Willkommen zum openSUSE Planeten

Dies ist eine Zusammführung der Blog-Einträge von Mitwirkenden im openSUSE-Projekt.

Zum Hinzufügen eines Blog-Feeds bitte die Anleitung lesen.


Dienstag
07. Oktober 2014


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AMD Catalyst 14.9 (fglrx 14.301) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.9.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.15. Das Packaging Script wurde aktualisiert und enthält einen Kompatibilitätspatch für den Kernel 3.17 (Danke an die AMD-Maintainer von Arch Linux für den Patch). ;-)

Ich habe eure Kommentare, Mails wie auch Nachrichten in den letzten Wochen aus Zeitgründen leider nicht alle beantworten können. Um euch keinen Unrecht anzutun, werde ich mich in der nächsten Zeit um die Beantwortung eurer Fragen wie auch um Hilfestellung zu diesem Thema bemühen. Bitte habt etwas Geduld.

Zu openSUSE 13.2 Beta 1:
Stefan Dirsch von der SUSE Linux GmbH hat mir freundlicherweise mitgeteilt, dass eine langjährige (SUSE-)Änderung am X-Server nun wieder ausgebaut wurde, weil es mehr Probleme als Nutzen gebracht hat. Die Änderung betraf im Grunde alle proprietären Grafiktreiber. Denn bis zur openSUSE 13.1 wurden für den X-Server spezifische Treiber in das Verzeichnis /usr/lib64/xorg/modules/updates installiert. Die Struktur des genannten Verzeichnis ist identisch mit dem übergeordneten Verzeichnis und sollte eigentlich für einen einfacheren Treiber-Wechsel sorgen. Aus dem genannten Grund werden alle X-Server spezifischen Treiber in weitere Unterverzeichnisse organisiert und über update-alternatives mit einem symbolischen Link verknüpft. Ein aktuelleres Packaging-Skript steht für den AMD Treiber zwar bereit, wurde jedoch nicht aktiviert. Da der Treiber zur Zeit noch nicht mit dem neueren X-Server läuft. Eine Anfrage an AMD läuft noch.

Die Zukunft des Packaging Skriptes:
Im nächsten AMD-Treiber wird das neue überarbeitete Packaging Skript zum Einsatz kommen und enthält wie oben angesprochen wichtige Änderungen für die kommende openSUSE 13.2. Zusätzlich wird das fglrx-Paket in mehrere Pakete aufgeteilt.

  • core (Hauptpaket)
  • graphics (Für X-Server und Multimedia. Benötigt core)
  • amdcccle (AMD Catalyst Control Center. Benötigt core, graphics)
  • opencl (Für OpenCL. Benötigt core)
  • xpic (Alter Paketname wird zu einem Metapaket. Benötigt alle o.g. Pakete)

In eigener Sache:
In der letzten Zeit ist dieser Server hin und wieder ausgefallen. Nein, openSUSE ist auf dem Server nicht verantwortlich gewesen. Das Problem lag an einem defekten Speicherriegel. Ich habe bisher angenommen, dass im Angesicht des Alters vom Server (knapp 7 Jahre) und der Belastung eher das Netzteil als erstes beschädigt wird. Zur Zeit muss ich den Server stark herunter tunen und befindet sich zur Zeit unter Beobachtung. Die Antwortzeit dauert etwas länger als sonst. Bis der neue Server kommt, bitte ich um Geduld und Nachsicht. Danke.

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.9:

Neue Features:

  • AMD Radeon™ R9 285
  • Ubuntu 14.04 support
  • RHEL 7.0 support
  • Install improvements
    • Package and distribution generation options; recommend options set by default
      • Help user install generated distribution package once created
      • Pop-up messages to help guide

Freitag
03. Oktober 2014


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Ich bin gerade dabei, mein System auf 64bit umzustellen. Damit treten ein paar Probleme auf, deren Lösung ich euch nicht vorenthalten möchte.

Problem:
Kein Ton in Wine bei der 64bit Version von Pulseaudio

Lösung:

sudo zypper install libpulse0-32bit

Die folgenden Pakete werden installiert:

libFLAC8-32bit libjson0-32bit libogg0-32bit libpulse0-32bit libsndfile1-32bit libspeex1-32bit libvorbis0-32bit libvorbisenc2-32bit

Die Fehlerausgabe / Debug von Play On Linux:
ALSA lib dlmisc.c:252:(snd1_dlobj_cache_get) Cannot open shared library /usr/lib/alsa-lib/libasound_module_pcm_pulse.so

Alternativ:
Pulseaudio komplett deinstallieren, wodurch auf ALSA als Hauptausgabe zurück gegriffen wird:

sudo zypper remove -u pulseaudio

#entfernt:# alsa-plugins-pulse gstreamer-0_10-plugin-esd libao-plugin4-esd libsbc1 libwebrtc_audio_processing0 pulseaudio pulseaudio-esound-compat pulseaudio-module-bluetooth pulseaudio-module-jack pulseaudio-module-lirc pulseaudio-module-x11 pulseaudio-module-zeroconf pulseaudio-utils rtkit

danach noch

sudo zypper dup

Um die neuen Abhängigkeiten zu erfüllen.

Jetzt wird bei mir unter anderem in den Videos / Cutscenen von Herr der Ringe online / Lotro zwar der Ton ausgegeben, allerdings stockt dieser alle 5 Sekunden kurz. Außerdem stockt die Video-Wiedergabe… mal sehen, ob ich das auch noch gelöst bekomme.

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Freitag
29. August 2014


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Wer von überall auf seine Dateien zugreifen möchte, kann diese bei einem der zahlreichen Anbieter in der Wolke / Cloud sichern. Nun wird sich (hoffentlich) schon jeder einmal Gedanken zur Sicherheit eben dieser Dateien gemacht haben. Zwar sollte man sensible Daten erst gar nicht hoch laden, allerdings lässt es sich nicht immer verhindern oder man möchte einfach eine Sicherung an einem dezentralen Ort wissen. Verschlüsselung heißt nun das Zauberwort  und diese bitte Betriebssystem übergreifend.

BoxCryptor ist ein guter Ansatz für jeden, der sich nicht lange mit dem Thema beschäftigen möchte und dennoch ein Mindestmaß an Sicherheit haben möchte. Neben Windows, Mac und Linux werden alle möglichen mobilen Betriebssysteme unterstützt.
Ich bin jedoch ein Freund von Open Source Software und damit kann BoxCryptor leider nicht dienen. Aber es setzt auf EncFS auf, welches selbst OpenSource.
Hier habe ich beschrieben, wie wir es in Linux einsetzen.

Für Windows nun folgende Anleitung:

Sehr gute Anleitung: https://www.kolja-engelmann.de/blog/2012/05/dropbox-sicherheit-encfs-vs-boxcryptor-vs-truecrypt/
Oder auch: http://seeseekey.net/blog/tag/encfs

1. Zuerst den entsprechenden Client (Dropbox, Copy.com,,…) herunterladen und installieren. Diese synchronisieren einen bestimmten Ordner (Ordner A) – vorerst sollte dieser leer sein, da sonst schon jetzt alle Dateien in dem entsprechenden Ordner unverschlüsselt hoch geladen werden.

2. Dokan Bibliothek herunterladen:
http://dokan-dev.net/en/download/#dokan
Oder direkt von oYoX.de: DokanInstall (562.4 KiB - 55 Downloads)
– installieren

3. EncFS Windows Port herunterladen:
http://members.ferrara.linux.it/freddy77/encfs.html
Oder direkt von oYoX.de: Encfs (1.0 MiB - 29 Downloads)
– entpacken

Ich empfehle für jeden Arbeitsplatz (z.B. Arbeit, Zuhause, Freunde) einen eigenen, verschlüsselten Ordner zu erstellen, da dann im Ernstfall nur besagte Dateien kompromittiert werden, sollte es irgendwo eine Schwachstelle (z.B. Trojaner) geben.

4. Das Programm „encfsw.exe“ starten. Ein kleiner, grauer Schlüssel erscheint in der Taskleiste.
Mit der rechten Maustaste auf diesen Schlüssel klicken und „Copy/Create“ auswählen.

EncFS4Windows geht einen sehr einfachen Weg – es legt einen zusätzlichen Laufwerksbuchstaben an, in welchen Ihr die Dateien schiebt, welche verschlüsselt und anschließend synchronisiert werden sollen.

Wählt also einen Ordner innerhalb des synchronisierenden „Ordners A“ und nennt ihn z.B. „Arbeit“.

Anschließend könnt ihr noch einen Laufwerksbuchstaben (z.B. „S“ für Secure ;) ) und ein Passwort vergeben. Ich empfehle den Paranoid-Modus, da eine höhere Verschlüsselung gewählt wird.

