Willkommen zum openSUSE Planeten

Dies ist eine Zusammführung der Blog-Einträge von Mitwirkenden im openSUSE-Projekt.

Zum Hinzufügen eines Blog-Feeds bitte die Anleitung lesen.


Montag
15. Juni 2015


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AMD Catalyst 15.5 (fglrx 15.101.1001) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-15.5.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 sowie bis Kernel 4.1 (offiziell nur bis Kernel 3.18).

Neue Features:

  • Support for SUSE® Linux Enterprise Desktop 12

Gelöste Probleme:

  • [417630]: Fixes the issue of discrete GPU not being powered off in Power-Saving mode on some PowerXpress AMD GPU + AMD APU platforms
  • [416499]: Fixes minor screen corruption when resuming from S3 caused by display hot plugging

Bekanntes Problem:

  • [419960]: Vari-Bright on some configurations is not decreasing brightness as expected

Link: AMD Catalyst 15.5 Release Notes

Wichtiger Hinweis: AMD hat leider versäumt, dass richtige Packaging Skript in den AMD Catalyst 15.5 zu integrieren. Daher lasse ich ein aktuelleres Packaging Skript über das Skript austauschen. Der Treiber stammt noch von einem älteren Entwicklungszweig und ist mit dem neueren X-Server 1.17 auf Tumbleweed nicht kompatibel. In diesem Fall empfehle ich bei AMD Catalyst 15.3 Beta zu bleiben. Zudem kann ich leider bei dem neueren Treiber nicht mehr garantieren, dass der GNOME Desktopmanager funktionsfähig ist.

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Mittwoch
08. April 2015


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AMD Catalyst 15.3 Beta (fglrx 15.20.1013) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-15.3-beta.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 + Tumbleweed sowie bis Kernel 3.19.

[UPDATE 04.05.2015]
Das Packaging Skript wurde aktualisiert. Ab sofort wird Kernel 4.0 unterstützt.

Wer den gdm-Fix installiert hat, sollte vor der Treiber-Installation diesen zuerst rückgängig machen und nach der Treiber-Installation den gdm-Fix wieder installieren.
[/UPDATE 04.05.2015]

Der Beta-Treiber stammt aus dem Ubuntu Repository und wurde für openSUSE angepasst. Lasst euch nicht wegen dem Download von AMD Catalyst 14.12 verwirren. Denn einige Dateien vom älteren AMD-Paket werden durch das Ubuntu-Paket ersetzt.

Leider gibt es hierzu keine Release Notes mit den Änderungen. Da ich kein Notebook mit PowerXpress besitze, bin ich auf die Rückmeldung von euch angewiesen, ob das gemeldete PowerXpress-Problem nun behoben ist. Sonst muss ich nochmal AMD ins Gebet nehmen.

Der Bug im Treiber im Zusammenspiel mit dem GNOME Display Manager (gdm) ist von AMD leider noch nicht behoben worden. Jedoch habe ich ein Workaround im Skript implementiert, dass den Treiber mit dem gdm + GNOME lauffähig macht. Danke nochmal an die User, die den Link zu den beiden Artikel gepostet haben, so dass ein Workaround möglich war.

Wer GNOME mit gdm nutzen möchte, muss das Skript nach der Installation des Treibers und noch vor dem Neustart wie folgt als root ausgeführt werden:

sh makerpm-amd-15.3-beta.sh --install-gdm-fix

Dieser Fix hält nur bis zum nächsten Treiber-Update. Es ist wichtig die Datei /amd_xversion nicht zu löschen, weil dieser für den Workaround benötigt wird.

Sollte es gute Gründe geben, den Fix wieder zu entfernen, lässt er sich einfach wieder rückgängig machen:

sh makerpm-amd-15.3-beta.sh --uninstall-gdm-fix

Auch die Tumbleweed-User kommen voll auf ihre Kosten. Der Treiber läuft auch mit dem X-Server (X.org) 1.17. Trotzdem hier nochmal eine kleine Warnung, dass die Paket im Tumbleweed in ständiger Bewegung sind und ich keine Garantie für die Lauffähigkeit des Treibers geben kann.

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Dienstag
24. März 2015


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Für die „13. Kieler Open Source und Linux Tage“ am 18. und 19. September 2015 suche ich Freiwillige, die mit mir den openSUSE-Stand in Kiel betreuen. Somit wäre openSUSE zum ersten Mal in Norddeutschland auf der KIELUX vertreten. Daher brauche ich eure Mithilfe. :-D

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse sollte man mitbringen? Klasse wäre, wenn man sich gut in openSUSE auskennt, um die Fragen (oft auch Anwenderfragen) der interessierten Besucher beantworten zu können und den potenziellen Anwender openSUSE schmackhaft zu machen und mögliche Ängste beim Umstieg abnimmt. Auch Fragen über persönliche Erfahrungen mit openSUSE und die tägliche Arbeit mit dem System kommen vor. Es ist nicht schlimm, wenn man sich in einem Gebiet nicht auskennt, die anderen Standteilnehmer helfen gerne untereinander aus. Ganz wichtig ist, dass der Spaß nicht auf der Strecke bleibt!

Was sollte mitgebracht werden? Für eine Live-Präsentation ist ein Notebook, Tablet-PC oder ein Desktop-PC mit openSUSE sinnvoll. Je mehr Geräte vor Ort sind, um so mehr kann man sie für verschiedene Anwendungszwecke z.B. für Video-Präsentationen einsetzen.

Wieviele Teilnehmer wird für den openSUSE-Stand benötigt? Aus der Erfahrung von den anderen Veranstaltungen werden mindestens 3 Teilnehmer für den Stand benötigt. Erstens um die Stoßzeiten besser abzufedern und zweitens das jeder die Möglichkeit erhält, auch die gewünschten Vorträge zu besuchen, wenn man schon mal dort ist. ;-)

Auf der Veranstaltung werden auch Vorträge und Workshops gehalten. Es wäre super, wenn jemand einen Vortrag zu openSUSE halten kann, um mehr Menschen für openSUSE zu begeistern. Ggfs. werde ich ein Workshop ausarbeiten.

Wie kann ich mitmachen? Einfach unten im Kommentar eine Nachricht mit gültiger E-Mailadresse im E-Mailfeld hinterlassen oder eine E-Mail direkt an
mail (at) sebastian-siebert (punkt) de
senden. Ich werde mich dann mit weiteren Informationen bei dir melden.

Wieso auf einmal „Kieler Open Source und Linux Tage“?

Die Vorgeschichte geht so: In einem Gespräch mit dem Standkollegen Marcel Richter (openSUSE Mitglied und Befürworter) habe ich auf der CLT2015 (Chemnitzer Linux-Tage) erfahren, dass die openSUSE Community nie mit einem Stand auf der KIELUX vertreten war. 8-O Damit lag die Vor-Ort-Präsenz von openSUSE in Norddeutschland so ziemlich brach. :( Als ich unseren Partnerstand Invis-Server, dessen Projekt auf openSUSE aufsetzt, nach dieser Veranstaltung in Kiel fragte, bekam ich als Antwort zu hören, dass das Team schon immer auf die KIELUX geschielt hat. Jedoch wegen dieser Umstände nicht nach Norddeutschland kamen. :-?

Woran hat es gelegen, dass in der Vergangenheit niemand mit einem Stand für openSUSE in Kiel vertritt? Einige Standteilnehmer konnten wegen fehlender Zeit und/oder Geld nur die Ausstellungen in Wohnortnähe aufsuchen. :-|

Die openSUSE-Community sollte nicht nur in West-, Ost- und Süddeutschland auf Open-Source-Veranstaltungen vertreten sein, sondern auch in Norddeutschland. Genau das sollte sich in diesem Jahr ändern und suche ab sofort weitere Standteilnehmer für unseren openSUSE-Stand in Kiel. :wink:

Als openSUSE Mitglied (Member) wie auch Befürworter (Advocate) war ich nahezu auf


Samstag
14. März 2015


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Am 21./22. März 2015 findet in Chemnitz (ehemals Karl-Marx-Stadt) die Veranstaltung Chemnitzer Linux-Tage (CLT2015) statt. In diesem Jahr ist sie die größte Veranstaltung zu Open-Source-Software und Linux-Distribution.

openSUSE ist natürlich mit einem eigenen Stand vertreten. Zum ersten Mal werde ich ebenfalls vor Ort bei der CLT dabei sein und bringe mein Notebook mit installiertem openSUSE 13.2, AMD Catalyst und einige Steam-Spiele zur Präsentation mit. Als 6-köpfiges Team werden wir mit an sicherheitsgrenzender Wahrscheinlichkeit eine ganze Menge Fragen beantworten wie auch Feedbacks zu openSUSE erhalten. Am Stand haben wir mehrere Geräte mit openSUSE stehen. Dort kann jeder Besucher in openSUSE reinschnuppern. Ich freue mich, wenn ich den einen oder anderen openSUSE-User persönlich antreffe. ;-)

Es werden interessante Vorträge aus folgenden Kategorien gehalten:

  • Business-Forum
  • Cluster/Virtualisierung
  • Datenbank
  • Desktop
  • Einsteigerforum
  • E-Mail
  • Gesellschaft
  • Identitiy Management
  • Kernel
  • LaTeX
  • Linux
  • Monitoring
  • Nerd
  • Programmieren
  • Publishing
  • Security
  • Storage
  • systemd
  • Web
  • Wirtschaft

Link zum Vortragsprogramm:
https://chemnitzer.linux-tage.de/2015/de/programm/plan

Folgende Projekte sind vertreten:

Unter anderem sind auch folgende Firmen dabei:

Eintrittspreise:

Business-Ticket (inkl. Spende): 80,- €
Business-Ticket Sonntag (inkl. Spende): 60,- €
Normal: 8,- €
Ermäßigt: 4,- €

Link zum Übersichtsplan inkl. Anfahrtsplan:
https://chemnitzer.linux-tage.de/2015/media/plaene/plan-clt-chemnitz.pdf

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
https://chemnitzer.linux-tage.de/2015/de/


Mittwoch
07. Januar 2015


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An jedem Ende einer Produktlebensdauer einer Distribution steht unweigerlich ein Upgrade an. Für manche ist es eine Odyssee und für andere eher eine willkommene Abwechselung. Für manche Neulinge oder schlichte Anwender ist ein Distributionsupgrade ein Graus, da weiß man manchmal nicht, welche Anleitung im Netz am Sinnvollsten ist.

