan und Virtualisierungsverfahren (Jan-Tarek Butt / Beschreibung)
  • Fortschritt, Pfusch und Betrug – Bemerkung zu IT-Themen (Uwe Grigat / Beschreibung)

Quelle: Programm der Kieler Open Source und Linux Tage 2015

Ein Auszug der angebotenen Workshops:

  • Puppet, aller Anfang ist leicht! (Tim Schmeling / Beschreibung)
  • Inkscape für Fortgeschrittene 2015 (Samuel Albrecht / Beschreibung)
  • Das eigene Zwei-Faktor-System mit privacyIDEA (Cornelius Kölbel / Beschreibung)
  • Mutt+GPG (Sven Guckes / Beschreibung)
  • Web-Security Workshop (Timo Pagel / Beschreibung)
  • IT-Probleme selber lösen (Hauke Goos-Habermann / Beschreibung)
  • openSUSE Installationsparty – Workshop (Sebastian Siebert / Beschreibung)
  • Fotos bearbeiten

Sonntag
12. Juli 2015


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AMD Catalyst 15.7 (fglrx 15.20.1046) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-15.7.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 und Tumbleweed sowie bis Kernel 4.1 (offiziell nur bis Kernel 3.19).

[UPDATE 03.09.2015]
Das Packaging Script wurde aktualisiert und enthält einen Patch für die Unterstützung von Kernel 4.2.0. Es waren einige tiefgreifende Änderungen im fglrx-Quellcode nötig, um den Treiber auf dem neueren Kernel zum Laufen zu bringen. Das hat mich etwas ins Schwitzen gebracht. Nun ist es endlich fertig und für die Allgemeinheit verfügbar. :-)
[/UPDATE 03.09.2015]

[UPDATE 25.07.2015]
Das Packaging Script wurde aktualisiert und behebt einen GPL-Konflikt mit pci_ignore_hotplug Funktion. Dieser Kompilierfehler ist mit Kernel 4.1.3 aus dem openSUSE-Kernel Repository aufgefallen.
[/UPDATE 25.07.2015]

Neue Features:

  • AMD PowerXpress support for laptops equipped with Intel 6th generation (Skylake) CPUs
  • Linux Platform Atomics & SVM Fine Grain Buffer support for Carrizo APUs
  • Multi-Device support for OpenCL 2.0

Gelöste Probleme:

  • [421317] Segmentation fault observed while launching some OpenGL games in RHEL7.1
  • [419365] Error message observed during installation through rpm package in RHEL 6.5, 7.0
  • [419162] System hangs while running Dying Light
  • [421858] clinfo could not recognize up to four GPU devices

Bekanntes Problem:

  • [419960]: Vari-Bright on some configurations is not decreasing brightness as expected

Link: AMD Catalyst 15.7 Release Notes

Wichtiger Hinweis: Dieser Treiber unterstützt nun offiziell X-Server 1.17 und läuft wieder mit openSUSE Tumbleweed. Der GNOME Desktopmanager ist nur bedingt funktionsfähig. Das bedeutet, dass ein kleiner Workaround notwendig ist, um es zum Laufen zu bringen. Wer unter GNOME das automatische Benutzerlogin aktiviert hat und ein Benutzerwechsel vollziehen möchte, sollte sich auf einen merkwürdigen Fehler gefasst machen. Alle TTY-Konsolen sind dann schwarz und der Anmeldefenster scheint abgestürzt zu sein. Sobald man den automatischen Benutzerlogin in GNOME ausschaltet, funktioniert der Benutzerwechsel ohne Probleme.

Wer GNOME mit gdm nutzen möchte, muss das Skript nach der Installation des Treibers und noch vor dem Neustart wie folgt als root ausgeführt werden:

sh makerpm-amd-15.7.sh --install-gdm-fix

Sollte es gute Gründe geben, den Fix wieder zu entfernen, lässt er sich einfach wieder rückgängig machen:

sh makerpm-amd-15.7.sh --uninstall-gdm-fix

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Montag
15. Juni 2015


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AMD Catalyst 15.5 (fglrx 15.101.1001) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-15.5.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 sowie bis Kernel 4.1 (offiziell nur bis Kernel 3.18).

Neue Features:

  • Support for SUSE® Linux Enterprise Desktop 12

Gelöste Probleme:

  • [417630]: Fixes the issue of discrete GPU not being powered off in Power-Saving mode on some PowerXpress AMD GPU + AMD APU platforms
  • [416499]: Fixes minor screen corruption when resuming from S3 caused by display hot plugging

Bekanntes Problem:

  • [419960]: Vari-Bright on some configurations is not decreasing brightness as expected

Link: AMD Catalyst 15.5 Release Notes

Wichtiger Hinweis: AMD hat leider versäumt, dass richtige Packaging Skript in den AMD Catalyst 15.5 zu integrieren. Daher lasse ich ein aktuelleres Packaging Skript über das Skript austauschen. Der Treiber stammt noch von einem älteren Entwicklungszweig und ist mit dem neueren X-Server 1.17 auf Tumbleweed nicht kompatibel. In diesem Fall empfehle ich bei AMD Catalyst 15.3 Beta zu bleiben. Zudem kann ich leider bei dem neueren Treiber nicht mehr garantieren, dass der GNOME Desktopmanager funktionsfähig ist.

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Mittwoch
08. April 2015


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AMD Catalyst 15.3 Beta (fglrx 15.20.1013) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-15.3-beta.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 + Tumbleweed sowie bis Kernel 3.19.

[UPDATE 04.05.2015]
Das Packaging Skript wurde aktualisiert. Ab sofort wird Kernel 4.0 unterstützt.

Wer den gdm-Fix installiert hat, sollte vor der Treiber-Installation diesen zuerst rückgängig machen und nach der Treiber-Installation den gdm-Fix wieder installieren.
[/UPDATE 04.05.2015]

Der Beta-Treiber stammt aus dem Ubuntu Repository und wurde für openSUSE angepasst. Lasst euch nicht wegen dem Download von AMD Catalyst 14.12 verwirren. Denn einige Dateien vom älteren AMD-Paket werden durch das Ubuntu-Paket ersetzt.

Leider gibt es hierzu keine Release Notes mit den Änderungen. Da ich kein Notebook mit PowerXpress besitze, bin ich auf die Rückmeldung von euch angewiesen, ob das gemeldete PowerXpress-Problem nun behoben ist. Sonst muss ich nochmal AMD ins Gebet nehmen.

Der Bug im Treiber im Zusammenspiel mit dem GNOME Display Manager (gdm) ist von AMD leider noch nicht behoben worden. Jedoch habe ich ein Workaround im Skript implementiert, dass den Treiber mit dem gdm + GNOME lauffähig macht. Danke nochmal an die User, die den Link zu den beiden Artikel gepostet haben, so dass ein Workaround möglich war.

Wer GNOME mit gdm nutzen möchte, muss das Skript nach der Installation des Treibers und noch vor dem Neustart wie folgt als root ausgeführt werden:

sh makerpm-amd-15.3-beta.sh --install-gdm-fix

Dieser Fix hält nur bis zum nächsten Treiber-Update. Es ist wichtig die Datei /amd_xversion nicht zu löschen, weil dieser für den Workaround benötigt wird.

Sollte es gute Gründe geben, den Fix wieder zu entfernen, lässt er sich einfach wieder rückgängig machen:

sh makerpm-amd-15.3-beta.sh --uninstall-gdm-fix

Auch die Tumbleweed-User kommen voll auf ihre Kosten. Der Treiber läuft auch mit dem X-Server (X.org) 1.17. Trotzdem hier nochmal eine kleine Warnung, dass die Paket im Tumbleweed in ständiger Bewegung sind und ich keine Garantie für die Lauffähigkeit des Treibers geben kann.

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Dienstag
24. März 2015


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Für die „13. Kieler Open Source und Linux Tage“ am 18. und 19. September 2015 suche ich Freiwillige, die mit mir den openSUSE-Stand in Kiel betreuen. Somit wäre openSUSE zum ersten Mal in Norddeutschland auf der KIELUX vertreten. Daher brauche ich eure Mithilfe. :-D

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse sollte man mitbringen? Klasse wäre, wenn man sich gut in openSUSE auskennt, um die Fragen (oft auch Anwenderfragen) der interessierten Besucher beantworten zu können und den potenziellen Anwender openSUSE schmackhaft zu machen und mögliche Ängste beim Umstieg abnimmt. Auch Fragen über persönliche Erfahrungen mit openSUSE und die tägliche Arbeit mit dem System kommen vor. Es ist nicht schlimm, wenn man sich in einem Gebiet nicht auskennt, die anderen Standteilnehmer helfen gerne untereinander aus. Ganz wichtig ist, dass der Spaß nicht auf der Strecke bleibt!