Unter „Preferences“ sollte noch „Launch at startup“ angeschaltet werden, damit das Programm mit Windows gestartet wird.
Kleine Anmerkungen an dieser Stelle:

A)
EncFS für Windows speichert die erstellten Laufwerke in der Registry und man kann sie leider nicht anders löschen, als über den Registrierungs-Editor. Also wenn ihr mal wieder ein Mount-Laufwerk löschen wollt, müsst ihr folgendes tun:
1. EncFS beenden (über das Schlüssel-Symbol)
2. Über die Windows Startmenu Suche „regedit“ aufrufen.
3. Folgenden Pfad durchklicken:

HKEY_CURRENT_USER\Software\EncFS (bei Ausführung als Administrator)
HKEY_USERS\S-1-5-21-xxxxxxxxxxx-xx (lange Nummer) \Software\EncFS (als User


Dienstag
01. Juli 2014


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Da ich gerade versuche, das Beitrags-Layout in Zukunft etwas zu vereinheitlichen, werde ich auch auf eine neue Download-Verwaltung setzen. Diese soll der Übersichtlichkeit dienen, da alle (im Beitrag erwähnten) Downloads auch nochmals unter dem jeweiligen Artikel zusammengefasst werden.

In der Vergangenheit habe ich teilweise sehr unterschiedliche Ansätze verfolgt und werde daher nach und nach alle Beiträge in dieser Hinsicht auf das neue System umstellen.
Sollte es zu Problemen bei den Downloads kommen, wäre ich für eine kurze Nachricht (z.B. in den Kommentaren) dankbar, damit ich den Fehler beheben kann.

So sieht die neue Verwaltung aus:

Einzellink im Beitrag
neue_downloadverwaltung_1

Download-Zusammenfassung am Ende des Artikels
neue_downloadverwaltung_2

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Sonntag
29. Juni 2014


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Basketicon
Ein wirklich geniales Programm. Wer kennt das nicht, ein wichtiger Termin der nicht gleich im Kalender untergebracht werden kann. Eine plötzliche Idee, die auf dem Desktop keinen Platz mehr hat, aber wohin damit, so das man sie nach ein paar Tagen noch wiederfindet. Ein, zwei Bildchen, die man dringend braucht, aber nicht gleich in die Familiendatenbank gehören. Eine kleine Datei, die nur mal irgendwo kurz abgelegt werden soll und eine per Zuruf erhaltene Webadresse bzw. Notiz… u.s.w.

Wohin mit all dem Kram? ;-)

Das ist ein Fall für das KDE Tool “BasKet ( z.Dt. Korb ). BasKet beherrscht den Umgang mit den verschiedensten Daten-/ Dateitypen und Notizen und listet diese übersichtlich auf.
Das zweispaltige Programmfenster hat in der linken Spalte eine Baumansicht der angelegten Körbe und Unterkörbe und rechts werden die Inhalte der Körbe angezeigt. BasKet wartet mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten für die abgelegten Sammelstücke auf. So können Inhalte auch vor Fremden per Passwort geschützt werden. Man kann in den Körben wirklich alles sammeln und ablegen. (siehe Screenshot)

Installation:

Basket kann wieder ganz einfach für openSUSE mit YAST oder Zypper installiert werden, wenn das KDE SC Extra Repository eingebunden ist .

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Programmstart:

 

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

 

Alternativ funktioniert auch immer der Programmstart in der Konsole mit Eingabe von “basket” (natürlich ohne Anführungszeichen) oder beim KDE Desktop auch mit dem Programmstarter “krunner”, den man mit der Tastenkombination “Alt F2″ aufruft und da eben “basket” eingibt. Kommt alles auf’s selbe raus.

Bedienung:

 

bla

BasKet startet im Fenster mit einem ausführlichen Assistenten, der durch die ersten Schritte leitet.

Im linken Menübaum wählt man einen s.g. Korb aus und kann dazu in der Rechten Seite mit einem rechten Mausklick die dazu gehörigen Inhalte in Form von Notizen, Bildern, Links und alle anderen Formen von Erinnerungen anlegen und verwalten. Man kann beliebig viele Körbe und Unterkörbe erstellen und deren Optik ziemlich frei konfigurieren. Ebenso kann man innerhalb eines Korbes mehrere Notizen zu einer Gruppe zusammenfassen.

 

blabla

Das Notiztool bringt auch einen Einstellungsdialog mit, bei dem man weitestgehend das Verhalten von BasKet an seine persönlichen Vorlieben anpassen kann.

 

bla

Sehr positiv finde ich auch, dass man den einzelnen Notizen eine Reihe von Tags zuordnen kann und sie dann so durch die integrierte Filterfunktion auch wieder suchen bzw. sortieren lassen kann. Bei einer großen Zahl von Notizen bringt das eine gewisse Ordnung rein.

 

BasKet ist deutschprachig und bringt eine ausreichende Einleitung und Erläuterung mit sich, so das ich hier gar nicht weiter viele Worte machen brauche. Für wen Internetdienste wie Evernote zu umfangreich und überdimensioniert erscheint, weil er z.Bsp. keine Synchronisation über mehrere Geräte benötigt, für den ist BasKet durchaus als Notiztool einen Blick wert.

 


Dienstag
24. Juni 2014


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Immer wieder mal stolpere ich über den gleichen Fehler: man kann unter Linux (in LibreOffice) ab und zu nicht quer drucken.

Die Lösung ist denkbar einfach:

Im Dialog “Drucken” des jeweiligen Dokuments auf den Drucker klicken und dort die Eigenschaften aufrufen. Dann den Reiter “Gerät” auswählen und bei dem Menüpunkt “Druckersprache” von Automatisch: PDF auf PostScript (Level des Treibers) umstellen. Fertig

Das ist allerdings nur eine temporäre Lösung und nach einem Neustart sind die Einstellungen wieder weg.

Folgende Seite beschreibt, wie man (unter openSUSE) eine dauerhafte Lösung herbeiführt.

Alt + F2 drücken und dann folgende Zeilen hinein kopieren:

/usr/lib/libreoffice/program/spadmin

bzw. für die LibreOffice 64bit Version

/usr/lib64/libreoffice/program/spadmin

und die gleichen Einstellungen hier vornehmen. Jetzt bleiben diese auch erhalten.

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Montag
23. Juni 2014


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Nach dem Update von Android auf Version 4.4.3 hatte ich (trotz Fix) weder das Clockworkmod Recovery Touch, noch konnte SuperSu seine Dienste verrichten.

Da ich gerade keinen PC in der Nähe hatte, musste ich mir eine “Android only” Variante überlegen. Also bin ich folgendermaßen vorgegangen (keine Gewähr; auf eigene Gefahr) :

1. Auf http://towelroot.com/ die App (durch Klick auf das Logo) heruntergeladen, installiert und ausgeführt. Diese App routet durch eine (von Geohot entdeckte) Sicherheitslücke das Gerät.

2. Danach im Appstore “SuperSu” und “Flashify” (hier) installiert. Nun Flashify starten und folgende Schritte durchführen:
-> Flash -> Recovery Image -> Download CWM -> CWM Touch
Danach wird neu gestartet.

3. Jetzt in SuperSu das Update mittels CWM durchführen lassen. Das Gerät startet in ClockWorkModRecovery und installiert SuperSu. Beim Neustart bzw der Frage von ClockWorkModRecovery nach dem Fix immer fixen lassen.

Das wars.

Kleine Anmerkung noch: wer sich wundert, dass das Android Update nicht durchgeführt werden kann und das Xposed Framework installiert hat, muss dieses erst deaktivieren.

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Donnerstag
19. Juni 2014


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Da die Treiber für diesen Drucker bereits integriert sind, ist er sehr schnell installiert.

Einfach “printer” oder “Druckeinstellungen” in die KMenu-Suche eingeben und den Eintrag “Druckeinstellungen” auswählen.

brother_mfc_7820_installieren_1

  1. Hier auf “Hinzufügen” klicken
  2. Netzwerkdrucker
  3. Netzwerkdrucker finden
  4. Bei Host die IP des Druckers eintragen
  5. Auf Suchen klicken

Der Rest läuft automatisch ab. Es kann so einfach sein.

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Freitag
13. Juni 2014


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Dear Geekos,

at the openSUSE Conference 14, Kenneth Wimer presented some new ideas and guidelines about branding. This includes a color set, as well as some new design elements.

You can watch his talk here.

I have taken the chance to prepare a light wallpaper proposal, based on this color set

openSUSE_13_2_proposal

It is of course a proposal, and you are invited to hack on it, improve it, or create something new. The SVG source is available here.


Mittwoch
04. Juni 2014


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Irgendwie bin ich openSUSE ja verfallen, denn alles funktioniert, wie ich es mir wünsche. Wenn es doch mal etwas hakt, dann knuspere ich etwas, bis alles (wieder) funktioniert.
Eines jedoch ärgert mich immer wieder: Die Programm-Verwaltung.

Zwar habe ich mich nun schon daran gewöhnt, dass ich für neue Programme / Aufgaben immer wieder eine Suchmaschine befrage, jedoch ist es diese Notwendigkeit, welche mich stört. Das erinnert mich an Windows-Zeiten, zu welchen ich auf ähnliche Suchspiele angewiesen war.