Aus diesem Grund habe ich das Skript upgrade-opensuse.sh entwickelt, dass alle notwendigen Schritte eines Distributionsupgrades automatisch durchführt. Die Vorgehensweise des Skript ist ganz grob an das Upgrade-Tool do-release-upgrade von Ubuntu angelehnt. Wenn alle Pakete von zypper korrekt aufgelöst werden kann, ist es sogar möglich, dass der Upgrade-Prozess in einem Rutsch durchläuft und man am Ende nur noch neustarten muss. Das Skript merkt sich auch die Stelle, an der der Upgrade-Prozess abgebrochen wurde und wird beim erneuten Ausführen an der letzten Stelle fortfahren. So kann man zwischendurch ein Problem beheben und anschließend mit dem Upgrade-Prozess fortfahren.

Folgende Schritte werden durchgeführt:

  • Ermittelung der eingesetzten openSUSE-Version.
  • Überprüfung der Internetverbindung.
  • Ermittelung der neuesten openSUSE-Version oder Verwendung der openSUSE Version aus dem Parameter z.B. -ov 13.1.
  • Backup vom /etc Verzeichnis.
  • Umbenennung des Verzeichnis der eingebunden Repos /etc/zypp/repos.d nach /etc/zypp/repos.d.upgrade.
  • Hinzufügen der Online-Repos (OSS, NON-OSS, OSS Update, NON-OSS Update) von der neuesten openSUSE-Version.
  • Upgrade der Distribution via zypper dup (Ohne Community-Repos, um ungewollte VendorChanges zu vermeiden).
  • Hinzufügen aller vormals aktivierten Community-Repos einschl. Anpassung an die openSUSE-Version.
  • Temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration, um VendorChanges zu erlauben.
  • Überprüfung von alten openSUSE-Pakete im System. Es wird versucht, die alten Pakete durch neuere Pakete zu ersetzen.
  • Die temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration wieder durch die Standard-Option ersetzen.
  • Alte openSUSE-Pakete, die nicht aktualisiert werden konnten, werden endgültig entfernt.
  • Auflistung aller neuen bzw. modifizierten Konfigurationsdateien (*.rpmnew, *rpmsave).

Alle Vorgänge werden protokolliert, um später nachvollziehen zu können, was genau am System verändert wurde.

Folgende selbsterklärenden Logdateien werden erzeugt:

  • upgrade-opensuse.zypper-dup-output
  • upgrade-opensuse.old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-reinstall-packages-output
  • upgrade-opensuse.remove-old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-rm-packages-output
  • upgrade-opensuse.list-new-and-old-config-files

Wichtiger Hinweis: Vor einem Distributionsupgrade bitte unbedingt ein Backup machen, um im Bedarfsfall auf ein aktuelles Backup zurückgreifen zu können! Außerdem gibt es RPM Pakete von Drittanbietern wie z.B. AMD Catalyst, NVIDIA, VirtualBox, CrossOver, HumbleBundle-Games, usw., die während des Upgrade-Prozess nicht angerührt werden und von Hand aktualisiert werden müssen.

Downloads:

Das Skript wird via root ausgeführt und fängt sofort mit der Arbeit an. Es gibt zu Beginn ein Zeitfenster von 5 Sekunden, in der noch ein unkritischer Abbruch mit STRG+C möglich ist.

sudo sh upgrade-opensuse.sh
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-n/–non-interactive Keine Fragen stellen, benutze automatisch Standard-Antworten. (zypper Option)
-ov/–opensuseversion VERSION Upgrade auf eine gewünschte openSUSE Version (z.B. 13.1 statt 13.2)
-r/–reset Beginne das Disributionsupgrade von vorne (Die Option bitte vorsichtig verwenden!)
-V Version des Skript anzeigen

Feedbacks sind wie immer willkommen. :-)

War dieser Artikel für


Freitag
12. Dezember 2014


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AMD Catalyst 14.12 (fglrx 14.501.1003) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.12.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 sowie bis Kernel 3.18. Das Packaging Script wurde aktualisiert und enthält einen Kompatibilitätspatch für den Kernel 3.17 + 3.18.

[UPDATE 21.02.2015]
Das Packaging Skript wurde aktualisiert. Ab sofort wird Kernel 3.19 unterstützt. Vielen Dank auch an Henrik Stamm für den Patch. ;-)
[/UPDATE 21.02.2015]

Packaging Skript (Refurbished):
In dem neuen AMD-Treiber kommt offiziell das überarbeitete Packaging Skript zum Einsatz und enthält unter anderem wichtige Änderungen für openSUSE 13.2 (Neue X-Server Infrastruktur). Zusätzlich wird das fglrx-Paket in mehrere Pakete aufgeteilt.

  • core (Hauptpaket)
  • graphics (Für X-Server und Multimedia. Benötigt core)
  • amdcccle (AMD Catalyst Control Center. Benötigt core, graphics)
  • opencl (Für OpenCL. Benötigt core)
  • xpic (Alter Paketname wird zu einem Metapaket. Benötigt alle o.g. Pakete)

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.12:

Neue Features:

  • OpenCL 2.0 support (requires 64-bit OS and compatible AMD Radeon™ R Series GPU)
  • VAAPI decoding support (H264, VC1, MPEG2, MPEG4)
  • Distribution specific package support for Ubuntu and Red Hat

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [402835]: Unexpected pixmap’s time stamp change on Ubuntu with composite enabled causes Linux Khronos CTS to randomly fail
  • [403420]: Driver install can sometimes have an error in Ubuntu 14.10 using GPL symbol before Kernel 3.16
  • [405011]: Driver installation may intermittently fail on Kernel 3.9.0
  • [409856]: Generate Distribution Specific Package‘ mode of Catalyst install does not create symbolic links for libGL
  • [407550]: Driver upgrade failed in Ubuntu with specific drivers

Link: AMD Catalyst™ 14.12 Linux Release Notes

TIPP: Humble Bundle hat zur Zeit eine Winteraktion gestartet. Viele der unten genannten Spiele gibt es günstig im Humble Store als Steam-Key oder DRM Free zu kaufen.

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Sonntag
23. November 2014


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Startet man unter openSUSE, bzw. mit einem KDE-Desktop, von Steam aus „Indie Game: The Movie“, so kommt zwar ein archaisch wirkendes Xterm hoch, welches behauptet einem Adobe AIR zu installieren, allerdings passiert danach nichts mehr. Hat man Adobe AIR bereits installiert startet „Indie Game: The Movie“ ohne Probleme.

Hier kommen gleich mehrere Probleme zusammen:

  • Adobe AIR unterstützt schon seit mehreren Jahren Linux offiziell nicht mehr. Es muss also eine alte Version installiert werden, welche dann natürlich nicht die modernsten Annahmen macht was die Linuxumgebung angeht
  • Die Standardinstallation von Adobe AIR benötigt root-Rechte. Steam führt man allerdings normalerweise nicht als root aus, und das Skript welches die Installation durchführt fordert auch offensichtlich keine an.
  • Adobe AIR will bei der Installation auf KWallet, oder alternativ den Gnome Keyring zugreifen. Auf openSUSE 13.1 mit KDE findet es aber, obwohl natürlich KWallet installiert ist, keinen von beiden.
Woran genau die Installation scheitert habe ich nicht herausgefunden.

Zur manuellen Installation ist zunächst Adobe AIR von der Archivseite http://helpx.adobe.com/air/kb/archived-air-sdk-version.html herunterzuladen. Es empfiehlt sich die letzte Version mit Linuxunterstützung, also die 2.6 Runtime, zun nutzen. Diese muss mit root-Rechten und Zugriff auf X ausgeführt werden. Hierbei ergibt sich dann das Problem, dass KWallet nicht gefunden wird. Adobe AIR ist eine 32-bit Anwendung, auf den inzwischen üblichen 64-bit-Systemen prüft es offensichtlich im falschen Verzeichnis auf die Existenz der Bibliothek. Legt man, an sich redundant, das korrekte Verzeichnis in die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH, so läuft der Installer erfolgreich durch. Nach dem Download ist also folgendes in einer Konsole auszuführen.

chmod +x AdobeAIRInstaller.bin
su # sudo gibt per default keinen Zugriff auf den laufenden X-Server
LD_LIBRARY_PATH=/usr/lib64 ./AdobeAIRInstaller.bin


Montag
10. November 2014


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Die offizielle AMD Catalyst Version 14.9 ist trotz diverser Tests nach wie vor auf openSUSE 13.2 nicht lauffähig. Diesbezüglich habe ich von der openSUSE Community jede Menge Anfragen erhalten, wann mit einer lauffähigen Version des proprietären Treibers zu rechnen ist. Zur Zeit hat AMD offiziell noch keine neue Version auf ihrer Webseite veröffentlicht, die mit dem neuen X-Server 1.16 auf openSUSE 13.2 laufen würde.