Was sollte mitgebracht werden? Für eine Live-Präsentation ist ein Notebook, Tablet-PC oder ein Desktop-PC mit openSUSE sinnvoll. Je mehr Geräte vor Ort sind, um so mehr kann man sie für verschiedene Anwendungszwecke z.B. für Video-Präsentationen einsetzen.

Wieviele Teilnehmer wird für den openSUSE-Stand benötigt? Aus der Erfahrung von den anderen Veranstaltungen werden mindestens 3 Teilnehmer für den Stand benötigt. Erstens um die Stoßzeiten besser abzufedern und zweitens das jeder die Möglichkeit erhält, auch die gewünschten Vorträge zu besuchen, wenn man schon mal dort ist. ;-)

Auf der Veranstaltung werden auch Vorträge und Workshops gehalten. Es wäre super, wenn jemand einen Vortrag zu openSUSE halten kann, um mehr Menschen für openSUSE zu begeistern. Ggfs. werde ich ein Workshop ausarbeiten.

Wie kann ich mitmachen? Einfach unten im Kommentar eine Nachricht mit gültiger E-Mailadresse im E-Mailfeld hinterlassen oder eine E-Mail direkt an
mail (at) sebastian-siebert (punkt) de
senden. Ich werde mich dann mit weiteren Informationen bei dir melden.

Wieso auf einmal „Kieler Open Source und Linux Tage“?

Die Vorgeschichte geht so: In einem Gespräch mit dem Standkollegen Marcel Richter (openSUSE Mitglied und Befürworter) habe ich auf der CLT2015 (Chemnitzer Linux-Tage) erfahren, dass die openSUSE Community nie mit einem Stand auf der KIELUX vertreten war. 8-O Damit lag die Vor-Ort-Präsenz von openSUSE in Norddeutschland so ziemlich brach. :( Als ich unseren Partnerstand Invis-Server, dessen Projekt auf openSUSE aufsetzt, nach dieser Veranstaltung in Kiel fragte, bekam ich als Antwort zu hören, dass das Team schon immer auf die KIELUX geschielt hat. Jedoch wegen dieser Umstände nicht nach Norddeutschland kamen. :-?

Woran hat es gelegen, dass in der Vergangenheit niemand mit einem Stand für openSUSE in Kiel vertritt? Einige Standteilnehmer konnten wegen fehlender Zeit und/oder Geld nur die Ausstellungen in Wohnortnähe aufsuchen. :-|

Die openSUSE-Community sollte nicht nur in West-, Ost- und Süddeutschland auf Open-Source-Veranstaltungen vertreten sein, sondern auch in Norddeutschland. Genau das sollte sich in diesem Jahr ändern und suche ab sofort weitere Standteilnehmer für unseren openSUSE-Stand in Kiel. :wink:

Als openSUSE Mitglied (Member) wie auch Befürworter (Advocate) war ich nahezu auf


Samstag
21. März 2015


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Ich arbeite beruflich mit Windows 7 und habe mich daher an das Verhalten der Windowstaste (Startmenü öffnet sich, ich dann durch Tippen nach Programmen suchen) gewöhnt. Unter KDE Plasma 5 lässt sich das mit einem kleinen Programm von Hans Chen recht einfach nachbauen:
ksuperkey biegt kurz gesagt das durch Super ausgelöste Signal so um, dass sich das Plasma Startmenü öffnet.

Installation
ksuperkey gibt es in manchen Distributionen (Arch, ROSA, OpenMandriva) direkt aus den Paketquellen. Für OpenSUSE existiert ein OBS-Repo.
Für Debian/Ubuntu/Mint führt leider kein Weg am Kompilieren vorbei:

  • Abhängigkeiten installieren:
    sudo apt-get install gcc make libx11-dev libxtst-dev pkg-config
  • Auf manchen Debian-basierten Systemen braucht es wohl auch build-essentials, die sollte man aber eh installiert haben.
  • Code holen und bauen:
    git clone https://github.com/hanschen/ksuperkey.git
    cd ksuperkey
    make

Einrichten
Mit ./ksuperkey kannst du das Programm schon mal starten. Wichtig ist, dass Alt + F1 als Tastenkürzel für das Startmenü festgelegt ist.
Einfach überprüfen und gegebenenfalls beheben:
screenshot-ksuperkey-1

Jetzt noch mit folgenden Schritten ksuperkey automatisch starten lassen:
Systemeinstellungen → Starten und Beenden → Autostart → Programm hinzufügen– → ksuperkey suchen oder auswählen

Das war’s schon!


Donnerstag
19. März 2015


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Was mich auf meiner aktuellen OpenSUSE-Installation genervt hat, war das Verhalten beim Markieren von Text in der Firefox Adressleiste. Ich bin es gewohnt mit Strg+Shift und den Cursortasten Teile der eingegebene Adresse Wort für Wort auswählen zu können.
Scheinbar hat man das beim Paketieren für OpenSUSE jedoch nicht gemacht, sondern lässt immer die komplette Zeile markieren.

Kurz und gut, du kannst das Problem recht einfach in den Anwendungseinstellungen beheben:
1. about:config aufrufen und – falls nötig – den Warnhinweis bestätigen
2. Nach layout.word_select.stop_at_punctuation und den Wert durch Doppelklick auf “true” setzen.
2b. Wenn du Leerzeichen mit dem nächstgelegenen Wort zusammen markieren möchtest, noch layout.word_select.eat_space_to_next_word ebenfalls auf “true” umstellen.

Fertig!


Dienstag
17. März 2015


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KDE Plasma 5.2 ist seit kurzem veröffentlicht und in den Repositories von OpenSUSEs rolling release Zweig “Tumbleweed” bereits verfügbar. Der einfachste Weg um beides installiert zu bekommen ist wie folgt:

1. NetInstall ISO holen und Live-Stick (oder CD) erstellen.

  • Für 64bit:
    $ wget -c http://download.opensuse.org/tumbleweed/iso/openSUSE-Tumbleweed-NET-x86_64-Current.iso
  • Für 32bit:
    $ wget -c http://download.opensuse.org/tumbleweed/iso/openSUSE-Tumbleweed-NET-i686-Current.iso

2. Vom Installationsmedium starten und ein minimales grafisches System installieren. Hierzu bei der Desktopauswahl zuerst “Weitere” (oder “Other”) und dann “Minimal X Window” auswählen. Als entscheidenden Punkt noch “KDE Plasma 5” aktivieren.

3. Nachdem die Installation durch ist (dauert etwas, selbst über einen 100Mbit-Leitung musste ich ca. 45 Minuten warten) startest du das System zum ersten Mal – und boom! – landest in einem hässlichen twm Loginfenster. Und wenn du dich einloggst, bekommst du twm als Windowmanager gestartet.
Um das zu beheben änderst du Folgendes:
$ sudo vim /etc/sysconfig/displaymanager
Hier die Variable DISPLAYMANAGER auf kdm oder sddm (falls installiert) setzen.

$ sudo vim /etc/sysconfig/windowmanager
Hier änderst du den Wert für DEFAULT_WM auf “plasma5”.

Jetzt einfach neu booten oder den Displaymanager neu starten:
$ sudo service display-manager restart
Das war’s!