Nun mag man einwerfen, dass es ja Seiten wie die folgenden gibt, jedoch sind diese entweder vollkommen unübersichtlich (viele Pakete für die selbe Software) oder für alle möglichen Distributionen und Desktops ausgelegt.

http://software.opensuse.org/appstore/
http://de.opensuse.org/Portal:Anwendungen
http://linuxappfinder.com/

Hier denke ich mit etwas Wehmut an Ubuntu zurück, welches eine schön aufgeräumte Programmverwaltung nebst Bewertung enthielt.
Ubuntu-Software_Center
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu

Ein Klick zum Installieren, ein weiterer zum entfernen, wenn es doch nicht gefällt.

Unter openSUSE benutze ich nach wie vor das Terminal mit dem Befehl sudo zypper install – oder – sudo zypper remove -u

Die Paketverwaltung unter Yast ist mir einfach zu unübersichtlich und überladen. Wenigstens sind Kategorien dazu gekommen ;)

Es gab 2011 mit Bretzn einen Versuch, eine schöne Software-Verwaltung zu erstellen, aber das Projekt ist wohl im Sand verlaufen.

Die 1-Klick Lösung von software.opensuse.org ist ein guter Anfang, aber es fehlt einfach eine Webseite mit Filterfunktion für die Distribution, Bewertungen, Screenshots und Kommentar-Funktion… oder ich habe sie schlicht noch nicht gefunden und meine Software-Suche mache ich mir unnötig schwer (für Tipps in den Kommentaren bin ich dankbar)

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Sonntag
01. Juni 2014


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Wenn man Filme,ein Urlaubsvideo, Fotos oder auch Musik vom Computer zu einem anderen Gerät, wie z.Bsp. dem Smart-TV, eine Spielkonsole, ein Smartphone oder irgend ein anderes UPnP-fähiges Gerät streamen möchte, braucht man für diesen Zweck auf dem Computer einen Medienserver wie z.Bsp. das OpenSource Programm Mediatomb.
Mediatomb ist ein Free UPnP MedienServer und kann komfortabel über ein Webinterface Multimediainhalte für andere Geräte im Heimnetzwerk zur Verfügung stellen.

Installation:

Mediatomb kann bei openSUSE wieder per YaST oder Zypper installiert werden. Voraussetzung ist, dass das Packman Repository eingebunden ist.

 

mediatomb_002

Mediatomb Installation per YaST

 

 

Einrichtung:

Unter openSUSE muss nun noch die Firewall angepasst werden damit man von entfernten Geräten auf die Freigaben des Medienservers zugreifen kann. Dazu startet man YaST ( gibt auf Anfrage das Root Passwort ein ;-) )

Im YaST wählt man auf der linken Seite “Sicherheit und Benutzer” und danach in der rechten Seite “Firewall” aus.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

 

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf “Erlaubte Dienste”…

 

... und danach rechts auf

… und danach rechts auf “Erweitert”

 

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung.

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung. Bestätigt diesen Dialog dann mit “OK” und geht zurück zur Firewallübersicht.

 

Hier klickt ihr dann zuerst links auf

Hier klickt ihr dann zuerst links auf “Start” und danach rechts auf “Einstellungen speichern und Firewall jetzt neu starten” und zum Schluss unten rechts auf “Weiter”.

 

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Programmstart:

Mediatomb startet erst mal unter openSUSE nicht automatisch. Den ersten Start von Mediatomb führt man im Terminal oder in der Konsole durch. Einfach durch Eingabe von “mediatomb” (ohne Anführungszeichen).

 

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Nach der Eingabe von “mediatomb”

Da der Mediatomb Medienserver als Bedienoberfläche über ein Webinterface verfügt ruft man diese im Browser mit http://localhost:49152 auf dem Computer auf, auf dem Mediatomb auch installiert ist.

Das Webinterface von Mediatomb

Das Webinterface von Mediatomb

Mediatomb zeigt in seinem Webinterface einmal die Dateien (Filesystem) des Computers auf dem es installiert ist und seine eigene Mediendatenbank (Database), in dem es die freigegebenen Medien verwaltet. Wenn man jetzt ein Video von diesem Computer freigeben möchte, dann wechselt man in Mediatomb ins “Filesystem” und hangelt  sich zu der Datei durch. Also, wie zum Beispiel bei mir: Mein Video liegt bei mir unter /home/thomas/Downloads/. Rechts werden mir jetzt die Medien in diesem Verzeichnis angezeigt. Um bei meinem Beispiel zu bleiben liegt da bei mir jetzt “Urlaubsvideo.avi”.

Rechts am Bildschirmrand neben “Urlaubsvideo.avi” ist ein Plus-Icon. Dieses klicke ich mit der Maus ein mal an. Damit ist es in der Datenbank aufgenommen und wird freigegeben.

Danach wechsle ich auf der linken Seite zu “Database”. Dort gibt es jetzt unter “PC Directory” einen Dateibaum bis zu meinem Freigabeverzeichnis und zu meinem freigegebenen Video.

 

Weiterführende Links:

Mediatomb Homepage (engl.)

wiki.ubuntuusers.de/Mediatomb (deu.)

easylinux.de/Artikel/ausgabe/2012/02/040-mediatomb-upnp/ (deu.) – Ist schon


Freitag
30. Mai 2014


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Vorwort

Standardmäßig installiert PlayOnLinux alle Dateien im Home-Verzeichnis, was ja im Grunde auch gut so ist. Allerdings kann es auch sein, dass man eine andere Festplatte nutzen möchte, auf welcher man die (teilweise großen) Spiele-Dateien auslagert. Dies ist sehr leicht mittels symbolischen Link möglich. Ich werde nur von Spielen schreiben, jedoch trifft es auf Programme gleichermaßen zu.

Zweite Festplatte vorbereiten

Zuerst habe ich die Ziel-Festplatte mittels Partitionierer (Yast2) auf Ext4 formatiert und als Einhängepunkt (Einhängeoptionen – Partition einhängen) ein Ziel im /home Verzeichnis gewählt z.B.
/home/USERNAME/Programme
Ihr ersetzt natürlich Usernamen mit eurem Anmeldenamen.

Nun solltet ihr nach dem Beenden von „Partitionierer“ einen Ordner „Programme“ in eurem Persönlichen Ordner (/home/USERNAME) vorfinden. Diesen werden wir als Ziel für den symbolischen Link verwenden. (Quelle)
Da dieser Ordner jedoch standardmäßig noch dem Benutzer „root“ gehört, bitte zuerst auf euren Namen erweitern:
sudo chmod -R 755 ~/Programme & sudo chown USERNAME ~/Programme

Solltet ihr schon etwas installiert haben, dann liegt es in folgendem Ordner:
~/.PlayOnLinux/wineprefix/
und PlayOnLinux hat bereits einen symbolischen Link darauf in eurem Home Ordner eingerichtet.

PlayOnLinux Dateien umlagern:

Jetzt noch den Zielordner anlegen:

mkdir -p ~/Programme/.PlayOnLinux/wineprefix


Jetzt habt ihr 2 Möglichkeiten:

Möglichkeit 1:
Alle PlayOnLinux Dateien sollen zukünftig auf der zweiten Festplatte gesichert werden.

In diesem Fall kopieren wir zuerst den Inhalt des alten Ordners auf besagte zweite Festplatte:

cp -R ~/.PlayOnLinux/wineprefix/ ~/Programme/.PlayOnLinux/wineprefix/

( hierbei sollte noch nichts gelöscht werden )

Nun benennen wir wineprefix um, damit es zu keinem Konflikt mit dem symbolischen Link kommt:

mv ~/.PlayOnLinux/wineprefix/ ~/.PlayOnLinux/wineprefix_alt/

Den alten symbolischen Link im /home-Ordner löschen (siehe Anmerkung):

rm ~/PlayOnLinux\'s\ virtual\ drives

Nun einen neuen symbolischen Link mit dem neuen Verweis im Home-Ordner erstellen:

ln -s ~/Programme/.PlayOnLinux/wineprefix/ ~/PlayOnLinux\'s\ virtual\ drives

Gleiches im PlayOnLinux-Verzeichnis:

ln -s ~/Programme/.PlayOnLinux/wineprefix/ ~/.PlayOnLinux/wineprefix

Jetzt könnt ihr PlayOnLinux aufrufen und alles testen. Wenn es wie gewünscht funktioniert, dann den alten Ordner noch entfernen:

rm -R ~/.PlayOnLinux/wineprefix_alt

Anmerkung:
Ihr könnt den alten Link mit folgendem Befehl wieder herstellen:

ln -s ~/.PlayOnLinux/wineprefix/ ~/PlayOnLinux\'s\ virtual\ drives

Möglichkeit 2:
Nur ausgewählte Spiele sollen auf die zweite Festplatte.

Diese Variante ist mit etwas mehr Arbeit verbunden, da ihr euch noch den Spielordner aussuchen müsst und diesen auf die 2. Festplatte kopiert (bzw. verschiebt – ich kopiere lieber zuerst und teste, ob alles funktioniert, bevor ich die alten Dateien lösche).
Dies müsst ihr für jedes Spiel aufs Neue machen, wenn ihr eines installiert – bei Variante 1 wird gleich auf der zweiten Festplatte installiert – ihr habt jedoch dann die volle Kontrolle, wo was landet.