Durch einen Tipp eines User, wurde ich auf ein inoffizielles AMD Catalyst-Paket im Ubuntu-Repository aufmerksam gemacht, dass mit dem neuen X-Server laufen sollte. Diese Version basiert noch auf einem Entwicklungszweig von AMD Catalyst 14.6. Mit großer Hoffnung ging ich an die Sache heran, um den Treiber für openSUSE 13.2 fit zu machen. Hierzu muss ich bereits das neue Packaging Skript zum Bau der RPMs einsetzen, weil das alte Packaging Skript mit der neueren openSUSE-Version auf Grund der neuen Gegebenheiten bzgl. der Struktur des X-Servers (Stichwort: update-alternatives) nicht mehr kompatibel ist.

Nach Fertigstellung des neuen makerpm-amd-Skript und diversen Tests kann ich mit Freude bestätigen, dass die refurbished-Variante von AMD Catalyst auch auf openSUSE 13.2 läuft. Ein Patch für neuere Kernel-Versionen bis einschließlich 3.18 habe ich ebenfalls eingepflegt. Zudem habe ich bewusst AMD Catalyst 14.9 als Basis genommen und die Dateien vom AMD Catalyst-Paket aus dem Ubuntu-Repository ersetzt. Die Paketversion bzw. Treiberversion bleibt weiterhin 14.301.1001, jedoch wird sie intern als 14.201.1006.1002 genannt. Lediglich die Revisionsnummer vom Paket habe ich auf 99 erhöht, um ein problemloses „Updaten“ auf die refurbished-Version bei einem Distributionsupgrade zu ermöglichen.

Wichtiger Hinweis: AMD Catalyst wird in 5 RPM-Paketen (fgrlx-core, fglrx-graphics, fglrx-amdcccle, fglrx-opencl, fglrx-xpic) aufgeteilt und installiert. In Zukunft wird es möglich sein, nur bestimmte fglrx-Pakete zu installieren. Momentan werden über das makerpm-amd-Skript alle Pakete gebaut und auf Wunsch direkt installiert. Fairerweise muss ich darauf hinweisen, dass die Deinstallationsroutine im makerpm-amd-Skript wegen Inkompatibilität zur Zeit deaktiviert ist und noch überarbeitet werden muss. Der Treiber kann trotzdem über zypper oder YaST entfernt werden, falls es notwendig sein sollte.

[UPDATE 10.11.2014]
Das makerpm-amd-Skript wurde aktualisiert und läuft jetzt auch auf openSUSE Tumbleweed.
[/UPDATE 10.11.2014]

Downloads:

Die Installationsanleitung für das o.g. Skript ist nach wie vor gültig:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Installation guide for the above-mentioned script is still valid:
http://en.opensuse.org/SDB:AMD_fglrx#Building_the_rpm_yourself


Dienstag
07. Oktober 2014


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AMD Catalyst 14.9 (fglrx 14.301) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.9.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.15. Das Packaging Script wurde aktualisiert und enthält einen Kompatibilitätspatch für den Kernel 3.17 (Danke an die AMD-Maintainer von Arch Linux für den Patch). ;-)

Ich habe eure Kommentare, Mails wie auch Nachrichten in den letzten Wochen aus Zeitgründen leider nicht alle beantworten können. Um euch keinen Unrecht anzutun, werde ich mich in der nächsten Zeit um die Beantwortung eurer Fragen wie auch um Hilfestellung zu diesem Thema bemühen. Bitte habt etwas Geduld.

Zu openSUSE 13.2 Beta 1:
Stefan Dirsch von der SUSE Linux GmbH hat mir freundlicherweise mitgeteilt, dass eine langjährige (SUSE-)Änderung am X-Server nun wieder ausgebaut wurde, weil es mehr Probleme als Nutzen gebracht hat. Die Änderung betraf im Grunde alle proprietären Grafiktreiber. Denn bis zur openSUSE 13.1 wurden für den X-Server spezifische Treiber in das Verzeichnis /usr/lib64/xorg/modules/updates installiert. Die Struktur des genannten Verzeichnis ist identisch mit dem übergeordneten Verzeichnis und sollte eigentlich für einen einfacheren Treiber-Wechsel sorgen. Aus dem genannten Grund werden alle X-Server spezifischen Treiber in weitere Unterverzeichnisse organisiert und über update-alternatives mit einem symbolischen Link verknüpft. Ein aktuelleres Packaging-Skript steht für den AMD Treiber zwar bereit, wurde jedoch nicht aktiviert. Da der Treiber zur Zeit noch nicht mit dem neueren X-Server läuft. Eine Anfrage an AMD läuft noch.

Die Zukunft des Packaging Skriptes:
Im nächsten AMD-Treiber wird das neue überarbeitete Packaging Skript zum Einsatz kommen und enthält wie oben angesprochen wichtige Änderungen für die kommende openSUSE 13.2. Zusätzlich wird das fglrx-Paket in mehrere Pakete aufgeteilt.

  • core (Hauptpaket)
  • graphics (Für X-Server und Multimedia. Benötigt core)
  • amdcccle (AMD Catalyst Control Center. Benötigt core, graphics)
  • opencl (Für OpenCL. Benötigt core)
  • xpic (Alter Paketname wird zu einem Metapaket. Benötigt alle o.g. Pakete)

In eigener Sache:
In der letzten Zeit ist dieser Server hin und wieder ausgefallen. Nein, openSUSE ist auf dem Server nicht verantwortlich gewesen. Das Problem lag an einem defekten Speicherriegel. Ich habe bisher angenommen, dass im Angesicht des Alters vom Server (knapp 7 Jahre) und der Belastung eher das Netzteil als erstes beschädigt wird. Zur Zeit muss ich den Server stark herunter tunen und befindet sich zur Zeit unter Beobachtung. Die Antwortzeit dauert etwas länger als sonst. Bis der neue Server kommt, bitte ich um Geduld und Nachsicht. Danke.

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.9:

Neue Features:

  • AMD Radeon™ R9 285
  • Ubuntu 14.04 support
  • RHEL 7.0 support
  • Install improvements
    • Package and distribution generation options; recommend options set by default
      • Help user install generated distribution package once created
      • Pop-up messages to help guide

Freitag
13. Juni 2014


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Dear Geekos,

at the openSUSE Conference 14, Kenneth Wimer presented some new ideas and guidelines about branding. This includes a color set, as well as some new design elements.

You can watch his talk here.

I have taken the chance to prepare a light wallpaper proposal, based on this color set

openSUSE_13_2_proposal

It is of course a proposal, and you are invited to hack on it, improve it, or create something new. The SVG source is available here.


Mittwoch
28. Mai 2014


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AMD Catalyst 14.6 Beta V1.0 (fglrx 14.20) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.6-betav1.0.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.15

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.6 Beta V1.0:

Neue Features:

  • Ubuntu 14.04 support
  • Install improvements
  • Package and distribution generation options; recommend options set by default
  • Help user install generated distribution package once created
  • Pop-up messages to help guide users through the install process
  • Identifying and installation of pre-requisites

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [399454] : Witcher 2 – Resolves random lock-up seen when launching the application
  • [398826] : Screen corruption when connect external monitor to some PowerXpress A+I platform
  • [396719] : X crash when do rotation with Tear Free Desktop enabled
  • [397810] : Failure on exit of OpenGL programs
  • [398424] : Error message when run clinfo in console mode
  • [396098] : Blank screen when hotplug HDMI monitor from MST hub
  • [396795] : System hang after resume from S3/S4 in High Performance mode on PowerXpress A+I platform
  • [396870] : Garbage on the bottom right corner of screen before boot into login UI during restart
  • [394504] : Segmentation fault when run ETQW

Offene Probleme:

  • DOTA 2 may hang while playing on the AMD Radeon 7900 or AMD Radeon R9 280X
  • Witcher 2 exhibits intermittent corruption when swinging sword in the Arena

Link: AMD Catalyst™ 14.6 Beta for Linux Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Breach & Clear
  • Cities in Motion 2
  • Creeper World III: Arc Eternal
  • Crusader Kings II
  • Darwinia
  • Defcon
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Game Dev Tycoon
  • Galcon Fusion
  • Galcon Legends
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Kerbal Space Program
  • Kinetic Void
  • Painkiller Hell & Damnation
  • Prison Architect
  • Project Zomboid
  • Symphony (Hinweis: Das Spiel ist etwas instabil)
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Skulls of the Shogun
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame: AirLand Battle
  • Wargame: European Escalation

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. openSUSE bringt bereits für ältere Grafikkarten den freien Radeon-Treiber mit. Um regelmäßig Verbesserungen am freien Radeon-Treiber zu erhalten, ist die Installation eines neuen Kernel unumgänglich.