Samstag
14. März 2015


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Am 21./22. März 2015 findet in Chemnitz (ehemals Karl-Marx-Stadt) die Veranstaltung Chemnitzer Linux-Tage (CLT2015) statt. In diesem Jahr ist sie die größte Veranstaltung zu Open-Source-Software und Linux-Distribution.

openSUSE ist natürlich mit einem eigenen Stand vertreten. Zum ersten Mal werde ich ebenfalls vor Ort bei der CLT dabei sein und bringe mein Notebook mit installiertem openSUSE 13.2, AMD Catalyst und einige Steam-Spiele zur Präsentation mit. Als 6-köpfiges Team werden wir mit an sicherheitsgrenzender Wahrscheinlichkeit eine ganze Menge Fragen beantworten wie auch Feedbacks zu openSUSE erhalten. Am Stand haben wir mehrere Geräte mit openSUSE stehen. Dort kann jeder Besucher in openSUSE reinschnuppern. Ich freue mich, wenn ich den einen oder anderen openSUSE-User persönlich antreffe. ;-)

Es werden interessante Vorträge aus folgenden Kategorien gehalten:

  • Business-Forum
  • Cluster/Virtualisierung
  • Datenbank
  • Desktop
  • Einsteigerforum
  • E-Mail
  • Gesellschaft
  • Identitiy Management
  • Kernel
  • LaTeX
  • Linux
  • Monitoring
  • Nerd
  • Programmieren
  • Publishing
  • Security
  • Storage
  • systemd
  • Web
  • Wirtschaft

Link zum Vortragsprogramm:
https://chemnitzer.linux-tage.de/2015/de/programm/plan

Folgende Projekte sind vertreten:

Unter anderem sind auch folgende Firmen dabei:

Eintrittspreise:

Business-Ticket (inkl. Spende): 80,- €
Business-Ticket Sonntag (inkl. Spende): 60,- €
Normal: 8,- €
Ermäßigt: 4,- €

Link zum Übersichtsplan inkl. Anfahrtsplan:
https://chemnitzer.linux-tage.de/2015/media/plaene/plan-clt-chemnitz.pdf

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
https://chemnitzer.linux-tage.de/2015/de/


Mittwoch
07. Januar 2015


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An jedem Ende einer Produktlebensdauer einer Distribution steht unweigerlich ein Upgrade an. Für manche ist es eine Odyssee und für andere eher eine willkommene Abwechselung. Für manche Neulinge oder schlichte Anwender ist ein Distributionsupgrade ein Graus, da weiß man manchmal nicht, welche Anleitung im Netz am Sinnvollsten ist.

Aus diesem Grund habe ich das Skript upgrade-opensuse.sh entwickelt, dass alle notwendigen Schritte eines Distributionsupgrades automatisch durchführt. Die Vorgehensweise des Skript ist ganz grob an das Upgrade-Tool do-release-upgrade von Ubuntu angelehnt. Wenn alle Pakete von zypper korrekt aufgelöst werden kann, ist es sogar möglich, dass der Upgrade-Prozess in einem Rutsch durchläuft und man am Ende nur noch neustarten muss. Das Skript merkt sich auch die Stelle, an der der Upgrade-Prozess abgebrochen wurde und wird beim erneuten Ausführen an der letzten Stelle fortfahren. So kann man zwischendurch ein Problem beheben und anschließend mit dem Upgrade-Prozess fortfahren.

Folgende Schritte werden durchgeführt:

  • Ermittelung der eingesetzten openSUSE-Version.
  • Überprüfung der Internetverbindung.
  • Ermittelung der neuesten openSUSE-Version oder Verwendung der openSUSE Version aus dem Parameter z.B. -ov 13.1.
  • Backup vom /etc Verzeichnis.
  • Umbenennung des Verzeichnis der eingebunden Repos /etc/zypp/repos.d nach /etc/zypp/repos.d.upgrade.
  • Hinzufügen der Online-Repos (OSS, NON-OSS, OSS Update, NON-OSS Update) von der neuesten openSUSE-Version.
  • Upgrade der Distribution via zypper dup (Ohne Community-Repos, um ungewollte VendorChanges zu vermeiden).
  • Hinzufügen aller vormals aktivierten Community-Repos einschl. Anpassung an die openSUSE-Version.
  • Temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration, um VendorChanges zu erlauben.
  • Überprüfung von alten openSUSE-Pakete im System. Es wird versucht, die alten Pakete durch neuere Pakete zu ersetzen.
  • Die temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration wieder durch die Standard-Option ersetzen.
  • Alte openSUSE-Pakete, die nicht aktualisiert werden konnten, werden endgültig entfernt.
  • Auflistung aller neuen bzw. modifizierten Konfigurationsdateien (*.rpmnew, *rpmsave).

Alle Vorgänge werden protokolliert, um später nachvollziehen zu können, was genau am System verändert wurde.

Folgende selbsterklärenden Logdateien werden erzeugt:

  • upgrade-opensuse.zypper-dup-output
  • upgrade-opensuse.old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-reinstall-packages-output
  • upgrade-opensuse.remove-old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-rm-packages-output
  • upgrade-opensuse.list-new-and-old-config-files

Wichtiger Hinweis: Vor einem Distributionsupgrade bitte unbedingt ein Backup machen, um im Bedarfsfall auf ein aktuelles Backup zurückgreifen zu können! Außerdem gibt es RPM Pakete von Drittanbietern wie z.B. AMD Catalyst, NVIDIA, VirtualBox, CrossOver, HumbleBundle-Games, usw., die während des Upgrade-Prozess nicht angerührt werden und von Hand aktualisiert werden müssen.

Downloads:

Das Skript wird via root ausgeführt und fängt sofort mit der Arbeit an. Es gibt zu Beginn ein Zeitfenster von 5 Sekunden, in der noch ein unkritischer Abbruch mit STRG+C möglich ist.

sudo sh upgrade-opensuse.sh
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-n/–non-interactive Keine Fragen stellen, benutze automatisch Standard-Antworten. (zypper Option)
-ov/–opensuseversion VERSION Upgrade auf eine gewünschte openSUSE Version (z.B. 13.1 statt 13.2)
-r/–reset Beginne das Disributionsupgrade von vorne (Die Option bitte vorsichtig verwenden!)
-V Version des Skript anzeigen

Feedbacks sind wie immer willkommen. :-)

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Freitag
12. Dezember 2014


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AMD Catalyst 14.12 (fglrx 14.501.1003) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.12.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 sowie bis Kernel 3.18. Das Packaging Script wurde aktualisiert und enthält einen Kompatibilitätspatch für den Kernel 3.17 + 3.18.

[UPDATE 21.02.2015]
Das Packaging Skript wurde aktualisiert. Ab sofort wird Kernel 3.19 unterstützt. Vielen Dank auch an Henrik Stamm für den Patch. ;-)
[/UPDATE 21.02.2015]

Packaging Skript (Refurbished):
In dem neuen AMD-Treiber kommt offiziell das überarbeitete Packaging Skript zum Einsatz und enthält unter anderem wichtige Änderungen für openSUSE 13.2 (Neue X-Server Infrastruktur). Zusätzlich wird das fglrx-Paket in mehrere Pakete aufgeteilt.

  • core (Hauptpaket)
  • graphics (Für X-Server und Multimedia. Benötigt core)
  • amdcccle (AMD Catalyst Control Center. Benötigt core, graphics)
  • opencl (Für OpenCL. Benötigt core)
  • xpic (Alter Paketname wird zu einem Metapaket. Benötigt alle o.g. Pakete)

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.12:

Neue Features:

  • OpenCL 2.0 support (requires 64-bit OS and compatible AMD Radeon™ R Series GPU)
  • VAAPI decoding support (H264, VC1, MPEG2, MPEG4)
  • Distribution specific package support for Ubuntu and Red Hat

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [402835]: Unexpected pixmap’s time stamp change on Ubuntu with composite enabled causes Linux Khronos CTS to randomly fail
  • [403420]: Driver install can sometimes have an error in Ubuntu 14.10 using GPL symbol before Kernel 3.16
  • [405011]: Driver installation may intermittently fail on Kernel 3.9.0
  • [409856]: Generate Distribution Specific Package‘ mode of Catalyst install does not create symbolic links for libGL
  • [407550]: Driver upgrade failed in Ubuntu with specific drivers

Link: AMD Catalyst™ 14.12 Linux Release Notes

TIPP: Humble Bundle hat zur Zeit eine Winteraktion gestartet. Viele der unten genannten Spiele gibt es günstig im Humble Store als Steam-Key oder DRM Free zu kaufen.

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Sonntag
23. November 2014


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Startet man unter openSUSE, bzw. mit einem KDE-Desktop, von Steam aus „Indie Game: The Movie“, so kommt zwar ein archaisch wirkendes Xterm hoch, welches behauptet einem Adobe AIR zu installieren, allerdings passiert danach nichts mehr. Hat man Adobe AIR bereits installiert startet „Indie Game: The Movie“ ohne Probleme.

Hier kommen gleich mehrere Probleme zusammen:

  • Adobe AIR unterstützt schon seit mehreren Jahren Linux offiziell nicht mehr. Es muss also eine alte Version installiert werden, welche dann natürlich nicht die modernsten Annahmen macht was die Linuxumgebung angeht
  • Die Standardinstallation von Adobe AIR benötigt root-Rechte. Steam führt man allerdings normalerweise nicht als root aus, und das Skript welches die Installation durchführt fordert auch offensichtlich keine an.
  • Adobe AIR will bei der Installation auf KWallet, oder alternativ den Gnome Keyring zugreifen. Auf openSUSE 13.1 mit KDE findet es aber, obwohl natürlich KWallet installiert ist, keinen von beiden.
Woran genau die Installation scheitert habe ich nicht herausgefunden.