Dazu zuerst in den Ausgangs-Ordner wechseln:
~/Programme/.PlayOnLinux/wineprefix
hier nun den entsprechenden Ordner-Namen notieren (z.B. LOTRO)

Auf der Platte einen leeren mit dem gleichen Namen erstellen und den Inhalt hinein kopieren:

mkdir -p ~/Programme/.PlayOnLinux/wineprefix/LOTRO
cp -R ~/.PlayOnLinux/wineprefix/LOTRO/ ~/Programme/.PlayOnLinux/wineprefix 

Donnerstag
29. Mai 2014


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Verwundert musste ich feststellen, dass ich nicht mehr ohne weiteres PDF lesen konnte. Was war geschehen. Okular war aus der Standard-Installation verschwunden und musste erst mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

sudo zypper install okular

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Mittwoch
28. Mai 2014


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AMD Catalyst 14.6 Beta V1.0 (fglrx 14.20) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.6-betav1.0.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.15

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.6 Beta V1.0:

Neue Features:

  • Ubuntu 14.04 support
  • Install improvements
  • Package and distribution generation options; recommend options set by default
  • Help user install generated distribution package once created
  • Pop-up messages to help guide users through the install process
  • Identifying and installation of pre-requisites

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [399454] : Witcher 2 – Resolves random lock-up seen when launching the application
  • [398826] : Screen corruption when connect external monitor to some PowerXpress A+I platform
  • [396719] : X crash when do rotation with Tear Free Desktop enabled
  • [397810] : Failure on exit of OpenGL programs
  • [398424] : Error message when run clinfo in console mode
  • [396098] : Blank screen when hotplug HDMI monitor from MST hub
  • [396795] : System hang after resume from S3/S4 in High Performance mode on PowerXpress A+I platform
  • [396870] : Garbage on the bottom right corner of screen before boot into login UI during restart
  • [394504] : Segmentation fault when run ETQW

Offene Probleme:

  • DOTA 2 may hang while playing on the AMD Radeon 7900 or AMD Radeon R9 280X
  • Witcher 2 exhibits intermittent corruption when swinging sword in the Arena

Link: AMD Catalyst™ 14.6 Beta for Linux Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Breach & Clear
  • Cities in Motion 2
  • Creeper World III: Arc Eternal
  • Crusader Kings II
  • Darwinia
  • Defcon
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Game Dev Tycoon
  • Galcon Fusion
  • Galcon Legends
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Kerbal Space Program
  • Kinetic Void
  • Painkiller Hell & Damnation
  • Prison Architect
  • Project Zomboid
  • Symphony (Hinweis: Das Spiel ist etwas instabil)
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Skulls of the Shogun
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame: AirLand Battle
  • Wargame: European Escalation

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. openSUSE bringt bereits für ältere Grafikkarten den freien Radeon-Treiber mit. Um regelmäßig Verbesserungen am freien Radeon-Treiber zu erhalten, ist die Installation eines neuen Kernel unumgänglich.

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse


Samstag
24. Mai 2014


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1. Treiber herunterladen:
http://www.canon-europe.com/(…) oder von oyox.de  MP550 Rpm Treiber Paket (2.3 MiB - 258 Downloads)

2. Entpacken und mit dem Terminal in folgenden Ordner wechseln:
/MP550_rpm_driver_pack/cnijfilter-mp550series-3.20-1-i386-rpm/

3. libtiff3 herunterladen und installieren:
http://software.opensuse.org/package/libtiff3

graphics
3.9.5
1 Click Install

4. Im Terminal nun ausführen:

sudo su
zypper install libpng12-0
zypper install libpangox-1_0-0
sh install.sh

Fertig.
Info:
Folgende Befehle dienen zum Auffinden der libpng12.so.0 und libpangox-1.0.so.0

zypper wp libpng12.so.0

S | Name | Summary | Type
--+------------+--------------------------------------------------------+--------
| libpng12-0 | Library for the Portable Network Graphics Format (PNG) | package

zypper install libpng12-0

zypper wp libpangox-1.0.so.0

S | Name | Summary | Type
--+-----------------+-------------------------------------------+--------
| libpangox-1_0-0 | PangoX compatibility library - deprecated | package

zypper install libpangox-1_0-0

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Montag
19. Mai 2014


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Firefox hat ja nun schon seit einigen Tagen sein neues Australis-Design für seinen aktuellen Browser unter die Leute gebracht. Nicht jeder ist begeistert davon. Fast alles ist bei der neuen Firefoxversion anders. Umgestaltete Tabs, neues Browsermenue u.s.w.  Viele wollen oder können mit den recht krassen Firefox-Neuerungen nicht leben und sehen sich nach Alternativen um.

Abseits der klassischen Schwergewichte unter den Browsern für Linux, wie Firefox, Opera und Chromium, macht in letzter Zeit immer häufiger ein Browser namens “QupZilla“(1)von sich reden. QupZilla ist ein freier Webbrowser für Linux, Windows und MacOSX, der auf WebKit basiert und unter der GPL läuft.

 

Installation:

Wie schön, für openSUSE sind wieder fertige Pakete im KDE Current Extra Repository. So kann man QupZilla wieder wie gewohnt schnell per YaST oder zypper installieren.
 

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

 

blabla

Ich habe das qupzilla-kwallet PlugIn mit zur Installation ausgewählt.

 

Es gibt auch auf der QupZilla Homepage eine Download Möglichkeit für openSUSE. Diese tut aber auch nichts anderes als ein entsprechendes Repository, wie das oben genannte, für die Installation einzubinden. Also wenn Ihr schon ein Repo eingebunden habt, welches QupZilla mitbringt könnt Ihr gleich das Programm per YaST oder zypper installieren. Ansonsten kann man direkt von der Downloadseite des QupZilla Projekts beginnen und die Einbindung des Repos von da anstoßen.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

 

Programmstart:

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter “Internet” > “Webbrowser” einen neuen Eintrag für QupZilla

 

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

Der QupZilla startet im Vergleich zu meinem Firefox sehr schnell. Kann aber auch daran liegen, dass ich meinen Firefox schon mit einigen Add-ons etwas an meine Bedürfnisse angepasst habe. Denn genau diese Möglichkeit liebe ich so am Firefox.

 

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine “Startpage” bereits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

 

Weiterhin beherbergt diese Browseralternative auch einen eigenen Download-Manager, einen Cookie-Manager, einen RSS-Reader einen Web-Inspector und natürlich auch eine Lesezeichenverwaltung.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Einstellungen:

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

 

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

 

 

Fazit:

Qupzilla punktet tatsächlich durch seine schnelle Startzeit. Niemand wird da mit der Stoppuhr neben stehen, aber beim QupZilla Start habe ich normal bis zwei gezählt und bei meinem Firefox Start bis 6. Das ist schon ein Unterschied. Der neue Browser erscheint schlank, schnell und übersichtlich. Wem die etablierten großen Browser inzwischen zu “fett” geworden sind und wer eine Alternative sucht, sollte einen Blick


Donnerstag
01. Mai 2014


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AMD Catalyst 14.4 (fglrx 14.10.1006) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.4.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.14

[UPDATE 27.05.2014]
Das Skript wurde für die 2. Version von AMD Catalyst 14.4 (fglrx 14.10.1006.1001) aktualisiert. Leider hat AMD die Release Notes über die Änderung im Treiber nicht auf den neuesten Stand gebracht.
[/UPDATE 27.05.2014]

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.4:

Neue Features:

  • Support for the AMD Radeon R9 295X
  • Ubuntu 12.04.4 support
  • Full support for OpenGL 4.4
  • OpenGL 4.4 supports the following extensions:
    • ARB_buffer_storage
    • ARB_enhanced_layouts
    • ARB_query_buffer_object
    • ARB_clear_texture
    • ARB_texture_mirror_clamp_to_edge
    • ARB_texture_stencil8
    • ARB_vertex_type_10f_11f_11f_rev
    • ARB_multi_bind
    • ARB_bindless_texture
    • ARB_spare_texture
    • ARB_seamless_cubemap_per_texture
    • ARB_indirect_parameters
    • ARB_shader_group_vote

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • Corruption and system hang observed while running Sanctuary BM with Tear Free Desktop enabled
  • Memory leak about hardware context
  • EGL create context error for glesx
  • GPU hand in CrossFire Mode
  • [Piglit] Test “spec/arb_vertex_array_object” failed
  • [Piglit] Test “glx/GLX_EXT_import_context/free context” failed
  • [Piglit] Test “spec/ARB_seamless_cube_map” failed
  • Piglit] Test “texture swizzle with border color” failed
  • Glxtest failures observed in log file
  • Blank screen observed while running steam games with Big picture
  • 4ms delay observed in the glxSwapBuffers when vsync is enabled
  • RBDoom3BFG the game auto quit when use the security camera terminal
  • ETQW segmentation fault

Offene Probleme:

  • Performance on some Steam OS games is lower on 1GB graphics memory cards, compared with 2GB graphics memory cards
  • Some Piglit tests cause a system hang under Ubuntu

Link: AMD Catalyst™ 14.4 LINUX Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Cities in Motion 2
  • Creeper World III: Arc Eternal
  • Crusader Kings II
  • Darwinia
  • Defcon
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Game Dev Tycoon
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Kerbal Space Program
  • Prison Architect
  • Project Zomboid
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame: AirLand Battle
  • Wargame: European Escalation

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. openSUSE bringt bereits für ältere Grafikkarten den freien Radeon-Treiber mit. Um regelmäßig Verbesserungen am freien Radeon-Treiber zu erhalten, ist die Installation eines neuen Kernel unumgänglich.