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse


Donnerstag
01. Mai 2014


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AMD Catalyst 14.4 (fglrx 14.10.1006) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.4.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.14

[UPDATE 27.05.2014]
Das Skript wurde für die 2. Version von AMD Catalyst 14.4 (fglrx 14.10.1006.1001) aktualisiert. Leider hat AMD die Release Notes über die Änderung im Treiber nicht auf den neuesten Stand gebracht.
[/UPDATE 27.05.2014]

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.4:

Neue Features:

  • Support for the AMD Radeon R9 295X
  • Ubuntu 12.04.4 support
  • Full support for OpenGL 4.4
  • OpenGL 4.4 supports the following extensions:
    • ARB_buffer_storage
    • ARB_enhanced_layouts
    • ARB_query_buffer_object
    • ARB_clear_texture
    • ARB_texture_mirror_clamp_to_edge
    • ARB_texture_stencil8
    • ARB_vertex_type_10f_11f_11f_rev
    • ARB_multi_bind
    • ARB_bindless_texture
    • ARB_spare_texture
    • ARB_seamless_cubemap_per_texture
    • ARB_indirect_parameters
    • ARB_shader_group_vote

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • Corruption and system hang observed while running Sanctuary BM with Tear Free Desktop enabled
  • Memory leak about hardware context
  • EGL create context error for glesx
  • GPU hand in CrossFire Mode
  • [Piglit] Test „spec/arb_vertex_array_object“ failed
  • [Piglit] Test „glx/GLX_EXT_import_context/free context“ failed
  • [Piglit] Test „spec/ARB_seamless_cube_map“ failed
  • Piglit] Test „texture swizzle with border color“ failed
  • Glxtest failures observed in log file
  • Blank screen observed while running steam games with Big picture
  • 4ms delay observed in the glxSwapBuffers when vsync is enabled
  • RBDoom3BFG the game auto quit when use the security camera terminal
  • ETQW segmentation fault

Offene Probleme:

  • Performance on some Steam OS games is lower on 1GB graphics memory cards, compared with 2GB graphics memory cards
  • Some Piglit tests cause a system hang under Ubuntu

Link: AMD Catalyst™ 14.4 LINUX Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Cities in Motion 2
  • Creeper World III: Arc Eternal
  • Crusader Kings II
  • Darwinia
  • Defcon
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Game Dev Tycoon
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Kerbal Space Program
  • Prison Architect
  • Project Zomboid
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame: AirLand Battle
  • Wargame: European Escalation

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. openSUSE bringt bereits für ältere Grafikkarten den freien Radeon-Treiber mit. Um regelmäßig Verbesserungen am freien Radeon-Treiber zu erhalten, ist die Installation eines neuen Kernel unumgänglich.

Downloads:


Freitag
21. März 2014


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AMD FirePro and FireMV Unified Driver (fglrx 13.251.1) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten der Serie FirePro und FireMV. Das Skript makerpm-amd-unified-13.251.1.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3 sowie bis Kernel 3.9. Im aktualisierten Packaging Skript wurde openSUSE 13.1 freigeschaltet und eine Reihe von Kernel-Patches hinzugefügt. Somit ist der Treiber bis Kernel 3.14 lauffähig.

Eine Release Notes gibt es zu diesem Treiber offiziell noch nicht.

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Downloads:

Die Installation des AMD FirePro and FireMV Unified Treibers ist bis auf den Dateinamen des Skriptes nahezu identisch mit dem AMD Catalyst Treiber. Daher verweise ich auf die AMD Catalyst Installationsanleitung.

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-unified-13.251.1.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren oder deaktivieren
-nohw Hardware-Erkennung explizit ausschalten. (z.B. beim Bau in einer VM)
-old2ddriver <yes|no> den alten 2D-Treiber aktivieren oder deaktivieren
-r|–report erstellt ein Report und speichert diese in eine Datei namens amd-report.txt
-u|–uninstall entfernt AMD FirePro and FireMV Unified Driver restlos vom System. Zuerst wird das fglrx-Package (falls vorhanden) vom System deinstalliert. Danach werden vorhandene AMD-Dateien und -Verzeichnisse entfernt. Hinweis: Falls das Rebuild-Skript installiert wurde, wird es ebenfalls entfernt und das Initskript /etc/init.d/xdm wiederhergestellt.
-ur|–uploadreport wie Option –report nur zusätzlich wird der Report auf einem NoPaste-Service sprunge.us hochgeladen und gibt bei Erfolg den Link zurück.
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-V Version des Skript anzeigen

Hilfe, es funktioniert nicht!

Bitte haltet folgende Regel ein:

  1. Bei der Eingabe der Befehle auf mögliche Tippfehler überprüfen.
  2. Möglicherweise ist die Lösung für das Problem im Wiki vorhanden.
  3. In Kommentaren lesen, ob eine Lösung zu einem Problem bereits existiert.

Wenn keines der o.g. Regel greift, dann könnt ihr mit eurem Anliegen


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AMD Catalyst 14.3 Beta V1.0 (fglrx 13.35.1005) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.3-betav1.0.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.14

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.3 Beta V1.0:

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [394848] – Xorg crashed playing AVI video file in VLC player or Parole player
  • [394705] – „Nexuiz – Demo3“ Ubuntu performance lower than Redhat
  • [394704] – „Nexuiz – Demo3“ Linux performance lower than Windows

Offene Probleme:

  • [390964] : Stuttering and poor performance after playing an OpenGL game for a several minutes on Ubuntu
  • [393377] : Terminal panel stops refreshing until there is movement from mouse cursor
  • [392546] : System hang observed while hotpluging the stereo display
  • [388835] : Corruption and system hang observed while running Sanctuary BM with TFD enable
  • [392552] : Enabling Overlay: StartX , the screen shows corruption

Link: AMD Catalyst™ 14.3 LINUX Beta Driver Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Cities in Motion 2
  • Crusader Kings II
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Project Zomboid
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame Franchise Pack

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. AMD hat einen Legacy-Treiber zur Verfügung gestellt. Achtung: openSUSE 12.3 und 13.1 wird nicht unterstützt. Mehr Informationen zum Legacy Treiber: http://www.sebastian-siebert.de/2013/01/25/opensuse-amd-catalyst-13-1-legacy-treiber-als-rpm-installieren/

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-14.3-betav1.0.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren

Sonntag
02. Februar 2014


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AMD Catalyst 14.1 Beta V1.3 (fglrx 13.35.1005) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.1-betav1.3.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13.

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.1 Beta V1.3:

Folgende Produkte werden zusätzlich unterstützt:

  • AMD A10-7850K
  • AMD A10-7700K

Neue Features:

  • RHEL 6.5 production support
  • openSUSE 13.1 production support
  • Ubuntu 13.10 production support
  • Xserver 1.15 support
  • Kernel 3.13 support

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [386897] : System hang on resume from S4 with OpenGL screen saver running
  • [387678] : Backtrace occurs when kill X
  • [387664] : Failed to start X without kernel module loaded
  • [378620] : OpenCL test failure in CrossFire Mode
  • [386945] : piglit test „spec/ARB_copy_buffer/overlap“ failed
  • [386710] : piglit test „spec/ARB_draw_buffers_blend“ failed
  • [386818] : piglit test „spec/OpenGL 2.0/depth-tex-modes-glsl“ failed
  • [386941] : piglit test „spec/ARB_blend_func_extended“ failed
  • [386903] : piglit test „spec/OpenGL 3.0/gl-3.0-required-sized-texture-formats“ failed
  • [386840] : Viewport goes blank when mouse cursor leaves when run Houdini on Ubuntu
  • [387596] : piglit test „spec/ARB_framebuffer_object (fbo-scissor-blit)“ failed
  • [389174] : Failed to get fan speed on Bonaire card
  • [388110] : Intermittent flashing problem when running at 2560×1600
  • [372656] : Crash when resizing Konsole
  • [388325] : Brightness cannot be adjusted on Ubuntu 12.04 LTS
  • [388330] : piglit test „spec/ARB_framebuffer_object (fbo-blit-stretch)“ failed
  • [385457] : Blue/white screen after using Google-chrome to run fishietank
  • [388500] : piglit test „spec/EXT_texture_integer“ failed
  • [388802] : piglit test „spec/ARB_map_buffer_alignment“ failed
  • [386396] : piglit test „spec/ARB_depth_buffer_float/fbo-depthstencil-drawpixels“ failed
  • [389431] : Screens are distorted when connecting an external monitor on some Haswell platforms
  • [389530] : Blank screen/crash observed while running unigine heaven benchmark in windowed mode
  • [387124] : OpenCL performance drop observed on Hawaii compared to Tahiti XT
  • [386940] : piglit test „spec/EXT_texture_sRGB“ failed
  • [392137] : [SteamOS] Failed to return to desktop from steam.
  • [392015] : [SteamOS] Screen is locked when changing user.
  • [392014] : [SteamOS] Failed to login Steam sometimes
  • [391231] : Blank screen observed while running steam games with Big picture

Offene Probleme:

  • [390964] : Stuttering and poor performance after playing an OpenGL game for a several minutes on Ubuntu
  • [393377] : Terminal panel stops refreshing until there is movement from mouse cursor
  • [392546] : System hang observed while hotpluging the stereo display
  • [388835] : Corruption and system hang observed while running Sanctuary BM with TFD enable
  • [392552] : Enabling Overlay: StartX , the screen shows corruption

Link: AMD Catalyst™ 14.1 LINUX Beta Driver Release Notes

Rezension zum AMD Catalyst 14.1:
AMD hat in ihrer Release Notes angemerkt, dass auch openSUSE 13.1 ab sofort unterstützt wird. Das hört sich erstmal erfreulich an. Nur leider hat das AMD Installer Team das falsche Packaging Skript von mir in dem Installer gepackt. Es war eines, welches 6 Monate alt war und noch aus der Zeit von AMD Catalyst 13.9 stammte. Damit sind auch andere Distributionen betroffen. Auf diesen Fehler habe ich


Samstag
21. Dezember 2013


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AMD Catalyst 13.12 (fglrx 13.251) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-13.12.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13.