Zur manuellen Installation ist zunächst Adobe AIR von der Archivseite http://helpx.adobe.com/air/kb/archived-air-sdk-version.html herunterzuladen. Es empfiehlt sich die letzte Version mit Linuxunterstützung, also die 2.6 Runtime, zun nutzen. Diese muss mit root-Rechten und Zugriff auf X ausgeführt werden. Hierbei ergibt sich dann das Problem, dass KWallet nicht gefunden wird. Adobe AIR ist eine 32-bit Anwendung, auf den inzwischen üblichen 64-bit-Systemen prüft es offensichtlich im falschen Verzeichnis auf die Existenz der Bibliothek. Legt man, an sich redundant, das korrekte Verzeichnis in die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH, so läuft der Installer erfolgreich durch. Nach dem Download ist also folgendes in einer Konsole auszuführen.

chmod +x AdobeAIRInstaller.bin
su # sudo gibt per default keinen Zugriff auf den laufenden X-Server
LD_LIBRARY_PATH=/usr/lib64 ./AdobeAIRInstaller.bin


Montag
10. November 2014


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Die offizielle AMD Catalyst Version 14.9 ist trotz diverser Tests nach wie vor auf openSUSE 13.2 nicht lauffähig. Diesbezüglich habe ich von der openSUSE Community jede Menge Anfragen erhalten, wann mit einer lauffähigen Version des proprietären Treibers zu rechnen ist. Zur Zeit hat AMD offiziell noch keine neue Version auf ihrer Webseite veröffentlicht, die mit dem neuen X-Server 1.16 auf openSUSE 13.2 laufen würde.

Durch einen Tipp eines User, wurde ich auf ein inoffizielles AMD Catalyst-Paket im Ubuntu-Repository aufmerksam gemacht, dass mit dem neuen X-Server laufen sollte. Diese Version basiert noch auf einem Entwicklungszweig von AMD Catalyst 14.6. Mit großer Hoffnung ging ich an die Sache heran, um den Treiber für openSUSE 13.2 fit zu machen. Hierzu muss ich bereits das neue Packaging Skript zum Bau der RPMs einsetzen, weil das alte Packaging Skript mit der neueren openSUSE-Version auf Grund der neuen Gegebenheiten bzgl. der Struktur des X-Servers (Stichwort: update-alternatives) nicht mehr kompatibel ist.

Nach Fertigstellung des neuen makerpm-amd-Skript und diversen Tests kann ich mit Freude bestätigen, dass die refurbished-Variante von AMD Catalyst auch auf openSUSE 13.2 läuft. Ein Patch für neuere Kernel-Versionen bis einschließlich 3.18 habe ich ebenfalls eingepflegt. Zudem habe ich bewusst AMD Catalyst 14.9 als Basis genommen und die Dateien vom AMD Catalyst-Paket aus dem Ubuntu-Repository ersetzt. Die Paketversion bzw. Treiberversion bleibt weiterhin 14.301.1001, jedoch wird sie intern als 14.201.1006.1002 genannt. Lediglich die Revisionsnummer vom Paket habe ich auf 99 erhöht, um ein problemloses „Updaten“ auf die refurbished-Version bei einem Distributionsupgrade zu ermöglichen.

Wichtiger Hinweis: AMD Catalyst wird in 5 RPM-Paketen (fgrlx-core, fglrx-graphics, fglrx-amdcccle, fglrx-opencl, fglrx-xpic) aufgeteilt und installiert. In Zukunft wird es möglich sein, nur bestimmte fglrx-Pakete zu installieren. Momentan werden über das makerpm-amd-Skript alle Pakete gebaut und auf Wunsch direkt installiert. Fairerweise muss ich darauf hinweisen, dass die Deinstallationsroutine im makerpm-amd-Skript wegen Inkompatibilität zur Zeit deaktiviert ist und noch überarbeitet werden muss. Der Treiber kann trotzdem über zypper oder YaST entfernt werden, falls es notwendig sein sollte.

[UPDATE 10.11.2014]
Das makerpm-amd-Skript wurde aktualisiert und läuft jetzt auch auf openSUSE Tumbleweed.
[/UPDATE 10.11.2014]

Downloads:

Die Installationsanleitung für das o.g. Skript ist nach wie vor gültig:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Installation guide for the above-mentioned script is still valid:
http://en.opensuse.org/SDB:AMD_fglrx#Building_the_rpm_yourself


Dienstag
07. Oktober 2014


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AMD Catalyst 14.9 (fglrx 14.301) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.9.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.15. Das Packaging Script wurde aktualisiert und enthält einen Kompatibilitätspatch für den Kernel 3.17 (Danke an die AMD-Maintainer von Arch Linux für den Patch). ;-)

Ich habe eure Kommentare, Mails wie auch Nachrichten in den letzten Wochen aus Zeitgründen leider nicht alle beantworten können. Um euch keinen Unrecht anzutun, werde ich mich in der nächsten Zeit um die Beantwortung eurer Fragen wie auch um Hilfestellung zu diesem Thema bemühen. Bitte habt etwas Geduld.

Zu openSUSE 13.2 Beta 1:
Stefan Dirsch von der SUSE Linux GmbH hat mir freundlicherweise mitgeteilt, dass eine langjährige (SUSE-)Änderung am X-Server nun wieder ausgebaut wurde, weil es mehr Probleme als Nutzen gebracht hat. Die Änderung betraf im Grunde alle proprietären Grafiktreiber. Denn bis zur openSUSE 13.1 wurden für den X-Server spezifische Treiber in das Verzeichnis /usr/lib64/xorg/modules/updates installiert. Die Struktur des genannten Verzeichnis ist identisch mit dem übergeordneten Verzeichnis und sollte eigentlich für einen einfacheren Treiber-Wechsel sorgen. Aus dem genannten Grund werden alle X-Server spezifischen Treiber in weitere Unterverzeichnisse organisiert und über update-alternatives mit einem symbolischen Link verknüpft. Ein aktuelleres Packaging-Skript steht für den AMD Treiber zwar bereit, wurde jedoch nicht aktiviert. Da der Treiber zur Zeit noch nicht mit dem neueren X-Server läuft. Eine Anfrage an AMD läuft noch.

Die Zukunft des Packaging Skriptes:
Im nächsten AMD-Treiber wird das neue überarbeitete Packaging Skript zum Einsatz kommen und enthält wie oben angesprochen wichtige Änderungen für die kommende openSUSE 13.2. Zusätzlich wird das fglrx-Paket in mehrere Pakete aufgeteilt.

  • core (Hauptpaket)
  • graphics (Für X-Server und Multimedia. Benötigt core)
  • amdcccle (AMD Catalyst Control Center. Benötigt core, graphics)
  • opencl (Für OpenCL. Benötigt core)
  • xpic (Alter Paketname wird zu einem Metapaket. Benötigt alle o.g. Pakete)

In eigener Sache:
In der letzten Zeit ist dieser Server hin und wieder ausgefallen. Nein, openSUSE ist auf dem Server nicht verantwortlich gewesen. Das Problem lag an einem defekten Speicherriegel. Ich habe bisher angenommen, dass im Angesicht des Alters vom Server (knapp 7 Jahre) und der Belastung eher das Netzteil als erstes beschädigt wird. Zur Zeit muss ich den Server stark herunter tunen und befindet sich zur Zeit unter Beobachtung. Die Antwortzeit dauert etwas länger als sonst. Bis der neue Server kommt, bitte ich um Geduld und Nachsicht. Danke.

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.9:

Neue Features:

  • AMD Radeon™ R9 285
  • Ubuntu 14.04 support
  • RHEL 7.0 support
  • Install improvements
    • Package and distribution generation options; recommend options set by default
      • Help user install generated distribution package once created
      • Pop-up messages to help guide

Freitag
13. Juni 2014


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Dear Geekos,

at the openSUSE Conference 14, Kenneth Wimer presented some new ideas and guidelines about branding. This includes a color set, as well as some new design elements.

You can watch his talk here.

I have taken the chance to prepare a light wallpaper proposal, based on this color set

openSUSE_13_2_proposal

It is of course a proposal, and you are invited to hack on it, improve it, or create something new. The SVG source is available here.