Downloads:


Sonntag
06. April 2014


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Seit einiger Zeit bin ich ebenfalls, wie schon etliche vor mir, stolzer Besitzer einer Synology DiskStation. Bei mir werkelt ein eher kleineres Teil aus dieser Reihe, nämlich das DS 213j. Aber meine Begeisterung für diese, vereinfacht ausgedrückt Netzwerkfestplatte, kennt keine Grenzen.Ich will mich hier jetzt aber gar nicht zu Einzelheiten dieser DiskStation auslassen. Dafür gibt es etliche spezialisierte Seiten, Blogs und Foren, die das viel besser können.

Aber diese Netzwerk DiskStation hat auch einiges zu bieten, was gerade auch für Linuxer interessant ist. Da wären zum Beispiel, das man die ownCloud darauf betreiben kann und das man den Speicherplatz der Station per NFS und auch per WebDAVs in Linux einbinden kann. Und gerade letzteres finde ich sehr hilfreich, weil man so ( einige Voraussetzungen auf Synology DiskStation müssen erfüllt sein) mit einer verschlüsselte Verbindung übers Internet auf seinen heimatlichen Netzwerkspeicher zugreifen kann, wie auf einem lokalen Laufwerk. Und das ein mal eingerichtet und jederzeit verfügbar.

Was auf der Synology DiskStation für eine Verbindung per WebDAVs ( WebDAVs ist die verschlüsselte Variante von WebDAV ;-) ) konfiguriert sein muss werde ich hier auch nicht im einzelnen erläutern. Das ist recht einfach und die Benutzeroberfläche der DiskStation erklärt das sehr schön selbst und hilft durch alle Schritte die nötig sind, damit die Synology DiskStation auch von außen, vom Internet, erreichbar ist. Einschließlich Tipps für die Konfiguration des Routers.

Ich möchte hier nur den Part auf openSUSE Seite erklären, wie man den Speicherplatz der DiskStation per WebDAVs in KDE einbindet und so z.Bsp. über den Dateimanager Dolphin auf die Daten zugreifen kann.

Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter

Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter “Orte” auf “Netzwerk” und dann im rechten Fensterteil auf “Netzwerkordner hinzufügen”.

Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner.

Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner. WebDAV ist schon ausgewählt und das lassen wir auch so. Einfach auf “weiter” klicken.

Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

webdav _002

Der “Name” der Verbindung ist frei wählbar. Spielt keine Rolle was da steht. ;-) Der “Benutzer” muss identisch mit einem existierenden Benutzer auf der Synology DiskStation sein. Auch die Schreibweise muss exakt übereinstimmen.

Um eine verschlüsselte Verbindung zu der DiskStation aufzubauen musste man bei den Vorbereitungen auf der Station ein eigenes SSL Zertifikat erstellen. Wenn man dieses Zertifikat nicht beglaubigen lässt ( ich glaube so heißt das ;-[ ) und im oberen Fenster letztendlich auf “Speichern & Verbinden” klickt, wird eben dieses Zertifikat vom System erst mal als unbekannt angemeckert. Die zwei Nachfragen, ob man dem Zertifikat trotzdem vertrauen will und dieses nur ein mal oder dauerhaft akzeptieren will kann man bei einem selbst erstellten Zertifikat ruhig tun. Danach wird die Verbindung zur DiskStation übers Internet erst hergestellt und es erfolgt die Passwortabfrage für den jeweiligen Benutzer.

Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll.

Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll


Dienstag
01. April 2014


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(Update) Die Änderung bei den openSUSE KDE Repositories ist jetzt verfügbar. Ihr findet die neuen KDE Repos unter
http://de.opensuse.org/KDE_Repositorys#Aktueller_KDE_SC_Release . Beachtet, dass Ihr eventuell andere eingebundene KDE Repos löscht, wenn Ihr die KDE:Current nutzen wollt. Es sollte zu keiner Vermischung von KDE Paketen aus unterschiedlichen Quellen kommen. (/Update)

Bei openSUSE werden bald ein Teil der KDE SC Repositories neu organisiert. Zeitgleich mit der Auslieferung des KDE SC Update 4.12.4 wird openSUSE seine bisherigen KDE:Release:xy-Repositories in das neue KDE:Current-Repository zusammenfassen. Dadurch können Anwender dieses Repository immer die aktuelle KDE-Veröffentlichung benutzen, ohne wie bisher extra das Repository auf die jeweilige KDE SC Version zu wechseln.
Das hat schon ein bisschen was von KDE Rolling Release für openSUSE. ;-)

Auf die anderen bestehenden KDE SC Repositories hat das keine Auswirkungen
Für die Betaversionen und RC’s gibt es weiterhin das KDE:Distro:Factory Repo und für die ganz Eiligen bleibt dann noch das KDE:Unstable:SC mit den Enwicklerschnappschüssen.

Wenn die Repoumstellung vollzogen ist, werden die bisherigen KDE:Release:xy-Repositorien geleert.

Quelle:
http://www.pro-linux.de/news


Samstag
22. März 2014


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Die openSUSE Entwickler haben den ersten Meilenstein zur Entwicklung von openSUSE 13.2 beendet und zum Herunterladen und Testen zur Verfügung gestellt. Dieser erste Milestone trägt, wie schon beim letzten Mal, die Nummer 0.

Wie Anfang Februar in diesem Artikel angekündigt, wird die kommende openSUSE Version 13.2 nicht den ehemals angestrebten 8 monatigen Releasezyklus einhalten. Die openSUSE-Entwickler wollen und müssen erst mal dringende Aufgaben bei den openSUSE eigenen Werkzeugen und bei der grundsätzlichen Infrastruktur der Distribution abarbeiten und überarbeiten. Daraus resultiert ein wahrscheinlich 5 Monate späteres Release der nächsten Version 13.2. Also ungefär im November 2014. Vom 24. – 28. April 2014 findet die nächste openSUSE Konferenz in Dubrovnik (Kroatien) statt. Bei der Gelegenheit wollen sich die openSUSE Macher ausführlich über die genauen Releasetermine für 13.2 und auch über den zukünftigen generellen Releasezyklus austauschen. Fakt ist, dass zukünftig mehr Gewicht bei den Releases der Community übertragen werden soll. Fakt ist aber auch: ( und das hatte viele Gemüter im Vorfeld bewegt ) Release Manager Stephan “Coolo” Kulow wird auch die 13.2 wieder “zur Welt bringen” ;-)

Es gab einige Verwirrungen in den letzten Wochen und Monaten, wobei eine recht dürftige openSUSE Kommunikation eine starke Rolle spielte. Das hat wohl auch das openSUSE Team selbst schnell erkannt und mit diesem Beitrag bereits Anfang Februar drauf reagiert. Bleibt zu hoffen, dass sich dazu wirklich etwas tut.

Aber nun endlich zu openSUSE 13.2 Milestone 0

Dafür, dass es sich um einen ersten Milestone für eine neue Version handelt, sind schon ganz schön viele bedeutende Änderungen eingeflossen. Weitere Änderungen in der kommenden Entwicklung sind natürlich noch viele möglich und auch wahrscheinlich. Diese frühe Ausgabe ist nur als Testversion zu verstehen und zum Gewinnen von Feedback gedacht.

Fakten:

  • Kernel: Testversion von Linux 3.14
  • Btrfs als Standard-Dateisystem mit btrfsprogs 3.12 zur Verwaltung enthalten
  • Systemd 210
  • Netzwerkverwaltung mit wicked (ersetzt ifup)
  • Dracut zum Erzeugen des Initramfs
  • optisch erneuertes YaST (Qt-Frontend auf Qt5 portiert)
  • Zypper 1.10
  • neuste KDE SC Version 4.x und KDE Frameworks 5 enthalten
  • Wayland 1.4

Diese Entwicklerversion kann von der openSUSE Entwicklerseite in all den bekannten Formaten und für 32Bit und 64Bit Architektur herunter geladen werden.

Ich habe mal fix das KDE Live Images von openSUSE 13.2 Milestone 0 herunter geladen und mittels “openSUSE Images Writer” aus meinem installiertem openSUSE 13.1 auf einen USB Stick geschrieben. Wie zu erwarten, ist selbstverständlich die Optik noch die selbe wie bei 13.1 . Das kommt, wenn überhaupt, erst viel später dran. Der Start vom USB Stick funktionierte auf meinem doch recht betagtem Test Notebook “HP Pavilion dv9000″ problemlos.

openSUSE 13.2 Milestone 0 KDE Desktop

openSUSE 13.2 Milestone 0 KDE Desktop

Die Optik des KDE Networkmanager von KDE 4.12.2 war für mich einigermaßen neu. Kann aber auch daran liegen, dass ich mein gewohntes KDE System im Laufe der Zeit schon etwas mit persönlichem Style verändert habe


Freitag
21. März 2014


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AMD FirePro and FireMV Unified Driver (fglrx 13.251.1) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten der Serie FirePro und FireMV. Das Skript makerpm-amd-unified-13.251.1.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3 sowie bis Kernel 3.9. Im aktualisierten Packaging Skript wurde openSUSE 13.1 freigeschaltet und eine Reihe von Kernel-Patches hinzugefügt. Somit ist der Treiber bis Kernel 3.14 lauffähig.