[UPDATE 21.03.2014]
Das Packaging Skript für AMD Catalyst wurde aktualisiert und ein Kernel-Patch hinzugefügt. Ab sofort wird Kernel 3.14 unterstützt.
[/UPDATE 21.03.2014]

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 13.12:

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [384861]: Ultra slow dota2 fps
  • [383176]: System hang when startx after enable Eyefinity
  • [383109]: System hang when run Unigine Heaven 4.0
  • [382494]: Screen corruption when run C4Engine with GL_ARB_texture_array enabled
  • [384193]: Fix the procfs permission issue on kernel 3.10 and later
  • [373812]: System hang when run some OpenGL stress test
  • [383430]: Glxtest failed with force AA
  • [383372]: Fail to launch cairo-dock
  • [384509]: glClientWaitSync is waiting even when timeout is 0
  • [383573]: AC/DC switching is broken
  • [384194]: Tear-Free Desktop sets V-Sync to 30Hz instead of 60Hz
  • [385123]: CrossFire aspect observed in CCCLE where it should not
  • [385414]: Steam crashes and games hang on a black screen when Force AA is on
  • [387027]: Glxtest failed on SLED11 SP3
  • [382079]: MARI crash with weird stack
  • [387797]: X crash when kill X with Xserver 1.13 and 1.14
  • [389431]: Screens are distorted when connecting an external monitor on some PowerXpress platform with Intel Haswell
  • [389728]: Segfault after disabling display on re-launch of CCCLE
  • [387573]: Soft hang and error observed on BasicDebug sample for OpenCL when run on x86
  • [385704]: Black window when run glxgears with TWM
  • [376115]: Display corruption when using rotation

Link: AMD Catalyst™ 13.12 LINUX Driver Release Notes

Rezension zum AMD Catalyst 13.12:
Aus der Release Notes geht hervor, dass der Treiber offiziell bis Kernel 3.11 unterstützt. Mit dem letzten Beta-Treiber konnte man das fglrx-Kernelmodul auch noch für Kernel 3.12 bauen und wäre in diesem Sinne ein kleiner Rückschritt. :( Leider hat AMD den Vogel abgeschossen und die Folge war, dass das fglrx-Kernelmodul gar nicht erst mit dem Kernel 3.8 oder höher kompiliert. Alle Linux-Distributionen sind von diesem Fehler betroffen. :-?

Außerdem gab es noch weitere Missgeschicke von AMD, dass ich meinen Frust im nicht-öffentlichen AMD-Forum für Beta-Tester freien Lauf ließ, in der auch die AMD-Entwickler mitlesen. AMD hat einfach versäumt, den finalen Treiber vor der Freigabe ordentlich auf einem x-beliebigen Linux-System zu testen. :evil: Daher hatte ich auch am Tag des Release keine Lust gehabt, die Fehler von AMD überall noch zu beheben.

Nun ja, ich habe doch den Versuch gewagt und den Treiber soweit zum Laufen gebracht, dass dieser sogar auf dem kommenden Kernel 3.13 läuft. AMD macht echt für einen Paketbetreuer wie mir das Leben schwer. :( Dabei will ich einfach nur einen Treiber haben, der sich ohne Problem auf openSUSE installieren


Sonntag
24. November 2013


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Erst vor kurzem ist die neueste openSUSE-Distribution herausgekommen und nun will man die Distribution via „zypper dup“ upgraden. Die meisten openSUSE-User müssen erstmal nach einer Anleitung im Internet suchen und diese dann Schritt für Schritt durchgehen. Das kann eine einfache oder auch eine komplizierte Angelegenheit werden.

Aus diesem Grund habe ich ein Skript upgrade-opensuse.sh entwickelt, dass alle notwendigen Schritte eines Distributionsupgrades automatisch durchführt. Die Vorgehensweise des Skript ist ganz grob an das Upgrade-Tool do-release-upgrade von Ubuntu angelehnt. Wenn alle Pakete von zypper korrekt aufgelöst werden kann, ist es sogar möglich, dass der Upgrade-Prozess in einem Rutsch durchläuft und man am Ende nur noch neustarten muss. Das Skript merkt sich auch die Stelle, an der der Upgrade-Prozess abgebrochen wurde und wird beim erneuten Ausführen an der letzten Stelle fortfahren. So kann man zwischendurch ein Problem beheben und anschließend mit dem Upgrade-Prozess fortfahren.

Folgende Schritte werden durchgeführt:

  • Ermittelung der eingesetzten openSUSE-Version.
  • Überprüfung der Internetverbindung.
  • Ermittelung der neuesten openSUSE-Version.
  • Backup vom /etc Verzeichnis.
  • Umbenennung des Verzeichnis der eingebunden Repos /etc/zypp/repos.d nach /etc/zypp/repos.d.upgrade.
  • Hinzufügen der Online-Repos (OSS, NON-OSS, OSS Update, NON-OSS Update) von der neuesten openSUSE-Version.
  • Upgrade der Distribution via zypper dup (Ohne Community-Repos, um ungewollte VendorChanges zu vermeiden).
  • Hinzufügen aller vormals aktivierten Community-Repos.
  • Temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration, um VendorChanges zu erlauben.
  • Überprüfung von alten openSUSE-Pakete im System. Es wird versucht, die alten Pakete durch neuere Pakete zu ersetzen.
  • Rückgangig machen der temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration.
  • Alte openSUSE-Pakete, die nicht aktualisiert werden konnten, werden endgültig entfernt.
  • Auflistung aller neuen bzw. modifizierten Konfigurationsdateien (*.rpmnew, *rpmsave).

Alle Vorgänge werden protokolliert, um später nachzuvollziehen, was genau am System verändert wurde.

Folgende selbsterklärenden Logdateien werden erzeugt:

  • upgrade-opensuse.zypper-dup-output
  • upgrade-opensuse.old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-reinstall-packages-output
  • upgrade-opensuse.remove-old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-rm-packages-output
  • upgrade-opensuse.list-new-and-old-config-files

Wichtiger Hinweis: Vor einem Distributionsupgrade bitte unbedingt ein Backup machen, um im Bedarfsfall auf ein aktuelles Backup zurückgreifen zu können! Außerdem gibt es z.B. RPM Pakete von Drittanbietern wie z.B. AMD Catalyst, NVIDIA, VirtualBox, CrossOver, HumbleBundle-Games, usw., die während des Upgrade-Prozess nicht angerührt werden und von Hand aktualisiert werden müssen.

Downloads:

Das Skript wird via root ausgeführt und fängt sofort mit der Arbeit an. Es gibt zu Beginn ein Zeitfenster von 5 Sekunden, in der noch ein unkritischer Abbruch mit STRG+C möglich ist.

sudo sh upgrade-opensuse.sh
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-n/–non-interactive Keine Fragen stellen, benutze automatisch Standard-Antworten. (zypper Option)
-r/–reset Beginne das Disributionsupgrade von vorne (Die Option bitte vorsichtig verwenden!)
-V Version des Skript anzeigen

Feedbacks sind wie immer willkommen. :-)

War dieser Artikel für dich hilfreich und/oder konnte dein Problem lösen? Wie wäre es mit einer kleinen Spende (Flattr, Paypal oder Überweisung) für den Erhalt des Blogs und zur Förderung weiterer interessanter Artikel und Skripte? Zudem ist mit jeder Spende


Mittwoch
04. September 2013


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cooltek2 Hier einmal ein Bauvorschlag für einen kleine, aber Leistungsfähigen Computer, der sehr gut durch den Alltag kommt. Ziel von mir war es, einen kleinen, stromsparenden (im Vergleich zu Leistung) und leisen PC zu bauen.

Dazu verwendete ich folgende Bauteile:

  • Mainboard: Asus P8Z77-I DELUXE
  • Prozessor: Intel Core i5-3570K 3400
  • RAM: 8GB Tactical K2
  • Gehäuse: Cooltek Coolcube Mini
  • SATA-Kabel: Nanoxia SATA 3.0 Kabel abgewinkelt 45cm
  • Netzteil: SilvStone SST-ST45SF V2 450W SFX
  • Gehäuselüfter: NB BlackSilentPRO PR-1 60x60x25
  • Kühlkörper: Prolimatech Samuel 17
  • CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Wing Boost 12 cm (4,7 Zoll) Lüfter

Das ganze System kommt ohne extra Grafikkarte, sollte aber zwei digitale Grafikausgänge haben. In dem Fall hier ein Displayport und DVI Ausgang. Die aktuellen Ivy-Bridge CPUs unterstützen bis zu zwei Digitale Ausgänge. Ist noch eine analoger Anschluss dabei, kann dieser nicht verwendet werden bzw. es muss auf einen digitalen Anschluss verzichtet werden. Was die Grafikkartentreiber angeht, muss man sich bei Intel keine Gedanken machen, da die Treiber eh OpenSource sind und so standardmäßig im Linuxkernel liegen.

cooltek1

Das Gehäuse ist ein Coolcube Mini von der Marke Cooltek. Zu beachten ist, dass es wirklich ,,Mini“ ist. Als Netzteil passen nur SFX-Formfaktor Stromspender hinein. Hier ist der Markt noch relativ dünn gesäht. Auch muss bei dem CPU-Lüfter aufgepasst werden, da dieser nicht höher als ca. 7,5 cm sein darf. Festplatten passen entweder eine 3,5 Zoll oder zwei 2,5 Zoll Festplatten / SSDs hinein. Sollten zwei 2,5 Zoll Platten eingebaut werden, muss darauf geachtet werden, dass der optionale 60mm Gehäuselüfter nicht zu tief ist. Ansonsten stößt dieser gegen eine der beiden Platten, so dass dies dann nicht mehr passt.