Mittwoch
28. Mai 2014


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AMD Catalyst 14.6 Beta V1.0 (fglrx 14.20) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.6-betav1.0.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.15

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.6 Beta V1.0:

Neue Features:

  • Ubuntu 14.04 support
  • Install improvements
  • Package and distribution generation options; recommend options set by default
  • Help user install generated distribution package once created
  • Pop-up messages to help guide users through the install process
  • Identifying and installation of pre-requisites

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [399454] : Witcher 2 – Resolves random lock-up seen when launching the application
  • [398826] : Screen corruption when connect external monitor to some PowerXpress A+I platform
  • [396719] : X crash when do rotation with Tear Free Desktop enabled
  • [397810] : Failure on exit of OpenGL programs
  • [398424] : Error message when run clinfo in console mode
  • [396098] : Blank screen when hotplug HDMI monitor from MST hub
  • [396795] : System hang after resume from S3/S4 in High Performance mode on PowerXpress A+I platform
  • [396870] : Garbage on the bottom right corner of screen before boot into login UI during restart
  • [394504] : Segmentation fault when run ETQW

Offene Probleme:

  • DOTA 2 may hang while playing on the AMD Radeon 7900 or AMD Radeon R9 280X
  • Witcher 2 exhibits intermittent corruption when swinging sword in the Arena

Link: AMD Catalyst™ 14.6 Beta for Linux Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Breach & Clear
  • Cities in Motion 2
  • Creeper World III: Arc Eternal
  • Crusader Kings II
  • Darwinia
  • Defcon
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Game Dev Tycoon
  • Galcon Fusion
  • Galcon Legends
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Kerbal Space Program
  • Kinetic Void
  • Painkiller Hell & Damnation
  • Prison Architect
  • Project Zomboid
  • Symphony (Hinweis: Das Spiel ist etwas instabil)
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Skulls of the Shogun
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame: AirLand Battle
  • Wargame: European Escalation

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. openSUSE bringt bereits für ältere Grafikkarten den freien Radeon-Treiber mit. Um regelmäßig Verbesserungen am freien Radeon-Treiber zu erhalten, ist die Installation eines neuen Kernel unumgänglich.

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse


Donnerstag
01. Mai 2014


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AMD Catalyst 14.4 (fglrx 14.10.1006) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.4.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.14

[UPDATE 27.05.2014]
Das Skript wurde für die 2. Version von AMD Catalyst 14.4 (fglrx 14.10.1006.1001) aktualisiert. Leider hat AMD die Release Notes über die Änderung im Treiber nicht auf den neuesten Stand gebracht.
[/UPDATE 27.05.2014]

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.4:

Neue Features:

  • Support for the AMD Radeon R9 295X
  • Ubuntu 12.04.4 support
  • Full support for OpenGL 4.4
  • OpenGL 4.4 supports the following extensions:
    • ARB_buffer_storage
    • ARB_enhanced_layouts
    • ARB_query_buffer_object
    • ARB_clear_texture
    • ARB_texture_mirror_clamp_to_edge
    • ARB_texture_stencil8
    • ARB_vertex_type_10f_11f_11f_rev
    • ARB_multi_bind
    • ARB_bindless_texture
    • ARB_spare_texture
    • ARB_seamless_cubemap_per_texture
    • ARB_indirect_parameters
    • ARB_shader_group_vote

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • Corruption and system hang observed while running Sanctuary BM with Tear Free Desktop enabled
  • Memory leak about hardware context
  • EGL create context error for glesx
  • GPU hand in CrossFire Mode
  • [Piglit] Test „spec/arb_vertex_array_object“ failed
  • [Piglit] Test „glx/GLX_EXT_import_context/free context“ failed
  • [Piglit] Test „spec/ARB_seamless_cube_map“ failed
  • Piglit] Test „texture swizzle with border color“ failed
  • Glxtest failures observed in log file
  • Blank screen observed while running steam games with Big picture
  • 4ms delay observed in the glxSwapBuffers when vsync is enabled
  • RBDoom3BFG the game auto quit when use the security camera terminal
  • ETQW segmentation fault

Offene Probleme:

  • Performance on some Steam OS games is lower on 1GB graphics memory cards, compared with 2GB graphics memory cards
  • Some Piglit tests cause a system hang under Ubuntu

Link: AMD Catalyst™ 14.4 LINUX Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Cities in Motion 2
  • Creeper World III: Arc Eternal
  • Crusader Kings II
  • Darwinia
  • Defcon
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Game Dev Tycoon
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Kerbal Space Program
  • Prison Architect
  • Project Zomboid
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame: AirLand Battle
  • Wargame: European Escalation

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. openSUSE bringt bereits für ältere Grafikkarten den freien Radeon-Treiber mit. Um regelmäßig Verbesserungen am freien Radeon-Treiber zu erhalten, ist die Installation eines neuen Kernel unumgänglich.

Downloads:


Freitag
21. März 2014


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AMD FirePro and FireMV Unified Driver (fglrx 13.251.1) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten der Serie FirePro und FireMV. Das Skript makerpm-amd-unified-13.251.1.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3 sowie bis Kernel 3.9. Im aktualisierten Packaging Skript wurde openSUSE 13.1 freigeschaltet und eine Reihe von Kernel-Patches hinzugefügt. Somit ist der Treiber bis Kernel 3.14 lauffähig.

Eine Release Notes gibt es zu diesem Treiber offiziell noch nicht.

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Downloads:

Die Installation des AMD FirePro and FireMV Unified Treibers ist bis auf den Dateinamen des Skriptes nahezu identisch mit dem AMD Catalyst Treiber. Daher verweise ich auf die AMD Catalyst Installationsanleitung.

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-unified-13.251.1.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren oder deaktivieren
-nohw Hardware-Erkennung explizit ausschalten. (z.B. beim Bau in einer VM)
-old2ddriver <yes|no> den alten 2D-Treiber aktivieren oder deaktivieren
-r|–report erstellt ein Report und speichert diese in eine Datei namens amd-report.txt
-u|–uninstall entfernt AMD FirePro and FireMV Unified Driver restlos vom System. Zuerst wird das fglrx-Package (falls vorhanden) vom System deinstalliert. Danach werden vorhandene AMD-Dateien und -Verzeichnisse entfernt. Hinweis: Falls das Rebuild-Skript installiert wurde, wird es ebenfalls entfernt und das Initskript /etc/init.d/xdm wiederhergestellt.
-ur|–uploadreport wie Option –report nur zusätzlich wird der Report auf einem NoPaste-Service sprunge.us hochgeladen und gibt bei Erfolg den Link zurück.
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-V Version des Skript anzeigen

Hilfe, es funktioniert nicht!

Bitte haltet folgende Regel ein:

  1. Bei der Eingabe der Befehle auf mögliche Tippfehler überprüfen.
  2. Möglicherweise ist die Lösung für das Problem im Wiki vorhanden.
  3. In Kommentaren lesen, ob eine Lösung zu einem Problem bereits existiert.

Wenn keines der o.g. Regel greift, dann könnt ihr mit eurem Anliegen


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AMD Catalyst 14.3 Beta V1.0 (fglrx 13.35.1005) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.3-betav1.0.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.14

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.3 Beta V1.0:

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [394848] – Xorg crashed playing AVI video file in VLC player or Parole player
  • [394705] – „Nexuiz – Demo3“ Ubuntu performance lower than Redhat
  • [394704] – „Nexuiz – Demo3“ Linux performance lower than Windows

Offene Probleme:

  • [390964] : Stuttering and poor performance after playing an OpenGL game for a several minutes on Ubuntu
  • [393377] : Terminal panel stops refreshing until there is movement from mouse cursor
  • [392546] : System hang observed while hotpluging the stereo display
  • [388835] : Corruption and system hang observed while running Sanctuary BM with TFD enable
  • [392552] : Enabling Overlay: StartX , the screen shows corruption

Link: AMD Catalyst™ 14.3 LINUX Beta Driver Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Cities in Motion 2
  • Crusader Kings II
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Project Zomboid
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame Franchise Pack

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. AMD hat einen Legacy-Treiber zur Verfügung gestellt. Achtung: openSUSE 12.3 und 13.1 wird nicht unterstützt. Mehr Informationen zum Legacy Treiber: http://www.sebastian-siebert.de/2013/01/25/opensuse-amd-catalyst-13-1-legacy-treiber-als-rpm-installieren/

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-14.3-betav1.0.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren

Sonntag
02. Februar 2014


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AMD Catalyst 14.1 Beta V1.3 (fglrx 13.35.1005) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.1-betav1.3.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13.