Eine Release Notes gibt es zu diesem Treiber offiziell noch nicht.

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Downloads:

Die Installation des AMD FirePro and FireMV Unified Treibers ist bis auf den Dateinamen des Skriptes nahezu identisch mit dem AMD Catalyst Treiber. Daher verweise ich auf die AMD Catalyst Installationsanleitung.

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-unified-13.251.1.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren oder deaktivieren
-nohw Hardware-Erkennung explizit ausschalten. (z.B. beim Bau in einer VM)
-old2ddriver <yes|no> den alten 2D-Treiber aktivieren oder deaktivieren
-r|–report erstellt ein Report und speichert diese in eine Datei namens amd-report.txt
-u|–uninstall entfernt AMD FirePro and FireMV Unified Driver restlos vom System. Zuerst wird das fglrx-Package (falls vorhanden) vom System deinstalliert. Danach werden vorhandene AMD-Dateien und -Verzeichnisse entfernt. Hinweis: Falls das Rebuild-Skript installiert wurde, wird es ebenfalls entfernt und das Initskript /etc/init.d/xdm wiederhergestellt.
-ur|–uploadreport wie Option –report nur zusätzlich wird der Report auf einem NoPaste-Service sprunge.us hochgeladen und gibt bei Erfolg den Link zurück.
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-V Version des Skript anzeigen

Hilfe, es funktioniert nicht!

Bitte haltet folgende Regel ein:

  1. Bei der Eingabe der Befehle auf mögliche Tippfehler überprüfen.
  2. Möglicherweise ist die Lösung für das Problem im Wiki vorhanden.
  3. In Kommentaren lesen, ob eine Lösung zu einem Problem bereits existiert.

Wenn keines der o.g. Regel greift, dann könnt ihr mit eurem Anliegen


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AMD Catalyst 14.3 Beta V1.0 (fglrx 13.35.1005) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.3-betav1.0.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.14

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.3 Beta V1.0:

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [394848] – Xorg crashed playing AVI video file in VLC player or Parole player
  • [394705] – “Nexuiz – Demo3″ Ubuntu performance lower than Redhat
  • [394704] – “Nexuiz – Demo3″ Linux performance lower than Windows

Offene Probleme:

  • [390964] : Stuttering and poor performance after playing an OpenGL game for a several minutes on Ubuntu
  • [393377] : Terminal panel stops refreshing until there is movement from mouse cursor
  • [392546] : System hang observed while hotpluging the stereo display
  • [388835] : Corruption and system hang observed while running Sanctuary BM with TFD enable
  • [392552] : Enabling Overlay: StartX , the screen shows corruption

Link: AMD Catalyst™ 14.3 LINUX Beta Driver Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Cities in Motion 2
  • Crusader Kings II
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Project Zomboid
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame Franchise Pack

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. AMD hat einen Legacy-Treiber zur Verfügung gestellt. Achtung: openSUSE 12.3 und 13.1 wird nicht unterstützt. Mehr Informationen zum Legacy Treiber: http://www.sebastian-siebert.de/2013/01/25/opensuse-amd-catalyst-13-1-legacy-treiber-als-rpm-installieren/

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Über das makerpm-amd-Skript

Das Skript makerpm-amd-14.3-betav1.0.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der AMD-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den AMD-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren

Dienstag
18. Februar 2014


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Nachdem ich feststellte, dass eine Platte des Servers nach dem Reboot nicht mehr mit ins Raid aufgenommen habe ich diese mittels SMART – Tools untersucht. Ich konnte feststellen, dass bereits 3200 Sektoren automatisch “allocated” wurden :-( . Anruf beim Server Hoster ergab Plattentausch. Gemacht getan, Server fährt normal hoch, platte wird ins Raid array aufgenommen. Sync bricht nach 30% ab, wegen Lesefehler auf der einzigen aktiven Platte :-( . Letztendlich blieb nur ein Fullbackup und der tausch der zweiten Platte. Natürlich erfolgte dann noch ein Restore der gesicherten Daten.

Nachdem Restore hatte ich allerdings Probleme dass die Kiste sauber bootete.

1. Sicherung der neuen fstab (Umstellung auf UUID für die Platten anzusprechen)

2. Sicherung von /boot da hier andere Kernelversionen als in der grub config standen.

Nun schnurrt der Server wieder vor sich hin.


Mittwoch
05. Februar 2014


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Viele haben es schon mitbekommen. Zuerst nach dem Beitrag von Michal Hrusecky auf http://article.gmane.org/gmane.linux.suse.opensuse.project/14784 und spätestens anschließend nach dem Artikel von Mirko Lindner auf
http://www.pro-linux.de/news/1/20731/veroeffentlichung-von-opensuse-132-verschoben.html, dass sich bei openSUSE etwas tut. Die Wellen schlagen hoch. Das openSUSE 13.2 verschoben werden soll hat jeder schnell begriffen und das habe ich auch noch mal in einem Artikel wiedergegeben. Das stellt sich auch bei den meisten nicht als Problem heraus. Die größte Verwirrung und die meisten Fragezeichen entstehen durch die ganzen anderen Andeutungen in den Beiträgen. Nach der ursprünglichen Ankündigung von Michal Hrusecky sind ja umfangreiche Diskussion entstanden, bei der nicht jeder alles ganz so richtig verstehen konnte. Da fehlte vielen auch einfach der Kontext.

Für einige entstand u.a. der Eindruck, dass die Firma Suse ihre bezahlten Entwickler von openSUSE abziehen könnte oder das z.Bsp. Stephan Kulow (Releasemanager), der die ganze Sache bei den vorigen Releases maßgeblich zusammen gehalten hat, für weitere Versionen nicht mehr zur Verfügung steht u.s.w.

Auf der offiziellen openSUSE Mailingliste hat  Marcus Moeller zu dem Thema direkt nachgefragt und dazu Antworten teilweise aus erster Hand bekommen. Aber auch diese Mailingliste ist wieder englischsprachig. Ich habe kurzerhand den Marcus gebeten, das Ergebnis seiner Anfrage für uns nicht englisch verstehenden openSUSE Fans zusammenzufassen. Mir hat es sehr geholfen und ich reiche es gerne weiter.

Hier die Zusammenfassung von Marcus Moeller:

——————————————————————————————————

Das als Nachfolger der openSUSE Boosters angetretene openSUSE Team (https://en.opensuse.org/openSUSE:OpenSUSE_team) hat beschlossen sich in den nächsten Monaten auf die Weiterentwicklung des OBS (http://openbuildservice.org/) und der Veröffentlichung der Open Source Version von openQA zu konzentrieren. Daraus resultiert, dass der für Mai geplante 13.2er Release verschoben werden muss. Momentan ist von November die Rede. Die ursprüngliche Ankündigung von Michal Hrusecky (http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2014-01/msg00350.html) ist etwas unglücklich formuliert. Daher entstand eine etwas aufgeregte Debatte auf der Mailingliste.

Hier die wichtigsten Fakten:

- Marcus Meissner vom Security Team hat bestätigt, dass es auch in Zukunft Sicherheitsupdate fuer kommende Versionen für openSUSE geben
wird (http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2014-01/msg00392.html).
- Der Release Manager und Member des openSUSE Teams Stephan Kulow (coolo) hat bestätigt, dass er auch am kommenden 13.2 Release
mitarbeiten wird
(http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2014-01/msg00416.html).
- Der Release der 13.2er Version ist für November geplant.
- Ein weiteres Ziel ist es, den sogenannten Factory Zweig, in dem openSUSE entwickelt wird, stabiler zu machen. Das würde laut Robert Schweikert kommende Releases deutlich einfacher machen
(http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2014-02/msg00140.html).
- Eine weitere Möglichkeit die sich daraus ergeben könnte, wäre eine Rolling Version von openSUSE Factory, die besonders für Entwickler interessant sein könnte.
- Tomáš Chvátal vom Release Team hat darauf hingewiesen, dass bereits viele Teile des