Der Einbau ist ziemlich frickelig, da hier nur wenig Platz zur Verfügung steht. Als erstes sollte das Mainboard mit CPU-Kühlkörper eingebaut werden. Alle unter dem Kühlkörper liegenden Verkabelungen zuerst vornehmen. Zuerst das Mainboard verschraube, bevor der CPU Kühler angeschraubt wird, da er die Schrauben verdeckt. Nun alle Verkabelungen vornehmen und zuletzt das Netzteil einbauen. Am besten ist es, den CPU-Lüfter so montieren, dass die Luft von der CPU weggeblasen wird (das Netzteil natürlich mit Lüfter zum Mainboard zeigend. So kann die Warme Luft über das Netzteil nach außen transportiert werden. Ein kleiner leiser zusätzlicher Gehäuselüfter transportiert frische kühle Luft in das Gehäuse hinein.


$ sensors
acpitz-virtual-0
Adapter: Virtual device
temp1: +27.8°C (crit = +106.0°C)
temp2: +29.8°C (crit = +106.0°C)
coretemp-isa-0000
Adapter: ISA adapter
Physical id 0: +43.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)
Core 0: +37.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)
Core 1: +42.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)
Core 2: +42.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)
Core 3: +36.0°C (high = +85.0°C, crit = +105.0°C)

Die


Sonntag
01. September 2013


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froscon13Da ich dieses Jahr arbeitsbedingt Samstag verhindert war, konnte ich nur am zweiten Tag an der FrOSCon teilnehmen. Zum Glück sprang Jörg Stephan noch kurzfristig ein und organisierte einen openSUSE Stand (unter anderem mit ZFS auf openSUSE)

Da es am Sonntag erwartungsgemäß ruhig war, zog ich auch meine Runden und quatsche eine Runde mit den Leuten von Magiea sowie Arch Linux. Letztlich habe ich es sogar noch zu zwei interessanten Vorträgen geschafft. Besonder der Talk von Uwe Ziegenhagen – Python und LaTeX vereint fand ich sehr interessant. Sollte ich mal wieder Luft haben, werde ich mir dies auf jedenfall mal genauer ansehen.

Ansonsten gibt es meinerseits nicht viel von der FrOSCon zu berichten. Sollte nichts dazwischen kommen sehen wir uns im November 2013 auf der OpenRheinRhur.


Sonntag
21. Juli 2013


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muninMunin ist ein Hardwaremonitoring Werkzeug für Linux/Unix Systeme, welches sehr einfach zu installieren ist und es ermöglicht, mehrere PCs und Server zu überwachen. Dabei fragt ein Master-Node in regelmäßigen Abständen die Clients und bereitet die Daten grafisch auf.

Installation

Die Installation ist sehr einfach gehalten. Installieren Sie zuerst als root mittels

yum install munin munin-node

die nötigen Pakete.

Klammern Sie nun in der Datei /etc/munin/munin.conf folgendes aus, um die Daten anzeigen zu lassen. Auf Clients müssen Sie dies nicht tuen, wenn nur Daten abgefragt werden sollen.


dbdir /var/lib/munin
htmldir /var/www/html/munin
logdir /var/log/munin
rundir /var/run/munin

Passwortabfrage

Später können Sie unter http://localhost/munin auf die Grafiken zugreifen. Wenn Sie dies durch ein Passwort geschützt haben wollen müssen Sie zuerst eines mittels

htpasswd -c /etc/munin/munin-htpasswd username

erstellen.

Außerdem müssen Sie noch eine Datei unter /etc/httpd/conf.d/munin.conf erstellen bzw. bearbeiten und mit folgenden füllen:


AuthUserFile /etc/munin/munin-htpasswd
AuthName "Munin"
AuthType Basic
require valid-user
ExpiresActive On
ExpiresDefault M310

ScriptAlias /munin-cgi/munin-cgi-graph /var/www/cgi-bin/munin-cgi-graph

Nach einem

service httpd restart

erscheint nun eine Passwortabfrage.

Plugins konfigurieren

Munin verfügt ab Werk über eine große Anazahl an Plugins. Diese liegen unter /usr/share/munin/plugins
Wenn Sie eines der Plugins verwenden möchten so müssen Sie es nur linken

ln -s /usr/share/munin/plugins/df /etc/munin/plugins

Ob zu kontrollieren, ob ein Plugin konfiguriert werden muss, können Sie es einfach ausführen:

./df autoconf

Erscheint ein Yes müssen Sie nichts mehr vornehmen.

Einige Plugins sind Wildcard Plugins und enden auf einen Unterstrich wie zum Beispiel sensors_. Führen Sie diese mit der Option suggest aus um die möglichen Optionen zu erhalten:

./sensors_ suggest

Nun können Sie ja nach gewünschter Option die Datei umbennen

mv sensors_ sensors_fan

Manche Plugins können in der Datei /etc/munin/plugin-conf.d noch weiter angepasst werden. Dies würde den Artikel aber sprengen, deswegen hier nur ein Beispiel:


[sensors_*]

env.ignore_fan3 true
env.ignore_fan4 true
env.ignore_volt3 true
env.ignore_volt7 true

[smart_*]
user root
group root

[hddtemp_smartctl]
user root
group root
env.ignore "sda"

Andere Systeme verbinden

Munin selber benutzt den Port 4949, den Sie in der Firewall, wenn laufend, frei geben müssen. Andere Munin Installation können dann von der oben eingerichteten Master-Server abgefragt werden. Wenn nur ein Client (Node) installiert wird, können Sie die Einstellungen von munin.conf und dem Apache ignorieren. Auschlaggebeden ist nur die munin-node.conf an der Sie allerdings nichts mehr einstellen müssen. Sie können dort festlegen welche IPs auf die gesammelten Daten zugreifen kann um diese Abzufragen.

Beim Master-Server tragen Sie die zusätzlichen PCs / Server in der munin.conf ein. Hier eine Beispiel:

[Lokal]
address 127.0.0.1
use_node_name yes
[Server_1]
address 10.0.0.5
use_node_name yes
[Server_2]
address 10.0.0.6
use_node_name yes


Sonntag
17. März 2013


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openSUSE Stand

openSUSE Stand

Das waren sie schon wieder. Die Chemnitzer Linux Tage 2013. Dieses Jahr wie immer gut besucht. Gefühlt sogar etwas mehr als letztes Jahr, was vielleicht auch an dem dieses mal offenen Vortagsprogramm lag, welches inhaltlich wesentlich ausgewogener war. Und natürlich habe ich mir vorgenommen ein paar Vorträge zu besuchen, was letztlich dann doch nur in einem geendet ist (der dann aber auch wirklich interessant war).

Der openSUSE-Stand war die beiden Tage gut besucht, wohl auch weil wir uns den Stand zusammen mit ownCloud geteilt haben. ownCloud ist ein OpenSource Projekt welches von der ownCloud Inc. maßgeblich gefördert wird. Das Projekt erstellt eine Softwarelösung auf Basis von PHP, SQLite / MySQL, die es erlaubt, dass jeder seinen eigenen Cloudspeicher, ähnlich wie Dropbox einrichten kann und auf seinen eigenen Server(n) laufen lässt. Dies kann unter anderem auch auf einem Rapsberry Pi geschehen.

wildes Weltraumspektakel gegen Ende der CLT

wildes Weltraumspektakel gegen Ende der CLT

Alexander Graf brachte am Samstag im Zuge seines ARM Vortrags auch noch einiges an Hardware unter anderem ein Chromebook von Google mit, welches allerdings auch von SD-Karte ein openSUSE booten konnte.

Am Fedora-Stand konnte man eine 3D-Drucker bei der Arbeit beobachten, der im Akkord Fedora Logos, Bausteine, Trillerpfeifen und andere Modelle produzierte.

Letztendlich waren wir mit der CLT wieder sehr zufrieden. Die Organisation hat auf der Seite der CLT super geklappt. Nur das Wetter wollte nicht so wirklich mitspielen. Letztes Jahr konnten wir noch mit dem T-Shirt draußen herumlaufen. Dieses Jahr war es da doch ein wenig kälter.


Samstag
23. Februar 2013


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idp13Heute ist, wie schon in verschiedenen Medien berichtet, der Tag für Datenschutz und Privatsphäre  Im Zuge dessen gab es in mehreren Städten Kundgebungen und Demonstrationen. Unter anderem auch in Düsseldorf, wo ca. 50 bis 60 Leute für die Privatsphäre bei eisigen Temperaturen auf die Straße gingen. Neben zwei Kundgebungen, in der Altstadt sowie vor dem Landtag, wurde Passanten mit Flugblättern aufgeklärt was sich hinter Acta und INDECT verbirgt. Einer der Redebeiträge kann hier nachgelesen werden.


Freitag
22. Februar 2013


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Cisco IP Phone 7960

Cisco IP Phone 7960

Das das Cisco IP Phone ein schönes Gerät ist, scheint in vielen Kreisen bekannt zu sein. Das gute ist, dass es sich als IP Telefon sogar an der Fritzbox nutzen lässt. Auch wenn es ein wenig Spielerei und Gefummel ist.