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.1 Beta V1.3:

Folgende Produkte werden zusätzlich unterstützt:

  • AMD A10-7850K
  • AMD A10-7700K

Neue Features:

  • RHEL 6.5 production support
  • openSUSE 13.1 production support
  • Ubuntu 13.10 production support
  • Xserver 1.15 support
  • Kernel 3.13 support

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [386897] : System hang on resume from S4 with OpenGL screen saver running
  • [387678] : Backtrace occurs when kill X
  • [387664] : Failed to start X without kernel module loaded
  • [378620] : OpenCL test failure in CrossFire Mode
  • [386945] : piglit test „spec/ARB_copy_buffer/overlap“ failed
  • [386710] : piglit test „spec/ARB_draw_buffers_blend“ failed
  • [386818] : piglit test „spec/OpenGL 2.0/depth-tex-modes-glsl“ failed
  • [386941] : piglit test „spec/ARB_blend_func_extended“ failed
  • [386903] : piglit test „spec/OpenGL 3.0/gl-3.0-required-sized-texture-formats“ failed
  • [386840] : Viewport goes blank when mouse cursor leaves when run Houdini on Ubuntu
  • [387596] : piglit test „spec/ARB_framebuffer_object (fbo-scissor-blit)“ failed
  • [389174] : Failed to get fan speed on Bonaire card
  • [388110] : Intermittent flashing problem when running at 2560×1600
  • [372656] : Crash when resizing Konsole
  • [388325] : Brightness cannot be adjusted on Ubuntu 12.04 LTS
  • [388330] : piglit test „spec/ARB_framebuffer_object (fbo-blit-stretch)“ failed
  • [385457] : Blue/white screen after using Google-chrome to run fishietank
  • [388500] : piglit test „spec/EXT_texture_integer“ failed
  • [388802] : piglit test „spec/ARB_map_buffer_alignment“ failed
  • [386396] : piglit test „spec/ARB_depth_buffer_float/fbo-depthstencil-drawpixels“ failed
  • [389431] : Screens are distorted when connecting an external monitor on some Haswell platforms
  • [389530] : Blank screen/crash observed while running unigine heaven benchmark in windowed mode
  • [387124] : OpenCL performance drop observed on Hawaii compared to Tahiti XT
  • [386940] : piglit test „spec/EXT_texture_sRGB“ failed
  • [392137] : [SteamOS] Failed to return to desktop from steam.
  • [392015] : [SteamOS] Screen is locked when changing user.
  • [392014] : [SteamOS] Failed to login Steam sometimes
  • [391231] : Blank screen observed while running steam games with Big picture

Offene Probleme:

  • [390964] : Stuttering and poor performance after playing an OpenGL game for a several minutes on Ubuntu
  • [393377] : Terminal panel stops refreshing until there is movement from mouse cursor
  • [392546] : System hang observed while hotpluging the stereo display
  • [388835] : Corruption and system hang observed while running Sanctuary BM with TFD enable
  • [392552] : Enabling Overlay: StartX , the screen shows corruption

Link: AMD Catalyst™ 14.1 LINUX Beta Driver Release Notes

Rezension zum AMD Catalyst 14.1:
AMD hat in ihrer Release Notes angemerkt, dass auch openSUSE 13.1 ab sofort unterstützt wird. Das hört sich erstmal erfreulich an. Nur leider hat das AMD Installer Team das falsche Packaging Skript von mir in dem Installer gepackt. Es war eines, welches 6 Monate alt war und noch aus der Zeit von AMD Catalyst 13.9 stammte. Damit sind auch andere Distributionen betroffen. Auf diesen Fehler habe ich


Samstag
21. Dezember 2013


face

AMD Catalyst 13.12 (fglrx 13.251) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-13.12.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13.

[UPDATE 21.03.2014]
Das Packaging Skript für AMD Catalyst wurde aktualisiert und ein Kernel-Patch hinzugefügt. Ab sofort wird Kernel 3.14 unterstützt.
[/UPDATE 21.03.2014]

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 13.12:

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [384861]: Ultra slow dota2 fps
  • [383176]: System hang when startx after enable Eyefinity
  • [383109]: System hang when run Unigine Heaven 4.0
  • [382494]: Screen corruption when run C4Engine with GL_ARB_texture_array enabled
  • [384193]: Fix the procfs permission issue on kernel 3.10 and later
  • [373812]: System hang when run some OpenGL stress test
  • [383430]: Glxtest failed with force AA
  • [383372]: Fail to launch cairo-dock
  • [384509]: glClientWaitSync is waiting even when timeout is 0
  • [383573]: AC/DC switching is broken
  • [384194]: Tear-Free Desktop sets V-Sync to 30Hz instead of 60Hz
  • [385123]: CrossFire aspect observed in CCCLE where it should not
  • [385414]: Steam crashes and games hang on a black screen when Force AA is on
  • [387027]: Glxtest failed on SLED11 SP3
  • [382079]: MARI crash with weird stack
  • [387797]: X crash when kill X with Xserver 1.13 and 1.14
  • [389431]: Screens are distorted when connecting an external monitor on some PowerXpress platform with Intel Haswell
  • [389728]: Segfault after disabling display on re-launch of CCCLE
  • [387573]: Soft hang and error observed on BasicDebug sample for OpenCL when run on x86
  • [385704]: Black window when run glxgears with TWM
  • [376115]: Display corruption when using rotation

Link: AMD Catalyst™ 13.12 LINUX Driver Release Notes

Rezension zum AMD Catalyst 13.12:
Aus der Release Notes geht hervor, dass der Treiber offiziell bis Kernel 3.11 unterstützt. Mit dem letzten Beta-Treiber konnte man das fglrx-Kernelmodul auch noch für Kernel 3.12 bauen und wäre in diesem Sinne ein kleiner Rückschritt. :( Leider hat AMD den Vogel abgeschossen und die Folge war, dass das fglrx-Kernelmodul gar nicht erst mit dem Kernel 3.8 oder höher kompiliert. Alle Linux-Distributionen sind von diesem Fehler betroffen. :-?

Außerdem gab es noch weitere Missgeschicke von AMD, dass ich meinen Frust im nicht-öffentlichen AMD-Forum für Beta-Tester freien Lauf ließ, in der auch die AMD-Entwickler mitlesen. AMD hat einfach versäumt, den finalen Treiber vor der Freigabe ordentlich auf einem x-beliebigen Linux-System zu testen. :evil: Daher hatte ich auch am Tag des Release keine Lust gehabt, die Fehler von AMD überall noch zu beheben.

Nun ja, ich habe doch den Versuch gewagt und den Treiber soweit zum Laufen gebracht, dass dieser sogar auf dem kommenden Kernel 3.13 läuft. AMD macht echt für einen Paketbetreuer wie mir das Leben schwer. :( Dabei will ich einfach nur einen Treiber haben, der sich ohne Problem auf openSUSE installieren


Sonntag
24. November 2013


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Erst vor kurzem ist die neueste openSUSE-Distribution herausgekommen und nun will man die Distribution via „zypper dup“ upgraden. Die meisten openSUSE-User müssen erstmal nach einer Anleitung im Internet suchen und diese dann Schritt für Schritt durchgehen. Das kann eine einfache oder auch eine komplizierte Angelegenheit werden.

Aus diesem Grund habe ich ein Skript upgrade-opensuse.sh entwickelt, dass alle notwendigen Schritte eines Distributionsupgrades automatisch durchführt. Die Vorgehensweise des Skript ist ganz grob an das Upgrade-Tool do-release-upgrade von Ubuntu angelehnt. Wenn alle Pakete von zypper korrekt aufgelöst werden kann, ist es sogar möglich, dass der Upgrade-Prozess in einem Rutsch durchläuft und man am Ende nur noch neustarten muss. Das Skript merkt sich auch die Stelle, an der der Upgrade-Prozess abgebrochen wurde und wird beim erneuten Ausführen an der letzten Stelle fortfahren. So kann man zwischendurch ein Problem beheben und anschließend mit dem Upgrade-Prozess fortfahren.