Montag
03. Februar 2014


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Kaum hat man sich halbwegs an openSUSE’s 8 monatigen Releasezyklus gewöhnt, da gibt das Team nach einer einwöchigen Tagung in Nürnberg bekannt, dass openSUSE 13.2 nicht wie geplant im Juni 2014 erscheint. Und wer jetzt mit 2-3 Wochen Verspätung rechnet liegt falsch. Die 13.2 soll um mehrere Monate verschoben werden. Die offizielle Variante besagt, dass sich das openSUSE Team von Suse, welches sich bisher u.a. um die Releases gekümmert hat, erst mal um andere Sachen intensiv kümmern will / muss. Und es soll angeblich nicht nur bei dieser ungewöhnlichen Verschiebung bleiben, sondern openSUSE 13.2 soll auch strukturell überarbeitet werden.
Sicherlich, bei mir und bei vielen anderen läuft die 13.1 tadellos. Da kann man locker mit Leben und braucht nicht gleich wieder eine neue Version bzw. kommt erst mal ein Weilchen um eine Neuinstallation oder ein Upgrade herum. Die Verschiebung an-sich ist also gar nicht das Problem. Die Fakten, dass 13.2 strukturell überarbeitet werden soll und Michal Hrusecky in seinem Beitrag sogar von einem »Community-Release« ohne Mitwirken des Distributors sprach, sind da schon wesentlich interessanter.
Im Laufe der Diskussion wurde dann natürlich wieder der Releasezyklus in Frage gestellt. Ich werde das Gefühl nicht los, dass openSUSE sich mit den 8 monatigen Neuerscheinungen gewaltig übernommen hat.
Als Reaktion auf das folgende Unverständnis für diese Handlungsweise durch die Community haben sich einige Suseverantwortlichen zu Wort gemeldet.
Und zwar hat u.a. der bei Suse angestellte openSUSE Entwickler Stephan Kulow (Releasemanager) klargestellt, dass Suse sich nicht aus der Entwicklung von openSUSE zurückziehen will. Vincent Untz ergänzte, dass es auch nicht geplant sei, die bei Suse in Lohn & Brot stehenden Entwickler die an openSUSE tätig sind zu reduzieren. Okay, wenn das so stimmt ist das ja schon mal ein Lichtblick.
Ein gravierendes Problem, welches
openSUSE aber schon geraume Zeit mit sich herumschleppt ist, dass wohl zu wenig Paketbetreuer und Maintainer für openSUSE vorhanden sind, genau wie bei Packman, welches ja sehr wichtig für openSUSE ist. Wenn ich das richtig mitverfolgt habe, haben sich haufenweise Pakete und Projekte angesammelt um die sich niemand mehr kümmert.

Eins ist jedenfalls Fakt. Wenn das Gefüge bei openSUSE zwischen Mitwirkenden und Aufwand aus dem Gleichgewicht gekommen ist, muss sich etwas ändern damit die Distribution weiterhin erfolgreich bestehen kann.
Jetzt wird es interessant, welche Umstrukturierungen sich die Verantwortlichen einfallen lassen.

Solange jedenfalls… have a lot of Fun
mit 13.1.

Quelle: www.prolinux.de ( von Mirko Lindner)
Beitrag von Michal Hrusecky auf  http://article.gmane.org/gmane.linux.suse.opensuse.project/14784


Sonntag
02. Februar 2014


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AMD Catalyst 14.1 Beta V1.3 (fglrx 13.35.1005) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.1-betav1.3.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13.

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.1 Beta V1.3:

Folgende Produkte werden zusätzlich unterstützt:

  • AMD A10-7850K
  • AMD A10-7700K

Neue Features:

  • RHEL 6.5 production support
  • openSUSE 13.1 production support
  • Ubuntu 13.10 production support
  • Xserver 1.15 support
  • Kernel 3.13 support

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [386897] : System hang on resume from S4 with OpenGL screen saver running
  • [387678] : Backtrace occurs when kill X
  • [387664] : Failed to start X without kernel module loaded
  • [378620] : OpenCL test failure in CrossFire Mode
  • [386945] : piglit test “spec/ARB_copy_buffer/overlap” failed
  • [386710] : piglit test “spec/ARB_draw_buffers_blend” failed
  • [386818] : piglit test “spec/OpenGL 2.0/depth-tex-modes-glsl” failed
  • [386941] : piglit test “spec/ARB_blend_func_extended” failed
  • [386903] : piglit test “spec/OpenGL 3.0/gl-3.0-required-sized-texture-formats” failed
  • [386840] : Viewport goes blank when mouse cursor leaves when run Houdini on Ubuntu
  • [387596] : piglit test “spec/ARB_framebuffer_object (fbo-scissor-blit)” failed
  • [389174] : Failed to get fan speed on Bonaire card
  • [388110] : Intermittent flashing problem when running at 2560×1600
  • [372656] : Crash when resizing Konsole
  • [388325] : Brightness cannot be adjusted on Ubuntu 12.04 LTS
  • [388330] : piglit test “spec/ARB_framebuffer_object (fbo-blit-stretch)” failed
  • [385457] : Blue/white screen after using Google-chrome to run fishietank
  • [388500] : piglit test “spec/EXT_texture_integer” failed
  • [388802] : piglit test “spec/ARB_map_buffer_alignment” failed
  • [386396] : piglit test “spec/ARB_depth_buffer_float/fbo-depthstencil-drawpixels” failed
  • [389431] : Screens are distorted when connecting an external monitor on some Haswell platforms
  • [389530] : Blank screen/crash observed while running unigine heaven benchmark in windowed mode
  • [387124] : OpenCL performance drop observed on Hawaii compared to Tahiti XT
  • [386940] : piglit test “spec/EXT_texture_sRGB” failed
  • [392137] : [SteamOS] Failed to return to desktop from steam.
  • [392015] : [SteamOS] Screen is locked when changing user.
  • [392014] : [SteamOS] Failed to login Steam sometimes
  • [391231] : Blank screen observed while running steam games with Big picture

Offene Probleme:

  • [390964] : Stuttering and poor performance after playing an OpenGL game for a several minutes on Ubuntu
  • [393377] : Terminal panel stops refreshing until there is movement from mouse cursor
  • [392546] : System hang observed while hotpluging the stereo display
  • [388835] : Corruption and system hang observed while running Sanctuary BM with TFD enable
  • [392552] : Enabling Overlay: StartX , the screen shows corruption

Link: AMD Catalyst™ 14.1 LINUX Beta Driver Release Notes

Rezension zum AMD Catalyst 14.1:
AMD hat in ihrer Release Notes angemerkt, dass auch openSUSE 13.1 ab sofort unterstützt wird. Das hört sich erstmal erfreulich an. Nur leider hat das AMD Installer Team das falsche Packaging Skript von mir in dem Installer gepackt. Es war eines, welches 6 Monate alt war und noch aus der Zeit von AMD Catalyst 13.9 stammte. Damit sind auch andere Distributionen betroffen. Auf diesen Fehler habe ich


Mittwoch
29. Januar 2014


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Das openSUSE-Team hat ab dem 27. Januar das Ende für die Unterstützung von openSUSE 12.2 bekannt gegeben. Alle, die noch die 12.2 im Einsatz haben, sollten jetzt spätestens auf eine offiziell unterstützte Version, wie 12.3 oder aktuell die 13.1, umsteigen. openSUSE 12.3 erhält noch bis November 2014 Updates und die 13.1 wird bis Mai 2015 gepflegt und darüber hinaus noch durch das Evergreen Projekt weiter bis November 2016 unterstützt.

openSUSE 12.2 war am 05. September 2012 erschienen und wurde somit über ca. 17 Monate mit 748 Updates versorgt. Davon waren 352 Sicherheitspatches. Laut. Benjamin Brunner von openSUSE waren das deutlich weniger als noch bei openSUSE 12.1.

Benjamin Brunner hat in seiner Ankündigung in der openSUSE Mailingliste speziell noch mal dem KDE-Team gedankt, die das erste mal ein  KDE Update (auf 4.8.5) ohne größere Probleme in eine laufende openSUSE Version eingebracht haben .


Sonntag
29. Dezember 2013


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Endlich habe ich ein Gerät, mit dem ich openSUSE neben Windows 8 und mit UEFI Bios und aktivierten Secure Boot testen kann. Aber es gab schon einige Hürden gleich zum Beginn der Installation.

Hardware:

Es handelt sich um ein Toshiba Notebook Qosmio X70-A.

Prozessor: Intel Core i7MQ der vierten Generation

Festplatten: 256 GB SSD und 1,5 TB HDD

Arbeitsspeicher: 16GB

Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 770M Optimus Technologie

vorinstalliertes OS: Windows 8 64Bit

Als erstes habe ich das openSUSE 13.1 KDE Live Medium 64Bit probiert.

1. Boot von USB

Mit der Taste F12 ruft man bei diesem Notebook das Bootmenü auf. Danach startet openSUSE 13.1 KDE Live sauber bis zum fertigen Desktop durch. Da war ich doch schon etwas beeindruckt. So problemlos hätte ich mir das gar nicht vorgestellt.

2. Installation des Live Mediums

Nachdem der schöne KDE Desktop so gleich nach dem ersten Live Start vor mir erstrahlte, wurde ich mutiger. Also kurzer Hand die Installation aus dem Livebetrieb gestartet. Das lief ebenso problemlos wie vorher der Livestart.
Da es mir wichtig war die Geschwindigkeit der schnelle SSD auch für Linux zu nutzen, habe ich die Linuxpartition / auf die SSD neben die Windowspartition gelegt. Die Partition /home und /swap habe ich dagegen auf die HDD gelegt. Dabei habe ich die /home Partition gleich noch verschlüsselt.
Tja, so ging die Installation erfolgreich zu Ende.
Beim ersten Neustart mit dem installierten System blieb, nach Auswahl von openSUSE im Bootmenü, erstaunlicherweise der Bildschirm dunkel. Nichts, außer ein blinkender Cursor oben links in der Bildschirmecke. Bei weiteren Startversuchen blieb der Start auch mal bei der Meldung ” … grafik interface … ” stehen.