Die Geräte gibt es bei eBay für 30 bis 50 Euro gebraucht bzw. neu für etwa 120 bis 200 Euro.

Bitte zuerst die Anleitung komplett lesen. Auch den unten aufgeführten Link lege ich sehr ans Herz. Durch das flashen mit der falschen Firmware kann das Gerät u.U. nicht mehr funktionieren. Die Konfigurationsdateien können immer wieder neu eingespielt werden. Falsche Konfigurationsdateien sollten das Gerät nicht unbrauchbar machen.

Fritzbox vorbereiten

Einfach unter Telefonie > Telefoniegeräte > Neues Gerät einrichten klicken und dann Telefon auswählen. Im nächsten Dialog wählen Sie LAN/WLAN (IP-Telefon) aus und geben Sie dem Gerät einen Namen. Drücken Sie dann weiter. Im nächsten Dialog notieren Sie sich die Angaben und wählen ein Passwort aus. Dann noch die Rufnummer einrichten und das war es an der Fritz!Box auch schon.

TFTP Server einrichten

Windows

Für Windows empfehle ich TFTPD32.

Linux

Diese Anleitung bezieht sich auf CentOS / Scientific Linux.

yum install tftp-server
chkconfig --level 345 xinetd on
chkconfig --level 345 tftpd on

Die benötigten Dateien können dann später nach

/var/lib/tftpboot

abgelegt werden.

(Falls noch eine Firewall läuft muss der Port noch freigegeben werden. Dies kann mit system-config-firewall-tui geschehen.)

Konfigurationsdateien

Je nachdem welche Firmware Sie auf dem Gerät installiert haben müssen Sie dieses erst flashen. Die nötigen Dateien finden Sie, wen Sie einen Supportvertrag mit Cisco haben in deren Downloadbereich oder z.B. unter
http://radiotwenterand.nl/~graver/cisco/SIP-7960/

Ich habe mich für die Release P0S3-8-12-00.zip entschieden. Dies funktionierte auch bei mir ohne Probleme. Entpacken Sie das Archiv einfach in den tftpboot Ordner.

Nun kommt die schwierigere Aufgabe. Die Konfigurationsdateien für das Telefon. Hier habe ich bei http://www.europott.org/2009/05/31/cisco-7960g-und-fritzbox-fonwlan abgeschaut. Die Anleitung ist sehr gut gemacht und die zum Download bereitstehenden Konfigurationsdateien haben bei mir funktioniert. Dort beachten Sie einfach die Kommentare in den ersten Zeilen der Dateien. Die bennenung der der SIP[MAC].cnf wird auf der oben genannten Webseite erklärt.

Allerdings müssen Sie an der SIPDefault.cnf eine änderung vornehmen. Klammern Sie

# image_version: "P0S3-08-8-00" Auskommentiert da SIP Firmware schon geladen ist

aus und ändern Sie die Zeile so ab wie die Firmware heisst. In unserem Falle

image_version: "P0S3-8-12-00"

Wenn Sich das Telefon dann die Konfiguration abholen möchte wird es sich direkt flashen. Die beiden Konfigurationsdateien kommen dann nach dem Ändern der entsprechende Zeilen auch in den tftpboot Ordner. Ändern Sie die Rechte noch mit

chmod 777 /var/lib/tftboot

ab.

Telefon einrichten

Wenn Sie jetzt das Gerät richtig angeschlossen haben (Netzwerkkabel gehört in den mit Switch beschrifteten Anschluss) wird erstmal nicht viel passieren


Donnerstag
07. Februar 2013


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kfritz1

Anrufliste von KFritz

Nach Umzug und Vertragswechsel bei meinem Provider gab es ein neues Modem. In meinem Fall ein AVM Fritz!Box 6360 Cable. Das schöne dabei ist die Möglichkeit, die Anrufliste aus der Fritz!Box auszulesen. Besonders auf KDE angepasst gibt es das Programm KFritz zu finden unter http://www.joachim-wilke.de/kfritz.htm. Der Vorteil an diesem Programm liegt noch dabei, dass es Benachrichtigungen (KNotify) beherrscht.

kfritz2

KFritz benachrichtigt bei Anrufen

So bekommt man beim Anruf direkt zu sehen wer anruft. Ist die Nummer nicht im Telefonbuch der Fritz!Box hinterlegt so sucht das Programm automatisch in Telefonnummerdatenbanken nach dem Namen des Besitzers. Das Systemabschnittssymbol passt sich auch gut in die Standardsymbole ein.

Das einzige was man Einstellen muss ist eventuell die IP der Fritz!Box (wenn nicht unter fritz.box erreichbar) sowie das Passwort für jene.

Leider hat es bei mir nicht funktioniert neue Kontakte zu den Fritz!Box Kontakten hinzuzufügen. Zwar werden die Kontakte in der Liste angezeigt, sind aber nach einem Refresh nicht mehr vorhanden. Auf der Fritz!Box tauchen sie garnicht auf. Stört mich allerdings weniger. Die Hauptsache der Meldung für ein- und ausgehende Telefonverbindungen reicht mir hier völlig.

Installation

Das Programm gibt es für alle großen Linuxdistribution.
openSUSE User laden sich das Programm von http://download.opensuse.org/repositories/home:/rbos/openSUSE_12.1/i586/ herunter.

Arch Linux Nutzer finden im AUR ein PKGBUILD (https://aur.archlinux.org/packages/?O=0&K=kfritz). Das kompilieren dauert nicht lange.

Andere Distributionen haben auch passende Pakete zur Hand. Genaueres gibt es auf der Entwicklerseite.


Samstag
02. Februar 2013


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Es ist jetzt wieder möglich Steam per 1-Klick-Installation auf openSUSE zu installieren. Die passenden Links findet man über die SUSE Software Suche.

Steam war bereits kurz nach Start der offenen Beta im OpenSUSE Build Service verfügbar, dort aber im Januar aufgrund rechtlicher Problem wieder herausgeflogen. Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass es von Valve keine offizielle Genehmigung für das openSUSE-Projekt gab Steam zu verbreiten. Jetzt hat Steam seine Lizens so geändert, dass jeder Steam-Pakete weiterverbreiten darf, und prompt ist Steam auch wieder für openSUSE verfügbar. Es ist sind zwar mit SUSE wohl noch nicht alle Formalitäten für die Verbreitung von kommerzieller Software über die SUSE-Infrastruktur geklärt, aber da jetzt klar ist, dass Valve die Verbreitung in dieser Form erlaubt gehe ich davon aus, dass Steam weiterhin offiziell für SUSE verfügbar sein wird. Wer weiß, vielleicht ist es dann ja bei openSUSE 12.3 von Anfang an ganz offiziell dabei.


Montag
28. Januar 2013


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Schließt man einen USB-Joystick an hat openSUSE ein recht merkwürdiges Verhalten. Zumindest gilt dies für meinem Fall, bei dem ein Logitech Extreme 3D Pro an ein Asus Motherboard mit nForce 570 SLI-Chipsatz angeschlossen wird. Auf dem System läuft openSUSE 10.2 x86_64. Zum Glück lässt sich diese Problem mit wenigen Handgriffen lösen.

Zunächst scheint das System den Joystick korrekt zu erkennen, was unter anderem anhand von dmesg zu sehen ist.

marix@eddie:~> dmesg | grep Joystick
input: USB HID v1.10 Joystick [Logitech Logitech Extreme 3D Pro] on usb-0000:00:02.0-1
input: USB HID v1.10 Joystick [Logitech Logitech Extreme 3D] on usb-0000:00:02.0-4
Wie zu sehen ist habe ich gleich zwei Joysticks angeschlossen. Zunächst schein aber alles zu funktionieren.

Interessant wird die Sache sobald man versucht den Joystick zu verwenden. Started man zum Beispiel das hervorgagende D1X-Rebirth bekommt man eine wenig erfreulich Meldung.

sdl-joystick: found 0 joysticks
Bestätigt wird die schlechte nachricht auch beim Einsatz von joy2key.
Error opening /dev/input/js0!
Are you sure you have joystick support in your kernel?
Wie die Meldung vermuten lässt, liefert ein ls /dev/input/ | grep js nichts zurück. Der Joystick funktioniert zwar als USB-Gerät, aber seine Semantik ist unbekannt.

Die Fehlermeldung von joy2key führt zur Lösung. Um den Joystick auch unter /dev/input zu sehen muss das Kernelmodul joydev geladen werden.

eddie:~ # modprobe joydev
Damit dies auch bei jedem Systemstart automatisch geschieht muss eine zeile in /etc/init.d/boot.local eingefügt werden.
/sbin/modprobe joydev
Nun steht der Joystick auch bei jedem Systemstart sofort zur Verfügung.

Nun zur Kuriosität. Startet man YaST und installiert neue Software funktioniert der Joystick anschließend reproduzierbar auch so. In diesem Fall scheint aus irgendeinem Grund das Modul also immer geladen zu werden. Sieht fast so aus, als wären Joysticks leider nicht mehr verbreitet genug um von Anfang an berücksichtigt zu werden und wurden beim Startup einfach vergessen.