Folgende Schritte werden durchgeführt:

  • Ermittelung der eingesetzten openSUSE-Version.
  • Überprüfung der Internetverbindung.
  • Ermittelung der neuesten openSUSE-Version.
  • Backup vom /etc Verzeichnis.
  • Umbenennung des Verzeichnis der eingebunden Repos /etc/zypp/repos.d nach /etc/zypp/repos.d.upgrade.
  • Hinzufügen der Online-Repos (OSS, NON-OSS, OSS Update, NON-OSS Update) von der neuesten openSUSE-Version.
  • Upgrade der Distribution via zypper dup (Ohne Community-Repos, um ungewollte VendorChanges zu vermeiden).
  • Hinzufügen aller vormals aktivierten Community-Repos.
  • Temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration, um VendorChanges zu erlauben.
  • Überprüfung von alten openSUSE-Pakete im System. Es wird versucht, die alten Pakete durch neuere Pakete zu ersetzen.
  • Rückgangig machen der temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration.
  • Alte openSUSE-Pakete, die nicht aktualisiert werden konnten, werden endgültig entfernt.
  • Auflistung aller neuen bzw. modifizierten Konfigurationsdateien (*.rpmnew, *rpmsave).

Alle Vorgänge werden protokolliert, um später nachzuvollziehen, was genau am System verändert wurde.

Folgende selbsterklärenden Logdateien werden erzeugt:

  • upgrade-opensuse.zypper-dup-output
  • upgrade-opensuse.old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-reinstall-packages-output
  • upgrade-opensuse.remove-old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-rm-packages-output
  • upgrade-opensuse.list-new-and-old-config-files

Wichtiger Hinweis: Vor einem Distributionsupgrade bitte unbedingt ein Backup machen, um im Bedarfsfall auf ein aktuelles Backup zurückgreifen zu können! Außerdem gibt es z.B. RPM Pakete von Drittanbietern wie z.B. AMD Catalyst, NVIDIA, VirtualBox, CrossOver, HumbleBundle-Games, usw., die während des Upgrade-Prozess nicht angerührt werden und von Hand aktualisiert werden müssen.

Downloads:

Das Skript wird via root ausgeführt und fängt sofort mit der Arbeit an. Es gibt zu Beginn ein Zeitfenster von 5 Sekunden, in der noch ein unkritischer Abbruch mit STRG+C möglich ist.

sudo sh upgrade-opensuse.sh
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-n/–non-interactive Keine Fragen stellen, benutze automatisch Standard-Antworten. (zypper Option)
-r/–reset Beginne das Disributionsupgrade von vorne (Die Option bitte vorsichtig verwenden!)
-V Version des Skript anzeigen

Feedbacks sind wie immer willkommen. :-)

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Mittwoch
04. September 2013


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cooltek2 Hier einmal ein Bauvorschlag für einen kleine, aber Leistungsfähigen Computer, der sehr gut durch den Alltag kommt. Ziel von mir war es, einen kleinen, stromsparenden (im Vergleich zu Leistung) und leisen PC zu bauen.

Dazu verwendete ich folgende Bauteile:

  • Mainboard: Asus P8Z77-I DELUXE
  • Prozessor: Intel Core i5-3570K 3400
  • RAM: 8GB Tactical K2
  • Gehäuse: Cooltek Coolcube Mini
  • SATA-Kabel: Nanoxia SATA 3.0 Kabel abgewinkelt 45cm
  • Netzteil: SilvStone SST-ST45SF V2 450W SFX
  • Gehäuselüfter: NB BlackSilentPRO PR-1 60x60x25
  • Kühlkörper: Prolimatech Samuel 17
  • CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Wing Boost 12 cm (4,7 Zoll) Lüfter

Das ganze System kommt ohne extra Grafikkarte, sollte aber zwei digitale Grafikausgänge haben. In dem Fall hier ein Displayport und DVI Ausgang. Die aktuellen Ivy-Bridge CPUs unterstützen bis zu zwei Digitale Ausgänge. Ist noch eine analoger Anschluss dabei, kann dieser nicht verwendet werden bzw. es muss auf einen digitalen Anschluss verzichtet werden. Was die Grafikkartentreiber angeht, muss man sich bei Intel keine Gedanken machen, da die Treiber eh OpenSource sind und so standardmäßig im Linuxkernel liegen.

cooltek1

Das Gehäuse ist ein Coolcube Mini von der Marke Cooltek. Zu beachten ist, dass es wirklich ,,Mini“ ist. Als Netzteil passen nur SFX-Formfaktor Stromspender hinein. Hier ist der Markt noch relativ dünn gesäht. Auch muss bei dem CPU-Lüfter aufgepasst werden, da dieser nicht höher als ca. 7,5 cm sein darf. Festplatten passen entweder eine 3,5 Zoll oder zwei 2,5 Zoll Festplatten / SSDs hinein. Sollten zwei 2,5 Zoll Platten eingebaut werden, muss darauf geachtet werden, dass der optionale 60mm Gehäuselüfter nicht zu tief ist. Ansonsten stößt dieser gegen eine der beiden Platten, so dass dies dann nicht mehr passt.

Der Einbau ist ziemlich frickelig, da hier nur wenig Platz zur Verfügung steht. Als erstes sollte das Mainboard mit CPU-Kühlkörper eingebaut werden. Alle unter dem Kühlkörper liegenden Verkabelungen zuerst vornehmen. Zuerst das Mainboard verschraube, bevor der CPU Kühler angeschraubt wird, da er die Schrauben verdeckt. Nun alle Verkabelungen vornehmen und zuletzt das Netzteil einbauen. Am besten ist es, den CPU-Lüfter so montieren, dass die Luft von der CPU weggeblasen wird (das Netzteil natürlich mit Lüfter zum Mainboard zeigend. So kann die Warme Luft über das Netzteil nach außen transportiert werden. Ein kleiner leiser zusätzlicher Gehäuselüfter transportiert frische kühle Luft in das Gehäuse hinein.


$ sensors
acpitz-virtual-0
Adapter: Virtual device
temp1: +27.8°C (crit = +106.0°C)
temp2: +29.8°C (crit = +106.0°C)
coretemp-isa-0000
Adapter: ISA adapter
Physical id 0: +43.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)
Core 0: +37.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)
Core 1: +42.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)
Core 2: +42.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)
Core 3: +36.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)

Die


Sonntag
01. September 2013


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froscon13Da ich dieses Jahr arbeitsbedingt Samstag verhindert war, konnte ich nur am zweiten Tag an der FrOSCon teilnehmen. Zum Glück sprang Jörg Stephan noch kurzfristig ein und organisierte einen openSUSE Stand (unter anderem mit ZFS auf openSUSE)

Da es am Sonntag erwartungsgemäß ruhig war, zog ich auch meine Runden und quatsche eine Runde mit den Leuten von Magiea sowie Arch Linux. Letztlich habe ich es sogar noch zu zwei interessanten Vorträgen geschafft. Besonder der Talk von Uwe Ziegenhagen – Python und LaTeX vereint fand ich sehr interessant. Sollte ich mal wieder Luft haben, werde ich mir dies auf jedenfall mal genauer ansehen.

Ansonsten gibt es meinerseits nicht viel von der FrOSCon zu berichten. Sollte nichts dazwischen kommen sehen wir uns im November 2013 auf der OpenRheinRhur.


Sonntag
21. Juli 2013


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muninMunin ist ein Hardwaremonitoring Werkzeug für Linux/Unix Systeme, welches sehr einfach zu installieren ist und es ermöglicht, mehrere PCs und Server zu überwachen. Dabei fragt ein Master-Node in regelmäßigen Abständen die Clients und bereitet die Daten grafisch auf.

Installation

Die Installation ist sehr einfach gehalten. Installieren Sie zuerst als root mittels

yum install munin munin-node

die nötigen Pakete.

Klammern Sie nun in der Datei /etc/munin/munin.conf folgendes aus, um die Daten anzeigen zu lassen. Auf Clients müssen Sie dies nicht tuen, wenn nur Daten abgefragt werden sollen.


dbdir /var/lib/munin
htmldir /var/www/html/munin
logdir /var/log/munin
rundir /var/run/munin

Passwortabfrage

Später können Sie unter http://localhost/munin auf die Grafiken zugreifen. Wenn Sie dies durch ein Passwort geschützt haben wollen müssen Sie zuerst eines mittels

htpasswd -c /etc/munin/munin-htpasswd username

erstellen.

Außerdem müssen Sie noch eine Datei unter /etc/httpd/conf.d/munin.conf erstellen bzw. bearbeiten und mit folgenden füllen:


AuthUserFile /etc/munin/munin-htpasswd
AuthName "Munin"
AuthType Basic
require valid-user
ExpiresActive On
ExpiresDefault M310

ScriptAlias /munin-cgi/munin-cgi-graph /var/www/cgi-bin/munin-cgi-graph

Nach einem

service httpd restart

erscheint nun eine Passwortabfrage.