Lösung: Das Problem liegt wohl beim KMS (Kernel Mode Setting) . Wenn der openSUSE Start sich mal wieder an der Stelle verabschiedet hat kann man mit der Tastenkombination “Alt”+”Strg”+”F2″ auf eine andere Konsole wechseln. Dort trifft man dann im Textmodus auf ein Login und muss sich als root und dem dazugehörigen Passwort anmelden. Danach sollte mit Eingabe von “startx” die grafische Oberfläche, sprich der KDE Desktop, starten. Wenn das denn geklappt hat, startet man YaST und wählt links “System” und danach in der rechten Fensterhälfte “Bootloader” . Es geht jetzt hier darum, dem openSUSE Systemstart die Option “nomodeset” mit auf den Weg zu geben. Dazu …

YaST starten und in der Rubrik

YaST starten und in der Rubrik “System” den Bootloader zum Bearbeiten auswählen.

Hier den Button

Hier den Button “Bootloader Optionen” anklicken.

Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option

Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option “nomodeset” ( ohne Anführungszeichen – wie auf dem Sceenshot ) einfügen.

Danach startet das installierte openSUSE 13.1 Live KDE sauber bis zum fertigen Desktop.

Einerseits war ich jetzt glücklich, andererseits aber noch nicht zufrieden. Ich bevorzuge die Installation des openSUSE DVD Mediums. Also ran da … ;-)

3. Booten und Installation vom DVD Medium

Wenn man vom openSUSE DVD Medium ( ich habe das ISO wieder auf einem USB Stick benutzt ) bootet bekommt man nach dem Willkommens Bildschirm eigentlich dieses DVD Menü.

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herkömmlichen Bios

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herk


Samstag
21. Dezember 2013


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AMD Catalyst 13.12 (fglrx 13.251) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-13.12.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13.

[UPDATE 21.03.2014]
Das Packaging Skript für AMD Catalyst wurde aktualisiert und ein Kernel-Patch hinzugefügt. Ab sofort wird Kernel 3.14 unterstützt.
[/UPDATE 21.03.2014]

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 13.12:

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [384861]: Ultra slow dota2 fps
  • [383176]: System hang when startx after enable Eyefinity
  • [383109]: System hang when run Unigine Heaven 4.0
  • [382494]: Screen corruption when run C4Engine with GL_ARB_texture_array enabled
  • [384193]: Fix the procfs permission issue on kernel 3.10 and later
  • [373812]: System hang when run some OpenGL stress test
  • [383430]: Glxtest failed with force AA
  • [383372]: Fail to launch cairo-dock
  • [384509]: glClientWaitSync is waiting even when timeout is 0
  • [383573]: AC/DC switching is broken
  • [384194]: Tear-Free Desktop sets V-Sync to 30Hz instead of 60Hz
  • [385123]: CrossFire aspect observed in CCCLE where it should not
  • [385414]: Steam crashes and games hang on a black screen when Force AA is on
  • [387027]: Glxtest failed on SLED11 SP3
  • [382079]: MARI crash with weird stack
  • [387797]: X crash when kill X with Xserver 1.13 and 1.14
  • [389431]: Screens are distorted when connecting an external monitor on some PowerXpress platform with Intel Haswell
  • [389728]: Segfault after disabling display on re-launch of CCCLE
  • [387573]: Soft hang and error observed on BasicDebug sample for OpenCL when run on x86
  • [385704]: Black window when run glxgears with TWM
  • [376115]: Display corruption when using rotation

Link: AMD Catalyst™ 13.12 LINUX Driver Release Notes

Rezension zum AMD Catalyst 13.12:
Aus der Release Notes geht hervor, dass der Treiber offiziell bis Kernel 3.11 unterstützt. Mit dem letzten Beta-Treiber konnte man das fglrx-Kernelmodul auch noch für Kernel 3.12 bauen und wäre in diesem Sinne ein kleiner Rückschritt. :( Leider hat AMD den Vogel abgeschossen und die Folge war, dass das fglrx-Kernelmodul gar nicht erst mit dem Kernel 3.8 oder höher kompiliert. Alle Linux-Distributionen sind von diesem Fehler betroffen. :-?

Außerdem gab es noch weitere Missgeschicke von AMD, dass ich meinen Frust im nicht-öffentlichen AMD-Forum für Beta-Tester freien Lauf ließ, in der auch die AMD-Entwickler mitlesen. AMD hat einfach versäumt, den finalen Treiber vor der Freigabe ordentlich auf einem x-beliebigen Linux-System zu testen. :evil: Daher hatte ich auch am Tag des Release keine Lust gehabt, die Fehler von AMD überall noch zu beheben.

Nun ja, ich habe doch den Versuch gewagt und den Treiber soweit zum Laufen gebracht, dass dieser sogar auf dem kommenden Kernel 3.13 läuft. AMD macht echt für einen Paketbetreuer wie mir das Leben schwer. :( Dabei will ich einfach nur einen Treiber haben, der sich ohne Problem auf openSUSE installieren


Sonntag
24. November 2013


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Erst vor kurzem ist die neueste openSUSE-Distribution herausgekommen und nun will man die Distribution via “zypper dup” upgraden. Die meisten openSUSE-User müssen erstmal nach einer Anleitung im Internet suchen und diese dann Schritt für Schritt durchgehen. Das kann eine einfache oder auch eine komplizierte Angelegenheit werden.

Aus diesem Grund habe ich ein Skript upgrade-opensuse.sh entwickelt, dass alle notwendigen Schritte eines Distributionsupgrades automatisch durchführt. Die Vorgehensweise des Skript ist ganz grob an das Upgrade-Tool do-release-upgrade von Ubuntu angelehnt. Wenn alle Pakete von zypper korrekt aufgelöst werden kann, ist es sogar möglich, dass der Upgrade-Prozess in einem Rutsch durchläuft und man am Ende nur noch neustarten muss. Das Skript merkt sich auch die Stelle, an der der Upgrade-Prozess abgebrochen wurde und wird beim erneuten Ausführen an der letzten Stelle fortfahren. So kann man zwischendurch ein Problem beheben und anschließend mit dem Upgrade-Prozess fortfahren.

Folgende Schritte werden durchgeführt:

  • Ermittelung der eingesetzten openSUSE-Version.
  • Überprüfung der Internetverbindung.
  • Ermittelung der neuesten openSUSE-Version.
  • Backup vom /etc Verzeichnis.
  • Umbenennung des Verzeichnis der eingebunden Repos /etc/zypp/repos.d nach /etc/zypp/repos.d.upgrade.
  • Hinzufügen der Online-Repos (OSS, NON-OSS, OSS Update, NON-OSS Update) von der neuesten openSUSE-Version.
  • Upgrade der Distribution via zypper dup (Ohne Community-Repos, um ungewollte VendorChanges zu vermeiden).
  • Hinzufügen aller vormals aktivierten Community-Repos.
  • Temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration, um VendorChanges zu erlauben.
  • Überprüfung von alten openSUSE-Pakete im System. Es wird versucht, die alten Pakete durch neuere Pakete zu ersetzen.
  • Rückgangig machen der temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration.
  • Alte openSUSE-Pakete, die nicht aktualisiert werden konnten, werden endgültig entfernt.
  • Auflistung aller neuen bzw. modifizierten Konfigurationsdateien (*.rpmnew, *rpmsave).

Alle Vorgänge werden protokolliert, um später nachzuvollziehen, was genau am System verändert wurde.

Folgende selbsterklärenden Logdateien werden erzeugt:

  • upgrade-opensuse.zypper-dup-output
  • upgrade-opensuse.old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-reinstall-packages-output
  • upgrade-opensuse.remove-old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-rm-packages-output
  • upgrade-opensuse.list-new-and-old-config-files

Wichtiger Hinweis: Vor einem Distributionsupgrade bitte unbedingt ein Backup machen, um im Bedarfsfall auf ein aktuelles Backup zurückgreifen zu können! Außerdem gibt es z.B. RPM Pakete von Drittanbietern wie z.B. AMD Catalyst, NVIDIA, VirtualBox, CrossOver, HumbleBundle-Games, usw., die während des Upgrade-Prozess nicht angerührt werden und von Hand aktualisiert werden müssen.

Downloads:

Das Skript wird via root ausgeführt und fängt sofort mit der Arbeit an. Es gibt zu Beginn ein Zeitfenster von 5 Sekunden, in der noch ein unkritischer Abbruch mit STRG+C möglich ist.

sudo sh upgrade-opensuse.sh
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-n/–non-interactive Keine Fragen stellen, benutze automatisch Standard-Antworten. (zypper Option)
-r/–reset Beginne das Disributionsupgrade von vorne (Die Option bitte vorsichtig verwenden!)
-V Version des Skript anzeigen

Feedbacks sind wie immer willkommen. :-)

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