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Seitdem ich mein KDE mithilfe der Quelle http://software.opensuse.org/KDE:/KDE3/opensuse_10.2/ aus dem SuSE-Build-Service auf 3.5.7 aktualisiert habe stürzte Arts immer beim Start ab. Ein Start des artsd in der Konsole erzeugte anschließend diese Ausgabe.

marix@eddie:/opt/kde3/lib64> artsd
unix_connect: can't connect to server (unix:/tmp/ksocket-marix/eddie.site-5e24-468ca6d0)
loading extension from '/opt/kde3/lib64/libartsmidi.so' failed: /opt/kde3/lib64/libartsmidi.so: cannot open shared object file: No such file or directory
MCOP ObjectManager: Could not load extension libartsmidi.la.
MCOP ObjectManager: can't find implementation for Arts::MidiManager.
loading extension from '/opt/kde3/lib64/libartsbuilder.so' failed: /opt/kde3/lib64/libartsbuilder.so: cannot open shared object file: No such file or directory
MCOP ObjectManager: Could not load extension libartsbuilder.la.
MCOP ObjectManager: can't find implementation for Arts::ArtsBuilderLoader.
Speicherzugriffsfehler
Das ist dann auch schon der entscheidende Hinweis zur Lösung des Problems. Anscheinend wurden bei der Erstellung der Pakete ein paar Links vergessen. Ein hinzufügen der Links löst das Problem.

sudo ln -s libartsmidi.so.0 libartsmidi.so
sudo ln -s libartsbuilder.so.0 libartsbuilder.so
sudo ln -s libartsakode.so.0 libartsakode.so
sudo ln -s libarts_akode.so.0 libarts_akode.so


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Auf meine OpenSUSE 10.2 Systeme hatte ich zunächst in Anwendungen wie X2, welche beim Ton noch auf OSS setzen, keinen Ton. Zum Glück lies sich das Problem am Ende durch ein einfaches Löschen der Konfiguration von KDesktop lösen. Statt Ton bekam ich bei allen Anwendungen die OSS verwenden eine Fehlermeldung, obwohl der Ton bei anderen Anwendungen ging.

/dev/dsp: Das Gerät oder die Ressource ist belegt
Jegliche suche nach eventuell noch laufenden Programmen welche die Tonausgabe blockieren könnten brachte zunächst keinen Erfolg. Amarok, Arts etc. waren alle gegen Alsa konfiguriert. Es war auch ohne Probleme möglich mehrere Anwendungen gleichzeitig Ton ausgeben zu lassen. Auch waren die Treiber für die OSS-Emulation unter Alsa geladen.
marix@eddie:~> lsmod | grep oss
snd_pcm_oss            71680  0
snd_mixer_oss          35840  1 snd_pcm_oss
snd_pcm               115464  4 snd_pcm_oss,snd_hda_intel,snd_hda_codec
snd                    89384  14 snd_pcm_oss,snd_mixer_oss,snd_seq,snd_seq_device,snd_hda_intel,snd_hda_codec,snd_pcm,snd_timer
Einen entscheidenden Hinweis lieferte ein mutiges Durchstarten von Alsa.
sudo /usr/sbin/rcalsasound restart
Danach hatte ich zwar Ton in X2, allerdings war mein Desktop auf einmal schwarz. Ein Neustarten von KDesktop bestätigte meinen Verdacht. Anschließend war die Tonausgabe wieder blockiert. Beim Neustarten von Alsa beendete KDestkop kommentarlos. Offensichtlich war es für die blockade der Tonausgabe, was sich auch leicht prüfen lies.
marix@eddie:~> lsof /dev/dsp* /dev/snd/**
COMMAND    PID  USER   FD   TYPE DEVICE SIZE   NODE NAME
kdesktop 19572 marix  mem    CHR  116,4      255811 /dev/snd/pcmC0D0p
kdesktop 19572 marix   11r   CHR  116,2      255551 /dev/snd/timer
kdesktop 19572 marix   12u   CHR  116,4      255811 /dev/snd/pcmC0D0p
kdesktop 19572 marix   13u   CHR  116,6      255819 /dev/snd/controlC0
Blieb die Frage, wie man das Problem löst. Ein kurze Suche mit meiner Leiblingssuchmaschine (nicht die mit den zwei O, dafür bin ich schon zu lange im Netz) lieferte mir dann den entscheidenden Hinweis. Auf http://www.linux-club.de/ftopic60033.html ist zu lesen, dass diese Problem wohl durch die Konfiguration von KDesktop verursacht ist. Löschen der Konfiguration löst das Problem.
mv ~/.kde/share/config/kdesktoprc ~/.kde/share/config/kdesktoprc.bak
Leider habe ich nicht herausgefunden welcher Teil der Konfiguration das Problem verursacht, da diese eigentlich keine Informationen zur Tonausgabe enthält. Allerdings hat ein Löschen auch nur zur Folge, dass man den Bildschirmhintergrund und den Bildschirmschoner neu setzen muss, der Aufwand hält sich also in Grenzen. Das beste daran ist, dass jetzt auch Descent 3 wieder richtig funktioniert. Das hatte sich bis jetzt nämlich immer kommentarlos gleich wieder beendet.

Kleines Update: Nach diesen Änderungen ist es jetzt auch möglich OSS-Programme mit aoss zu verwenden. Dies hat den Vorteil, dass man den Amarok im Hintergrund weiterlaufen kann und somit Musik und Anwendungston hat.


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Wie auf heise online berichtet ist Zattoo jetzt auch in Deutschland frei verfügbar. Leider aber nur als 32-Bit-Programm und mit einer etwas merkwürdigen Installationsanleitung.

Zum Herunterladen ist zunächst eine Registrierung notwendig. Entgegen der Aussage auf der Webseite muss man aber eigentlich noch nicht mal eine gültige Emailaddresse verwenden, da keine Aktivierungsemail verschickt wird, sondern die Addresse wirklich lediglich zur Benutzeridentifikation verwendet wird.

Die Installationsanleitung verwundert etwas, da sie unter anderem möchte, dass man XULRunner in das Zattoo-Verzeichnis installiert, obwohl dieses eigentlich bei openSUSE mitgeliefert wird. An den in der Anleitung angegebenen von Hand angelegten symbolischen Links kommt man leider nicht vorbei. Außerdem sind im RPM leider keine Abhängigkeiten gepflegt. Deshalb müssen einige Bibliotheken leider von Hand auf 32-Bit umgestellt werden.

Bevor man das Zattoo-RPM installiert sollte man zunächst sicherstellen, dass man die folgenden Libraries in 32-Bit installiert hat. Es kann sein, dass weitere Bibliotheken benötigt werden, aber diese sind mir aufgefallen. Um ein Paket in 32-Bit zu installieren muss man im YAST Packetmanagment im Reiter Version die 32-Bit Version (i586) auswählen. Ist das Paket schon installiert kann es notwendig sein das Paket auch noch von Hand auf "Aktualisieren" zu setzen.

  • libgnomeui-32bit (Ok, die ist immer 32-Bit)
  • gtkglext
  • mozilla-xulrunner181
  • faad2

Nachdem das Zattoo-RPM installiert ist müssen die symbolischen Links hinzugefügt werden. Möchte man die XULRunner-Bibliothek von openSUSE verwenden sehen die Links allerdings etwas anders aus.

sudo ln -s /usr/lib/xulrunner-1.8.1/libgtkembedmoz.so libgtkembedmoz.so.0d
sudo ln -s /usr/lib/xulrunner-1.8.1/libxpcom.so libxpcom.so.0d
sudo ln -s /usr/lib/xulrunner-1.8.1/libmozjs.so libmozjs.so.0d
sudo ln -s /usr/lib/libplds4.so libplds4.so.0d
sudo ln -s /usr/lib/libplc4.so libplc4.so.0d
sudo ln -s /usr/lib/libnspr4.so libnspr4.so.0d
sudo ln -s /usr/lib/xulrunner-1.8.1/libxul.so libxul.so.0d

Anschließen muss man noch den Linker auf die im Zattoo-Verzichnis liegenden Bibliotheken und Links hinweisen.

sudo /sbin/ldconfig /usr/lib/zattoo/
Bei Auslassen dieses Schrittes stürzt Zattoo jedesmal ab sobald es anfängt einen Kanal abzuspielen. In der Logdatei
~/.Zattoo/Data/logs/zattoo.errorlog
findet sich dann eine Meldung, dass eine bestimmte Funktion nicht gefunden werden konnte.

Persönlich finde ich es auch noch praktisch das Programm als zattoo verfügbar zu machen, da zattoo_player doch etwas lang zum tippen ist und zattood ein Tab-Complete verhindert.

sudo ln -s /usr/bin/zattoo_player /usr/local/bin/zattoo

Anchließen hat man einen funktionierenden P2P-Fernseher der auf den ersten Eindruck sehr gut zu funktionieren scheint.


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Nachdem ich endlich dazu gekommen war das Windows 2000 auf einem alten PIII 550 MHz durch openSUSE 10.3 zu ersetzen funktionierte der Rechner zwar wunderbar, allerdings weigerte er sich beharrlich sich nach dem Herunterfahren selbständig abzuschalten. Auch unter Windows hatte es damals etwas Nachdruck bei der Konfiguration der Energieverwaltung gebraucht, aber wie diesen Nachdruck unter Linux ausüben? Der Vergleich der Aufrufe des normalen und des Safemode-Systems in Grub legte schnell nahe alle Kombinationen der Parameter apm bzw. acpi = off oder on durchzuspielen. Doch alles half nichts. Der entscheidende Hinweis kam dann zufällig auf der opensuse Mailingliste. Mit der Parametrisierung apm=off und acpi=force schaltet das System sich wie gewünsch von alleine ab sobald es heruntergefahren ist. Das ganze noch mit Hilfe von Yast direkt in GRUB eingetragen und das System läuft, bzw. schaltet ab wie Butter.

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