Plugins konfigurieren

Munin verfügt ab Werk über eine große Anazahl an Plugins. Diese liegen unter /usr/share/munin/plugins
Wenn Sie eines der Plugins verwenden möchten so müssen Sie es nur linken

ln -s /usr/share/munin/plugins/df /etc/munin/plugins

Ob zu kontrollieren, ob ein Plugin konfiguriert werden muss, können Sie es einfach ausführen:

./df autoconf

Erscheint ein Yes müssen Sie nichts mehr vornehmen.

Einige Plugins sind Wildcard Plugins und enden auf einen Unterstrich wie zum Beispiel sensors_. Führen Sie diese mit der Option suggest aus um die möglichen Optionen zu erhalten:

./sensors_ suggest

Nun können Sie ja nach gewünschter Option die Datei umbennen

mv sensors_ sensors_fan

Manche Plugins können in der Datei /etc/munin/plugin-conf.d noch weiter angepasst werden. Dies würde den Artikel aber sprengen, deswegen hier nur ein Beispiel:


[sensors_*]

env.ignore_fan3 true
env.ignore_fan4 true
env.ignore_volt3 true
env.ignore_volt7 true

[smart_*]
user root
group root

[hddtemp_smartctl]
user root
group root
env.ignore "sda"

Andere Systeme verbinden

Munin selber benutzt den Port 4949, den Sie in der Firewall, wenn laufend, frei geben müssen. Andere Munin Installation können dann von der oben eingerichteten Master-Server abgefragt werden. Wenn nur ein Client (Node) installiert wird, können Sie die Einstellungen von munin.conf und dem Apache ignorieren. Auschlaggebeden ist nur die munin-node.conf an der Sie allerdings nichts mehr einstellen müssen. Sie können dort festlegen welche IPs auf die gesammelten Daten zugreifen kann um diese Abzufragen.

Beim Master-Server tragen Sie die zusätzlichen PCs / Server in der munin.conf ein. Hier eine Beispiel:

[Lokal]
address 127.0.0.1
use_node_name yes
[Server_1]
address 10.0.0.5
use_node_name yes
[Server_2]
address 10.0.0.6
use_node_name yes


Sonntag
17. März 2013


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openSUSE Stand

openSUSE Stand

Das waren sie schon wieder. Die Chemnitzer Linux Tage 2013. Dieses Jahr wie immer gut besucht. Gefühlt sogar etwas mehr als letztes Jahr, was vielleicht auch an dem dieses mal offenen Vortagsprogramm lag, welches inhaltlich wesentlich ausgewogener war. Und natürlich habe ich mir vorgenommen ein paar Vorträge zu besuchen, was letztlich dann doch nur in einem geendet ist (der dann aber auch wirklich interessant war).

Der openSUSE-Stand war die beiden Tage gut besucht, wohl auch weil wir uns den Stand zusammen mit ownCloud geteilt haben. ownCloud ist ein OpenSource Projekt welches von der ownCloud Inc. maßgeblich gefördert wird. Das Projekt erstellt eine Softwarelösung auf Basis von PHP, SQLite / MySQL, die es erlaubt, dass jeder seinen eigenen Cloudspeicher, ähnlich wie Dropbox einrichten kann und auf seinen eigenen Server(n) laufen lässt. Dies kann unter anderem auch auf einem Rapsberry Pi geschehen.

wildes Weltraumspektakel gegen Ende der CLT

wildes Weltraumspektakel gegen Ende der CLT

Alexander Graf brachte am Samstag im Zuge seines ARM Vortrags auch noch einiges an Hardware unter anderem ein Chromebook von Google mit, welches allerdings auch von SD-Karte ein openSUSE booten konnte.

Am Fedora-Stand konnte man eine 3D-Drucker bei der Arbeit beobachten, der im Akkord Fedora Logos, Bausteine, Trillerpfeifen und andere Modelle produzierte.

Letztendlich waren wir mit der CLT wieder sehr zufrieden. Die Organisation hat auf der Seite der CLT super geklappt. Nur das Wetter wollte nicht so wirklich mitspielen. Letztes Jahr konnten wir noch mit dem T-Shirt draußen herumlaufen. Dieses Jahr war es da doch ein wenig kälter.


Samstag
23. Februar 2013


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idp13Heute ist, wie schon in verschiedenen Medien berichtet, der Tag für Datenschutz und Privatsphäre  Im Zuge dessen gab es in mehreren Städten Kundgebungen und Demonstrationen. Unter anderem auch in Düsseldorf, wo ca. 50 bis 60 Leute für die Privatsphäre bei eisigen Temperaturen auf die Straße gingen. Neben zwei Kundgebungen, in der Altstadt sowie vor dem Landtag, wurde Passanten mit Flugblättern aufgeklärt was sich hinter Acta und INDECT verbirgt. Einer der Redebeiträge kann hier nachgelesen werden.


Freitag
22. Februar 2013


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Cisco IP Phone 7960

Cisco IP Phone 7960

Das das Cisco IP Phone ein schönes Gerät ist, scheint in vielen Kreisen bekannt zu sein. Das gute ist, dass es sich als IP Telefon sogar an der Fritzbox nutzen lässt. Auch wenn es ein wenig Spielerei und Gefummel ist.

Die Geräte gibt es bei eBay für 30 bis 50 Euro gebraucht bzw. neu für etwa 120 bis 200 Euro.

Bitte zuerst die Anleitung komplett lesen. Auch den unten aufgeführten Link lege ich sehr ans Herz. Durch das flashen mit der falschen Firmware kann das Gerät u.U. nicht mehr funktionieren. Die Konfigurationsdateien können immer wieder neu eingespielt werden. Falsche Konfigurationsdateien sollten das Gerät nicht unbrauchbar machen.

Fritzbox vorbereiten

Einfach unter Telefonie > Telefoniegeräte > Neues Gerät einrichten klicken und dann Telefon auswählen. Im nächsten Dialog wählen Sie LAN/WLAN (IP-Telefon) aus und geben Sie dem Gerät einen Namen. Drücken Sie dann weiter. Im nächsten Dialog notieren Sie sich die Angaben und wählen ein Passwort aus. Dann noch die Rufnummer einrichten und das war es an der Fritz!Box auch schon.

TFTP Server einrichten

Windows

Für Windows empfehle ich TFTPD32.

Linux

Diese Anleitung bezieht sich auf CentOS / Scientific Linux.

yum install tftp-server
chkconfig --level 345 xinetd on
chkconfig --level 345 tftpd on

Die benötigten Dateien können dann später nach

/var/lib/tftpboot

abgelegt werden.

(Falls noch eine Firewall läuft muss der Port noch freigegeben werden. Dies kann mit system-config-firewall-tui geschehen.)

Konfigurationsdateien

Je nachdem welche Firmware Sie auf dem Gerät installiert haben müssen Sie dieses erst flashen. Die nötigen Dateien finden Sie, wen Sie einen Supportvertrag mit Cisco haben in deren Downloadbereich oder z.B. unter
http://radiotwenterand.nl/~graver/cisco/SIP-7960/

Ich habe mich für die Release P0S3-8-12-00.zip entschieden. Dies funktionierte auch bei mir ohne Probleme. Entpacken Sie das Archiv einfach in den tftpboot Ordner.

Nun kommt die schwierigere Aufgabe. Die Konfigurationsdateien für das Telefon. Hier habe ich bei http://www.europott.org/2009/05/31/cisco-7960g-und-fritzbox-fonwlan abgeschaut. Die Anleitung ist sehr gut gemacht und die zum Download bereitstehenden Konfigurationsdateien haben bei mir funktioniert. Dort beachten Sie einfach die Kommentare in den ersten Zeilen der Dateien. Die bennenung der der SIP[MAC].cnf wird auf der oben genannten Webseite erklärt.

Allerdings müssen Sie an der SIPDefault.cnf eine änderung vornehmen. Klammern Sie

# image_version: "P0S3-08-8-00" Auskommentiert da SIP Firmware schon geladen ist

aus und ändern Sie die Zeile so ab wie die Firmware heisst. In unserem Falle

image_version: "P0S3-8-12-00"

Wenn Sich das Telefon dann die Konfiguration abholen möchte wird es sich direkt flashen. Die beiden Konfigurationsdateien kommen dann nach dem Ändern der entsprechende Zeilen auch in den tftpboot Ordner. Ändern Sie die Rechte noch mit

chmod 777 /var/lib/tftboot

ab.

Telefon einrichten

Wenn Sie jetzt das Gerät richtig angeschlossen haben (Netzwerkkabel gehört in den mit Switch beschrifteten Anschluss) wird erstmal nicht viel passieren

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